Weiterbildungsveranstaltungen

unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Dorothea Jansen

an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer

Zukunft des Technologietransfers 2011

Zukunft des Technologietransfers

Vom University Research Center bis Open Source Innovation

vom 21 - 23. September 2011

Mit dem Übergang zur Wissensgesellschaft ist Wissens- und Technologietransfer zwischen Hochschulen, außeruniversitärer Forschung und der Wirtschaft zu einer weiteren Aufgabe für Hochschulen und öffentliche Forschungseinrichtungen neben Lehre und Forschung geworden. Wie mit diesen neuen Anforderungen umgegangen werden kann, welche Chancen sich bieten und mit welchen Fallstricken man rechnen sollte, wird Gegenstand dieser Tagung sein. Sie richtet sich an Verantwortliche in Hochschulen und außeruniversitärer Forschung sowie an Kooperationspartner der öffentlich finanzierten Forschung in der Wirtschaft ebenso wie an Verantwortliche in der Forschungspolitik und der Forschungsförderung.

Neue Modelle für den wechselseitigen Austausch von Ideen, Wissen, Köpfen und Technologien stehen im Fokus der High-Tech-Strategien Deutschlands und der EU. Diese reichen von Technologietransfer- und Patentverwertungsagenturen über University Industry Research Centers, Innovations-Cluster und campusbasierte Innovation & Entrepreneurship-Zentren bis zu Open Source Innovation. Die unterschiedlichen Optionen und ihre Vor- und Nachteile werden auf der Tagung vorgestellt. Auf der Grundlage einer Analyse der Mechanismen von Wissens- und Technologietransfer sollen auf der Tagung förderliche und hinderliche Bedingungen, häufige Probleme und Lösungsmöglichkeiten diskutiert werden.

Programm

Demographischer Wandel 2010

Demographischer Wandel und die Kommunen in Deutschland

Konsequenzen für Infrastruktur, Bildungswesen und Sozialstruktur

vom 22 - 24. September 2010

Wie zahlreiche westliche Industrienationen auch, steht Deutschland in den nächsten Jahrzehnten vor einem durchgreifenden demographischen Wandel. Niedrige Geburtenraten, eine höhere Lebenserwartung und ein ausgeglichener Migrationssaldo sind die Hauptfaktoren für diese Entwicklung. Neben den in der Öffentlichkeit meist diskutierten Folgen für die Renten-, Gesundheits und Arbeitsmarktpolitik, müssen aber besonders die Kommunen die Auswirkungen des demographischen Wandels tragen. Die Folgen für die Städte und Kommunen reichen von Problemen bei der Instandsetzung der Abwassernetze und der Verkehrswege, über die Schließung von Schulen aufgrund von Kindermangel, bis zur Überalterung ganzer Landstriche, besonders in Ostdeutschland. Die Fortbildungsveranstaltung soll Konzepte und Fallbeispiele vorstellen, wie die Kommunen auf die demographische Herausforderung reagieren. 

Programm

 

3. Speyerer Energieforum 2008

3. Speyerer Energieforum

Kommunale Energieversorgung nach der Regulierung - Zwischen Kooperationsstrategien und Kostensenkungsdruck

vom 18. - 19. September 2008

Seit der Veröffentlichung der genehmigten Netzentgelte für den Strom- und Gasmarkt durch die Bundesnetzagentur hat sich die Lage für die deutschen kommunalen Versorger geändert. Die konkreten Zahlen verschafften Gewissheit über die zukünftige Investitionsfähigkeit der Unternehmen im Netz, warfen aber gleichzeitig die Frage nach möglichst zeitnah umsetzbaren Kostensenkungsstrategien im Infrastrukturbereich auf. Gleichzeitig entstanden durch die weiter steigenden Energiepreise am Großhandelsmarkt neue Herausforderungen, die Bezugs- wie die Vertriebsstrukturen weiter zu optimieren. Neue Kooperationsstrategien zwischen den Energieversorgern gewinnen zudem an Relevanz.
Wie können kommunale Energieversorger mit diesen abermals verstärkten Effizienzanforderungen umgehen? Wie kann das Kostenvolumen im operativen Geschäft gesenkt und gleichzeitig eine primär regionale Wertschöpfung erhalten oder sogar ausgebaut werden? Diese Fragen sind Gegenstand des 3. Speyerer Energieforums. Im Rahmen der Veranstaltung werden u.a. Chancen und Risiken des Ausbaus der Eigenerzeugung unter Nutzung verschiedener Energieträger und Optionen einer dezentraleren Erzeugungslandschaft diskutiert. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Möglichkeiten zur Kooperation der Akteure im Energiemarkt, die von Kraftwerksbeteiligungen bis hin zu gemeinsamen Netzgesellschaften mehrerer Stadtwerke als Teil einer "shared service"-Strategie reichen. 

Programm

Tagungsbericht

Organisation komplexer Dienstleistungen 2007

Organisation komplexer Dienstleistungen

Informations- und Schnittstellenmanagement von Verwaltungen

vom 17. - 19. Oktober 2007

Verwaltungen sehen sich neuen und immer komplexeren Anforderungen gegenüber. Gewandelte Erwartungen von Nutzern und Mitarbeitern, neue technologische Möglichkeiten und sich ändernde Rahmenbedingungen verlangen einen kontinuierlichen Anpassungsprozess. Bei diesem Prozess müssen sowohl die eigenen (Wissens-) Ressourcen genutzt, als auch neue Quellen durch Kooperationen erschlossen werden. Informations- und Schnittstellenmanagement werden dadurch zu wichtigen Instrumenten, um komplexe Dienstleistungen effizient erbringen zu können. Inhaltliche Schwerpunkte des Forums liegen sowohl bei Fragen des internen Wissensmanagements, als auch bei den Anforderungen an Kooperationen. Überblicksvorträge und erfolgreiche Anwendungsbeispiele zeigen das Optimierungspotential innerhalb von Verwaltungen sowie die möglichen Synergien durch horizontale und vertikale Kooperationen zwischen Verwaltungen auf. Solche internen und externen Prozesse der Wissensteilung können nur dann erfolgreich sein, wenn sie mit einem Wandel der Organisationskultur einhergehen. Leitbildprozesse sind eine Möglichkeit, einen solchen Wandel anzustoßen und zu begleiten. 

Programm

Wissens- und Technologietransfer 2006

Wissens- und Technologietransfer

Neue Organisationsmodelle, Wissensbilanzierung, Netzwerkmanagement

vom 18. - 20. Oktober 2006

Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, aber auch Unternehmen werden zunehmend an ihrem Beitrag zum Wissens- und Technologietransfer gemessen. Wissens- und Technologietransfer ist - neben Kreativität und Innovation selbst - die Basis für eine wissensbasierte Gesellschaft und eine wissensbasierte Regionalentwicklung. Das Management dieser Prozesse ist keinesfalls eine triviale Aufgaben. Immer wieder erweist es sich als sehr schwierig, dass für Transfer verfügbare Wissen für die Organisation zu erschließen. Und noch anspruchsvoller ist es, Wissen und Technologien erfolgreich über organisationale und kulturelle Schnittstellen hinweg zu transportieren. Diesen Herausforderungen eines guten Managements von Wissens- und Technologietransfer müssen sich Hochschulen, öffentliche Forschungseinrichtungen und auch Unternehmen heute vermehrt stellen.

Einen Beitrag zu einem besseren Verständnis von funktionsfähigen Organisationsmodellen des Wissens- und Technologietransfers, neuen Formen der Wissenserschließung und Wissensbilanzierung in Organisationen und dem Management von Netzwerken und Schnittstellen wird diese Tagung leisten. Es werden erfolgreiche Modelle des Wissens- und Technologietransfers aus Hochschulen und außeruniversitärer Forschung vorgestellt und die Wege und Probleme ihrer Implementierung erörtert. Welche Rolle spielen innerorganisatorische Transferbüros, welche Rolle spielen Unternehmen, welche Rolle spielen Netzwerke und landes- oder regionsweite Agenturen in diesem Prozess? Was kann etwa die Wissensbilanzierung organisationsintern im Prozess des Wissens- und Technologietransfers leisten? Und welche neuen rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten? Welche neuen Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Technologietransferprojekte gibt es? Experten aus Theorie und Praxis werden diese Fragen auf dem Forum gemeinsam mit Fachleuten aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Fachbehörden, Politik und Wissenschaft diskutieren. Die Tagung wendet sich an Verantwortliche für Wissens- und Technologietransfer, an Schnittstellen- und Netzwerkmanager in Transferstellen, Patentverwertungsagenturen, Ausgründungszentren und Unternehmen.

Programm


2. Speyerer Energieforum 2005

2. Speyerer Energieforum

Strategien von Stadtwerken im liberalisierten Strommarkt

vom 15. - 16. September 2005

Die Liberalisierungswellen der letzten Jahre haben für die Stadtwerke grundlegende Änderungen der Rahmenbedingungen mit sich gebracht. Rechtliche Vorgaben wie das Energiewirtschaftsgesetz und die geplanten Verordnungen zum Netzzugang und zum Netznutzungsentgelt sowie die Einrichtung einer neuen Regulierungsbehörde wirken sich auf die Strategieoptionen der Stadtwerke aus. Die Öffnung der Märkte führt zu einem wachsenden Konkurrenzdruck, der Stadtwerke zwingt, althergebrachte Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Lieferanten auf "Wettbewerbstauglichkeit" zu untersuchen. Zugleich greifen die Regelungen zum regulierten Netzzugang und zur Entflechtung bis in die gesellschaftsrechtliche Ausgestaltung und den organisatorischen Aufbau von Stadtwerken ein. Organisatorische und personelle Strukturen können ebenso einem Änderungserfordernis unterliegen wie Einstellungen und Selbstverständnis der beteiligten Akteure, z. B. der Wandel von einem Kosten- zu einem Gewinndenken.
Führen diese Änderungen zu einer Beschränkung der wirtschaftlichen Möglichkeiten von Stadtwerken oder ergeben sich durch die Liberalisierung mehr Chancen als Risiken? Welche Möglichkeiten bieten sich, eine sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch innovative Unternehmensstrategie zu entwickeln? Das Forum wird im Herbst 2005 Fachleuten aus kommunalen Unternehmen, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und den Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen eine Diskussionsplattform bieten, um Strategien der Stadtwerke im liberalisierten Strommarkt zu erörtern.
Darüber hinaus sollen die Auswirkungen der bisherigen regulativen Vorgaben bewertet werden. Aufbauend darauf werden erfolgreiche Strukturänderungen bei Stadtwerken vorgestellt, die die Möglichkeiten für eine Neuausrichtung der Unternehmensstrategie genutzt haben. Dabei rücken sowohl der interne Aufbau - etwa die konkrete Umsetzung der Entflechtungsvorgaben - als auch die Beziehungen der Stadtwerke zu anderen Marktteilnehmern in den Blickpunkt. Erfahrungen mit der aktiven Teilnahme am Stromhandel werden den Vorzügen langfristiger Vertragsbeziehungen mit Erzeugern gegenüber gestellt. Besonderes Augenmerk gilt der Umsetzung von Innovationen, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen können. In den Bereichen KWK, Contracting und erneuerbare Energien eröffnen sich neue bzw. neu zu belebende Geschäftsfelder. 

Programm

 

Das erste Speyerer Energieforum fand unter dem Titel
"Stromhandel und staatliche Ordnungspolitik"
vom 24. bis 25. Juni 2002 unter der wissenschaftlichen Leitung
von Univ.-Prof. Dr. Eberhard Bohne M. A. statt.

Programm

Neue Dienstleistungskonzepte in der Kommunalverwaltung 2004

Neue Dienstleistungskonzepte in der Kommunalverwaltung

6. - 8. Oktober 2004

Gewandelte Erwartungen von Nutzern und Mitarbeitern, technologischer Fortschritt und sich ändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen stellen die Kommunalverwaltungen vor neue Herausforderungen. Welche neuen Dienstleistungskonzepte zeichnen sich ab? Wie können neue Zielgruppen erreicht werden? Wie können Kunden- und Mitarbeiterorientierung miteinander verbunden werden? Kann durch interkommunale und regionale Kooperation ein Mehr an Dienstleistung erreicht werden? Um Antworten auf diese und ähnliche Fragen zu finden, treffen sich Fachleute aus Wissenschaft und Praxis auf diesem Forum. Überblicksvorträge werden durch Berichte aus der Praxis innovativer Verwaltungen ergänzt.


Neue Dienste, Anbieter und Managementkonzepte werden im Überblick am ersten Tag vorgestellt. Aufgabenbündelung, "neue Vertriebswege" und Zielgruppenorientierung sind hier wichtige Schlagworte. Ein spezielles Augenmerk gilt dann den neuen unternehmensorientierten Dienstleistungen sowie den Anforderungen und erfolgreichen Lösungskonzepten für die interkommunale und regionale Kooperation von Verwaltungsdienstleistern. Gute Dienstleistungsarbeit setzt kompetente und motivierte Mitarbeiter voraus. Neue Service- und Arbeitszeitmodelle, innovative Konzepte der Personalentwicklung für mehr Kundenorientierung und die Einbindung der Mitarbeiter runden die Tagung ab.


Programm

Gründungs- und Wirtschaftsförderung, Konzepte und Erfolgsfaktoren 2003

Gründungs- und Wirtschaftsförderung, Konzepte und Erfolgsfaktoren

22. - 24. Oktober 2003

Gründung aus der Arbeitslosigkeit, neue Selbständigkeit, Verbesserung des Gründungs- und Innovationsklimas sind Schlagworte aus der aktuellen wirtschaftpolitischen Diskussion. Doch welche Potenziale bieten Gründer und kleine und mittlere Unternehmen für Innovation, Beschäftigung und regionalen Strukturwandel? Mit welchen Maßnahmen sind Gründungs- und Wachstumspotenziale zu verwirklichen? Wie kann die öffentliche Hand auch in Zeiten leerer Kassen die wirtschaftliche Dynamik unterstützen? Dies sind Fragen, zu deren Beantwortung sich an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer vom 22. bis 24. Oktober Fachleute aus Bund, Ländern und Kommunen, aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik versammeln werden. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dorothea Jansen wird dort das Forum "Gründungs- und Wirtschaftsförderung - Konzepte und Erfolgsfaktoren" tagen.

Es geht um eine Bilanz der bestehenden und die Vorstellung von neuen Gründungs- und Mittelstandsinitiativen. Dazu werden zunächst neue Trends in die Wirtschaftsförderung identifiziert, zum Beispiel organisatorische Veränderungen in den Verwaltungen, die zunehmende Bedeutung der Wissensvermittlung, grenzüberschreitende Initiativen sowie wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen für die Gründungsdynamik. Darauf aufbauend werden am zweiten Tag regionale Beispiele für das Management von Kompetenzzentren, die Unterstützung von Netzwerken sowie die kommunale Beschäftigungsförderung vorgestellt. Zudem werden die spezifischen Bereiche der Existenzgründung und der Unternehmensnachfolge beleuchtet. Am dritten Tag steht die Finanzierung im Mittelpunkt. Neben der neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung und ihrer Folgen für den Mittelstand werden dabei die Gründung aus der Arbeitslosigkeit und die Vergabe von Mikrokrediten beleuchtet.


Programm

Kommunale Verwaltung zwischen Bürgeranforderungen, Public-Private-Partnership und Verwaltungskooperation 2002

Kommunale Verwaltung zwischen Bürgeranforderungen, Public-Private-Partnership und Verwaltungskooperation
Bürgerbüros - Serviceläden - Bürgerportale

18. - 20. September 2002

Welche Anforderungen stellen die Bürger an das Dienstleistungsangebot von Kommunalverwaltungen? Wie können Dienste zwischen Verwaltungsebenen vernetzt werden? Wie werden dazu private Dienstleistungen eingebunden? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, treffen sich Experten und Interessierte aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft in der Zeit vom 18. - 20. September 2002 an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dorothea Jansen wird dort die Tagung "Kommunale Verwaltung zwischen Bürgeranforderungen, Public-Private-Partnership und Verwaltungskooperation" stattfinden. Es werden rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kommunen, Kreisen und den Ländern erwartet.

Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Schnittstellenprobleme und möglichen Lösungen beim Angebot bürgerorientierter Verwaltungsdienstleistungen. Kommunale Bürgerbüros und Serviceläden müssen die Zusammenarbeit zwischen Front-Office und Back-Offices organisieren. Dabei werden die Grenzen der herkömmlichen Verwaltungsgliederung ebenso wie die zwischen öffentlichen und privaten Dienstleistungsanbietern oft überschritten. Moderne I+K-Technologien erscheinen als Lösungsweg, werfen aber neue Probleme der Standardisierung und der Zugänglichkeit auf. Nicht zuletzt gilt es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich an der Modernisierung der Verwaltungsdienstleistungen zu beteiligen. Neben einführenden Überblicksvorträgen werden die entstehenden Probleme an konkreten Beispielen diskutiert. Dabei werden auch die Chancen verschiedener öffentlicher und privater Trägerschafts-Modelle ausgelotet.

Der erste Tag ist den Bürgerdienstleistungen und Bürgerbüros gewidmet. Nach einer Einführung durch Frau Prof. Jansen wird Prof. Dr. Dieter Grunow von der Universität Duisburg über die Erwartungen der Bevölkerung gegenüber der Verwaltung referieren. Einen Überblick über Bürgerbürokonzepte auf dem Weg zum virtuellen Rathaus liefert Patrick Sensburg von der FernUniversität Hagen. Der Blick in die Praxis wird von Organisationsberater Michael Ellinghaus, Stadt Hagen, mit einem Beitrag über die Verwaltungsorganisation aus Bürgersicht in Hagen und von Burkhard Margies, DHV-Speyer, mit einem Bericht über Kundenzufriedenheit mit Bürgerbüros in kleineren Gemeinden geliefert.

Der zweite Tag ist den Problemen der Verwaltungskooperation und der Kooperation mit privaten Anbietern gewidmet. Prof. Dr. Klaus Lenk, Universität Oldenburg, wird Probleme der Zusammenarbeit zwischen Front- und Back-Office analysieren. Mit der Einbindung bürgerorientierter Dienstleistungen in ein E-Government-Konzept befasst sich Hans Randl von der Finanzbehörde der Stadt Hamburg. Dr. Martin Eifert, Universität Hamburg, berichtet über Möglichkeiten der Vernetzung der Dienstleistungsangebote zwischen Verwaltungsebenen.

Der ganzheitliche Aufbau von virtuellen Rathäusern und Marktplätzen soll den Bürgern auch mehr Partizipation und Mitbestimmung ermöglichen. Ein Praxisbeispiel dazu ist das preisgekrönte MediaKomm-Projekt der Stadt Esslingen, über Andreas Kraft am Nachmittag berichten wird. Das vom Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz betriebene Portal RLP-Direkt wird von Dieter Rösges vorgestellt. Oberhalb der kommunalen Ebene wird hier ein breites Angebot an Information und Bürgerservices bereitgestellt. Über E-Government und die Integration von E-Bürgerdiensten und Verwaltungsverfahren im Kommunalen Datenverarbeitungs-Verbund Baden-Württemberg wird Bernd Schulte von der Datenzentrale Baden-Württemberg sprechen.

Am dritten Tag steht der Mitarbeiter als Erfolgsfaktor auf dem Programm. Karsten Schneider von der Universität Kassel wird untersuchen, ob sich Chancen für die kommunale Aufgabenerfüllung aus neuen Formen der Kooperation und Beteiligung "im Schatten der Hierarchie" ergeben. Den dazugehörigen Blick in die Praxis der Einbindung und Qualifikation von Mitarbeitern in Reformprozessen vermittelt Dr. Siegfried Mauch aus dem Innenministerium Baden-Württemberg. Dr. Andreas Engel von der Stabsstelle IUK Management der Stadt Köln liefert den Abschluss des Themenkomplexes mit einem Bericht über die Organisation des Wissensmanagements bei der Kölner Stadtverwaltung.

Zwischen den Berichten und Referaten haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Erfahrungen, Anregungen und Kritikpunkte in die Diskussionen einzubringen. Das Rahmenprogramm der Tagung bilden eine Führung durch das schöne Speyer sowie Gelegenheiten zum informellen Zusammentreffen.

Programm

Perspektiven der kommunalen Steuerung Statistik - Controlling - Wissensmanagement 2001

Perspektiven der kommunalen Steuerung
Statistik - Controlling - Wissensmanagement

17. - 19. Oktober 2001

Vom 17. - 19. Oktober 2001 findet an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer eine Fortbildungstagung zu den Perspektiven kommunaler Steuerung und dem Beitrag von Statistik, Controlling und Wissensmanagement statt. Die Tagung richtet sich fach- und amtsübergreifend an Entscheider und Anwender, die mit Steuerung in den Kommunen befasst sind. Es werden neben Vorträgen zwei parallele Panels zu den Themen „Umfragen als Instrumente der kommunalen Steuerung" und „Kommunale Informationssysteme" stattfinden. Hier werden Erfahrungsträger aus wegweisenden Paxisprojekten in Kurzstatements berichten. Es wird für genügend Raum für Rückfragen, Auslotung der Transfermöglichkeiten und weiterführende Diskussion gesorgt sein.

Programm

Forum "Gründungs- und Mittelstandsförderung" 2000

Forum "Gründungs- und Mittelstandsförderung"

20. bis 22. September 2000 

Gründungsboom und neue Selbständige -welche Rolle spielen sie für Innovation und regionalen Strukturwandel, für Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum? Welche Aufgaben in der Gründungs- und Mittelstandsförderung kann und soll der Staat, sollen Bund, Länder, Kommunen und die Europäische Union übernehmen? Welche Instrumente und Konzepte sind erfolgversprechend?

Dies sind Fragen, die auf dem Forum zum Thema Gründungs- und Mittelstandsförderung diskutiert werden, das vom 20.-22. September im Historischen Ratssaal der Stadt Speyer unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dorothea Jansen stattfinden wird. Es werden rund 70 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus der öffentlichen Verwaltung, den Handels- und Handwerkskammern, Banken, Wirtschaftsförderungsgesellschaften und der Wissenschaft erwartet.

Der erste Tag ist einem Überblick über Gründungskonzepte; Instrumente und Aufgabenteilung von Bund, Ländern und Europäischer Union gewidmet. Es referieren Dr. Karl-Heinz Groß vom Bundeswirtschaftsministerium, Dr. Albrecht Mulfinger von der Europäischen Kommission, Dr. Bernhard Roth-Harting vom Wirtschaftsministerium NRW und Dr. Ulrich Link von der Investitions- und Strukturbank des Landes Rheinland-Pfalz. Am Morgen des zweiten Tages werden konkrete Beispiele der Gründungs- und Mittelstands-förderung vorgestellt, darunter auch die Gründungsförderung "Made in USA" des State of Virginia. Der Nachmittag ist dem Problem der Finanzierung von risikoreichen, jungen und technologie¬orientierten Unternehmen und neuen Finanzierungskonzepten gewidmet. Am dritten Tag wird es dann um Gründungs- und Unternehmensstatistiken aus verschiedenen Bereichen und ihre Aussagekraft als Planungs- und Entscheidungsgrundlage gehen.