Promotionsprüfung

Das Prüfungsverfahren besteht aus der Einreichung einer eigenständigen wissenschaftlichen Leistung in Form

 

Antrag auf Zulassung zum Prüfungsverfahren

Voraussetzung für die Zulassung zum Prüfungsverfahren ist die Einreichung folgender Unterlagen:

 

Begutachtung der Dissertation

Die Dissertation wird von der Erstgutachterin bzw. vom Erstgutachter (Betreuerin oder Betreuer der Dissertation) und von der Zeitgutachterin bzw. vom Zweitgutachter bewertet.

Beide Gutachten werden zusammen mit der Dissertation vier Wochen lang zur Einsichtnahme durch die an Promotionsverfahren mitwirkungsberechtigten Mitglieder der Universität ausgelegt (§ 11 Abs. 2 PromO). 

 

Mündliche Prüfung

Nach Ablauf der vierwöchigen Auslegungsfrist kann die mündliche Prüfung stattfinden. Die Promotionsbewerberin oder der Promotionsbewerber ist mit einer Frist von mindestens drei Wochen zu dieser Prüfung zu laden (§ 13 Abs. 2 PromO).

Die 60- bis 90-minütige mündliche Prüfung erfolgt in Form einer Disputation. Sie soll Aufschluss darüber geben, ob es sich bei der Dissertation um eine eigenständige Leistung der Promotionsbewerberin oder des Promotionsbewerbers handelt. Der Prüfling trägt zu Beginn der Disputation maximal 15 Minuten lang die grundlegenden Thesen seiner Dissertation vor.

Die Thesen sind in Form eines Thesenpapiers spätestens zehn Tage vor der Prüfung einzureichen.

Die Disputation erstreckt sich über die Dissertation der Promotionsbewerberin oder des Promotionsbewerbers hinaus auf Bezüge der Arbeit zu einer weiteren Disziplin aus einer anderen Disziplinengruppe als die der Dissertation.

Die Prüfenden sind in der Regel die beiden Gutachter der Dissertation sowie ein weiterer, spätetens bei der Terminierung der Prüfung vom Prüfling zu benennender Prüfender. Bei dieser Benennung ist zu beachten, dass zumindest einer der drei Prüfenden einer anderen Disziplinengruppe als derjenigen, in der die Dissertation geschrieben wurde, angehören muss. 


Weitere Informationen:

Promotionsordnung