Internationale Beziehungen

A. Deutschland und West-Europa

2013

1. Am 16. Januar 2013 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas als Erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses an dem von diesem veranstalteten Rechtssymposium zum Thema „Begründungspflichten des Gemeinsamen Bundesausschusses" in Berlin teil. Das Thema führte in die Grenzbereiche zwischen Transparenz und Effizienz von Normgebung hinein. In der Veranstaltung wurden die vom BVerfG angestoßenen Überlegungen zur Nachvollziehbarkeit von Normgebung aufgegriffen und das Rahmenthema wurde in verschiedenen Facetten beleuchtet. Dabei fanden sich auch die sozialrechtlichen Bestimmungen herausgearbeitet und die Frage beantwortet, ob und welche Begründungsstandards die evidenzbasierte Medizin verlangt und welche Konsequenzen bei Begründungsmängeln zu ziehen sind.

7. Zum 1. Januar 2013 wurde Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas auf vier Jahre zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesschiedsamts für die Kassenzahnärztliche Versorgung gewählt. Zugleich wurde er - gleichfalls zum 01.01.2013 - zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Schiedsamts in der Kassenzahnärztlichen Versorgung Baden-Württemberg gewählt.

2012

Am 5. Dezember 2012 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas mit einem eigenen Vortrag an dem vom Justizministerium Baden-Württemberg veranstalteten „Forum Betreuungsrecht" teil. Gegenstand der Veranstaltung war der vom Bundesjustizministerium veröffentlichte Referentenentwurf und gesetzgeberische Regelungsvorschlag zu einer Reform des geltenden Betreuungsrechts. Die Veranstaltung griff Aspekte des Referentenentwurfs auf, führte diesen aber über den gegenwärtigen Stand im Sinne von Veränderungsvorschlägen hinaus. Sie fasste die Alternativvorschläge zu einer strukturellen Reform des Betreuungswesens inhaltlich zusammen.

1. Am 21. November 2012 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas als Erster Stellvertreter des Vorsitzenden am parlamentarischen Abend des Gemeinsamen Bundesausschusses im Deutschen Bundestag teil. Die Veranstaltung bot den Abgeordneten des Deutschen Bundestages und vornehmlich den mit der Materie der Gesundheitspolitik befassten Mitgliedern einen willkommene Gelegenheit, mit den neutralen Mitgliedern des Bundesausschusses sowie den darin tätigen Angehörigen der Gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen zusammenzutreffen und die jeweiligen Anschauungen auszutauschen.

Am 20. November 2012 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Kassenarztrecht e. V. sowie als deren Vorstandsmitglied an dem von der Gesellschaft durchgeführten Symposium „Steuerung der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung" in Berlin teil. Die Veranstaltung setzte sich mit dem am 01.01.2011 in Kraft getretenen Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) und dessen Steuerungsinstrumenten auseinander. Im Mittelpunkt stand die verfassungsrechtliche Beurteilung der Instrumente der Arzneimittelsteuerung sowie die Bewertung von Arzneimitteln. Dabei interessierte besonders die frühe Nutzenbewertung. Ferner wurden der Rechtsschutz gegen Maßnahmen der Arzneimittelverwertung, Rabattverträge sowie die Arzneimittelsteuerung aus Sicht der Pharmazeutischen Industrie erörtert. Auf der Grundlage der Vorträge wurde diskutiert, ob und in welchem Maß die Instrumente der Arzneimittelsteuerung tatsächlich wirken und die Grundrechte der Patienten, der Vertragsärzte, der Apotheker und der Pharmazeutischen Industrie berühren. Es ging ferner darum, welche Möglichkeiten des Rechtschutzes gegen die Entscheidungen bestehen. In diesem Zusammenhang wurden die Aufgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses ebenso dargestellt wie die Auswirkungen der verschiedenen Steuerungsinstrumente auf die Versorgung der Patienten und die Therapiefreiheit der Ärzte. Prof. Pitschas beteiligte sich an dem Symposium mit der thematischen Vorbereitung und eigenen Diskussionsbeiträgen.

2. Am 26.Oktober 2012 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas aufgrund besonderer Einladung an dem von der Ludwig-Maximilians-Universität München veranstalteten Kolloquium zu Ehren des ehemaligen Präsidenten des BVerfG Univ.-Prof. Dr. Dres. h. c. Hans-Jürgen Papier teil. Die Veranstaltung stand unter dem Thema „Schutz der Freiheit und Gewährleistung von Teilhabe im Sozialstaat". Sie fand im Plenarsaal der Bayerischen Akademie der Wissenschaften statt

Am Am 24.09.2012 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an der Sitzung des Erweiterten Bundesschiedsamtes für die vertragsärztliche Versorgung in Berlin teil. Das Bundes-schiedsamt entscheidet in vertragsärztlichen Streitigkeiten zwischen den Vertragsärzten einerseits, den Gesetzlichen Krankenkassen andererseits. Herr Prof. Pitschas ist seit 2010 neutrales Mitglied in dem Bundesschiedsamt. Zu dem genannten Termin ging es um die neue Festsetzung von Teilen des Vertrags zwischen den Beteiligten über die Durchführung von ambulanten Operationen.

Auf Auf Einladung der Hanns Martin Schleyer-Stiftung/Robert Bosch Stiftung nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an dem interdisziplinären Kongress auf dem Medien-Campus Leipzig zum Thema „Aufgeschlossen für Wandel - verankert in gemeinsamen Grundwerten: Demokratie und Wirtschaft in Deutschland und in der Europäischen Union" teil. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen eine Reihe von Vorträgen zu der Ausgangsproblematik, ob die Struktur der Europäischen Union noch weiterhin trägt. Hieran schlossen sich die Vorstellungen von Habilitationsthemen in vier Arbeitskreisen aus den Bereichen der Sozialwissenschaften, Ökonomie und Rechtswissenschaft an. Zu dem Kongress hatte Prof. Pitschas einen Wiss. Mitarbeiter als eingeladenen jüngeren Gastwissenschaftler nominiert. Im Verlauf der Vorträge und Diskussionen gab der Gedankenaustausch auch Gelegenheit, die gegenwärtigen Beiträge der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer zu diesem Tagungsthema zu verdeutlichen.

4. Zum 01.07.2012 ist Herr Dr. Dr. h. c. R. Pitschas zum Ersten Stellvertreter des unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen gewählt worden. Die Wahl wurde vom Deutschen Bundestag bestätigt; die Amtsdauer dieser ehrenamtlichen Tätigkeit beträgt sechs Jahre.
Bei dem Gemeinsamen Bundesausschuss handelt es sich um das Gremium, das die in Gesetzesform gegossene deutsche und europäische Gesundheitspolitik exekutiert und als öffentlich-rechtliche Körperschaft in Gestalt der Selbstverwaltung Beschlüsse fasst. Das Beschlussgremium besteht aus drei unparteiischen Mitgliedern sowie aus Vertretern der Kassenärztlichen Bundesvereinigungen, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen.

Am 26. April 2012 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Kassenarztrecht e. V. sowie als deren Vorstandsmitglied an dem von der Gesellschaft durchgeführten Symposium „Neuausrichtung der Beziehungen zwischen Vertragsärzten, KVen, Krankenkassen und Dritten nach dem Versorgungsstrukturgesetz" teil. Die Veranstaltung setzte sich mit der Neuorientierung der Versorgungsstruktur im deutschen Gesundheitswesen auseinander. Herbeigeführt wurde mit Beginn des neuen Jahres 2012 die Verzahnung von unmittelbarer Staatsverwaltung und Selbstverwaltung im Gesundheitswesen unter bislang nicht gekannter Einbeziehung der Länder in dieses Politikfeld. Zugleich geht es um Abweichungsrechte der Landesebene von planungsrechtlichen Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses in der Gesundheitspolitik. Hinzu tritt die Reregionalisierung der Vergütung vertragsärztlicher Leistungen und die Stärkung der Verantwortungen der Kassenärztlichen Vereinigungen. Diskutiert wurden die rechtlichen Vorgaben hierfür sowie die geeigneten und erforderlichen Steuerungsinstrumente regulativer Gesundheitspolitik. Prof. Pitschas beteiligte sich an dem Symposium mit der thematischen Vorbereitung und eigenen Diskussionsbeiträgen.

Am 19./20. April 2012 veranstaltete Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas
in Verbindung mit der BKK-LKK Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz die 14. Speyerer Gesundheitstage. Diese standen unter dem Thema „Finanzierung der medizinischen Versorgung: Neue Strukturen - neue Verantwortlichkeiten"? Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die dem großen gesundheitspolitischen Projekt der Bundesregierung zum Versorgungsstrukturgesetz gewidmet war, stand der Vortrag der rheinland-pfälzischen Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Frau Malu Dreyer zum Thema „Gegenwärtige und künftige Verteilungskonflikte und Finanzierungsprobleme zwischen den Versorgungsebenen" einerseits, der Vortrag des Leiters der Abteilung Krankenversicherung im Bundesministerium für Gesundheit, Ministerialdirektor Dr. Ulrich Orlowski zum Thema „Finanzierungsfragen zum Versorgungsstrukturgesetz" andererseits. Über die Vorträge auf der Tagung und den Verlauf der Veranstaltung berichtet gesondert Herr Mag. rer. publ. Florian Schunk im Anhang zu diesen Mitteilungen.

Vom 5. bis 6. März 2012 fand in Berlin das 7. Kolloquium der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zu aktuellen Fragen des Rechts der Gesetzlichen Unfallversicherung statt. Auf Einladung der DGUV hat Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an dem Kolloquium teilgenommen. Behandelt wurden Spezialthemen der Deutschen Unfallversicherung u. a. auf dem Sektor der Organtransplantation sowie des Wettbewerbs zwischen privater und gesetzlicher Unfallversicherung. Ebenso wurde das Verhältnis der Deutschen Unfallversicherung zum Europäischen Verwaltungsraum diskutiert.

Auf Einladung der Hanns Martin Schleyer-Stiftung sowie der Heinz Nixdorf Stiftung nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an dem VIII. Hochschulsymposium in Berlin am 1./2. März 2012 über „Strategische Partnerschaften in der deutschen Wissenslandschaft: Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen" teil. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Helmholtz-Gesellschaft und der Ludwig Maximilians-Universität München an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt. Herr Prof. Pitschas beteiligte sich nach den Einzelvorträgen an einem Workshop zu konkreten Kooperationsformen zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, bei dem u. a. die Rolle der Helmholtz-Gesellschaft und die Kooperationsanstrengungen der RWTH Aachen vorgestellt wurden.

5. 2011

Für die Amtsperiode von 2011 bis 2015 hat die Landesregierung Rheinland-Pfalz Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas zum Stellvertreteten Vorsitzenden der Schiedsstelle gem. § 78 g SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe) berufen.


Auf persönliche Einladung des Bundeskriminalamtes (BKA) nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an der BKA-Herbsttagung in Wiesbaden vom 06. - 07. Dezember 2011 teil. Die Tagung stand unter dem Thema „60 Jahre BKA: Im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit. Prof. Pitschas beteiligte sich an der Herbsttagung mit eigenen Diskussionsbeiträgen. In zahlreichen Gesprächen mit Vertretern des Sicherheitssektors unterstrich er die Position der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer im Zusammenhang verfassungsrechtlicher Entwicklungslinien und Diskurse über das Spannungsverhältnis zwischen Freiheit und Sicherheit; er wies ferner auf die Bedeutung der föderativen Sicherheitsstruktur aus Ländersicht in einem zusammenwachsenden Europa hin.

A Am 17./18. November 2011 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an der 13. Hochschullehrertagung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung in Köln teil. Neben der Diskussion zur standespolitischen Bewertung des Versorgungsstrukturgesetzes und zu einer Neufassung der Gebührenordnung für Zahnärzte setzten sich die anwesenden Hochschullehrer mit der aktuellen Gesetzgebung im Übrigen, dem Vertragsgeschehen und der Rechtsprechung der Sozialgerichtsbarkeit im Bereich der vertragszahnärztlichen Versorgung in den zurückliegenden zwölf Monaten auseinander.

Auf Auf Einladung der überörtlichen Rechtsanwaltskanzlei Becker?Püttner?Held nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an der 16. Energiekonferenz zum Thema „Die Energiewende in Deutschland - Bewertung und politische Umsetzung" teil. Im Anschluss an die Vorträge und Diskussion gab der informelle Gedankenaustausch Gelegenheit, die gegenwärtigen Beiträge der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer zu der Energiewende-Debatte zu verdeutlichen.

Am 10. November 2011 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Kassenarztrecht e. V. als Vorstandsmitglied an dem von dieser durchgeführten Symposium „Wettbe-werbliche Steuerungsinstrumente im Gesundheitswesen" teil. Die Veranstaltung setzte sich mit den Möglichkeiten der Politik auseinander, durch mehr Wettbewerb um Qualität zu einer Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Deutschland beizutragen. Diskutiert wurden die rechtlichen Vorgaben, die dabei zu beachten sind sowie die geeigneten und erforderlichen Steuerungsinstrumente. Prof. Pitschas beteiligte sich an dem Symposium mit eigenen Diskussionsbeiträgen.

Vom 05. - 08. Oktober 2011 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an der 71. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Staatsrechts-lehrer in Münster teil. Dabei ging es um das Thema der „Grundsatz-fragen der Rechtsetzung und Rechtsfindung". Daneben beteiligte sich Prof. Pitschas an dem Gesprächskreis „Grundlagen des Öffentlichen Rechts".


Am Am 27./28. Juli 2011 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an der Vor-Ort-Begehung der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin-Dahlem im Rahmen des Akkreditierungsverfahrens für den Studiengang „Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit" (M.A.) teil. Es handelte sich um eine ehrenamtliche Gutachtertätigkeit auf der Grundlage einer Peer Review.

Am 19. Mai 2011 führte Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas im Deutschlandfunk ein Rundfunkfachgespräch zum Thema „Strukturreform des Betreuungsrechts". Das halbstündige Rundfunkinterview wurde im Studio Mannheim-Ludwigshafen des Südwestrundfunks aufgezeichnet. In dem Gespräch wurden diejenigen Probleme herausgearbeitet, vor denen die durch das Bundesjustizministerium eingerichtete interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus Vertretern der Landesjustiz- und -sozialministerien, der Richterschaft, aus den kommunalen Spitzenverbänden, Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen sowie Rechtspflegern mit dem von ihr entwickelten Revisionskonzept zum gegenwärtigen Betreuungsrecht steht.

Am 12. April 2011 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Kassenarztrecht e. V. als Vorstandsmitglied an dem in Berlin ausgerichteten Symposium „Neue Wege der ambulanten ärztlichen Versorgung" teil. Die Veranstaltung setzte sich mit den Bedingungen für eine flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung auf einem wettbewerblich-orientierten Gesundheitsmarkt auseinander. Diskutiert wurden die rechtlichen Vorgaben, die dabei zu beachten sind, sowie die geeigneten und erforderlichen Steuerungsinstrumente. Prof. Pitschas beteiligte sich an dem Symposium mit eigenen Diskussionsbeiträge.
Am 24./25. März 2011 veranstaltete Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas die 13. Speyerer Gesundheitstage zu dem Thema „Versorgungsstrukturen im Umbruch. Die Gesundheitsversorgung zwischen Länderinteressen und finanziellen Zwängen". Die Veranstaltung setzte sich mit der Weiterentwicklung der vertragsärztlichen Versorgung durch das Finanzierungsgesetz zur gesetzlichen Krankenversicherung und das Arzneimittelneuordnungsgesetz auseinander, die beide zum 1. Januar 2011 in Kraft getreten sind. Zentrale Festlegungen will die Bundesregierung darüber hinaus in diesem Jahr in einem „Versorgungsgesetz" treffen, darunter auch Neuregelungen zur Bedarfsplanung im Gesundheitssektor. Die dazu regierungsseitig vorgelegten „Eckpunkte" waren gleichfalls Gegenstand der Tagungsdiskussionen. Prof. Pitschas hielt während der Gesundheitstage einen Vortrag zum Thema „Gesundheitsreform 2011 - Versorgungsstrukturen im Umbruch vor dem Grundgesetz".
Vom 09. - 11. März 2011 veranstaltete Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas die 6. Speyerer Führungswerkstatt zu dem Thema „Mediation und Personalmanagement im öffentlichen Sektor". Die Veranstaltung setzte sich zum Ziel, den Bedingungsrahmen interner Verwaltungsmediation im Bereich der Personalwirtschaft zu klären und zugleich durch Rollenspiele die Kompetenz der Teilnehmer/innen in konfliktbearbeitenden und deeskalierenden Methoden zu vertiefen. Zu diesem Zweck wurden sowohl die Anwendung der Konfliktlösungsmethode „Mediation" geübt als auch deren Anwendungsbereiche im öffentlichen Dienst bzw. in der dortigen Personalführung erläutert und erprobt. Zugleich hielt Herr Prof. Pitschas einen Vortrag über „Mediation und Personalführung - Verwaltungswissenschaftliche Überlegungen und rechtlicher Rahmen".

Im Wintersemester 2010/2011 hat der Präsident der Universität Saarbrücken Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas zum externen Mitglied der Berufungskommission für den neuerrichteten Stiftungslehrstuhl „Öffentliches Recht und Recht des Gesundheitswesens" an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes berufen.

2010

Am 13. Dezember 2010 nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas auf Einladung der GTZ Repräsentanz Berlin an einem Symposium in der Reihe „Sozial politische Perspektiven" teil. Gegenstand der Veranstaltung war die „Sozialpolitik in der Sozialen Marktwirtschaft: Erfolgsmodell für Länder des Südens?". Ziel des Symposiums war die Entwicklung von Antworten auf die Frage, wie Entwicklungsstaaten auf die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf die arme Bevölkerung und den Mittelstand am besten die Förderung breitenwirksamen Wachstums wirtschaftspolitisch mit einer aktiven Sozialpolitik verknüpfen könnten.

Auf Einladung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas am 25. und 26. November 2010 in Köln an der 12. Hochschullehrertagung der zentralen Selbstverwaltungskörperschaft der Vertragszahnärzte in Deutschland teil. Auf der Veranstaltung wurden die aktuellen Entwicklungen im Vertragsarzt recht zu Gesetzgebung, Vertrags geschehen und Rechtsprechung im Bereich der vertragszahnärztlichen Versorgung in den zurück liegenden zwölf Monaten vorgestellt. Pitschas beteiligte sich mit einer Reihe eigener Diskussionsbeiträge an der Aussprache über die aktuelle Gesetzgebung und Rechtsprechung und diskutierte als stellvertretender Vorsitzender einer Schiedsstelle unter anderem rechtliche Aspekte der Ausgestaltung der Schiedsstelle zur Vergütung von Leistungen für Basistarifpatienten gem. § 75 Abs. 3 c SGB V.

Am 11. November 2010 nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas auf Einladung der Deut schen Gesellschaft für Kassenarzt recht e. V. als Vorstandsmitglied an dem in Berlin ausgerichteten Symposium „Der Arzt als Unternehmer" teil, das sich mit dem bisherigen Berufsbild der Ärztinnen und Ärzte auf einem wettbewerblich orientierten Gesundheitsmarkt auseinandersetzte. Die Frage war, ob der Arzt tatsächlich Unternehmer ist oder ob der Heilauftrag sein unternehmerisches Handeln ggf. und wenn ja, wie begrenzt. Pitschas beteiligte sich an dem Symposium mit einer Reihe eigener Diskussionsbeiträge.

Auf dem 12. Vormundschaftsgerichtstag in Brühl bei Köln zum Thema „Menschen und Rechte Behindertenrechtskonvention und Betreuung" referierte Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas am 5. November 2010 zum Thema „Betreuungsrecht auf dem Prüfstand. Zur Unvollkommenheit eines gesetzgeberischen Konzepts und der Notwendigkeit seiner Revision". Mit dem Vortrag wurde dem von der durch das Bundesjustizministerium eingerichteten interdisziplinären Arbeitsgruppe aus Vertretern der Landesjustiz und -sozialministerien, der Richterschaft, aus den kommunalen Spitzenverbänden, Betreuungsbehörden und Betreu ungsvereinen sowie Rechtspflegern entwickelten Revisionskonzept zum gegenwärtigen Betreuungsrecht eine Alternativkonzeption entgegengestellt.

Vom 29. September bis 2. Oktober 2010 fand in Berlin an der Humboldt-Universität die 70. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer statt. Gegenstand der Tagung war das Thema „Der Schutzauftrag des Rechts", der in verschiedenen Dimensionen erörtert wurde. Zusätzlich fanden Vorträge und Diskus sionen in den Gesprächskreisen „Europäisches Verfassungsrecht" und „Verwaltung" statt. Univ. Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas beteiligte sich an der Aussprache zu den jeweiligen Referaten mit eigenen Diskussionsbeiträgen.

Im Wintersemester 2010/2011 hat der Präsident der Universität Saarbrücken Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas zum externen Mitglied der Berufungskommission für den neuerrichteten Stiftungslehrstuhl „Öffentliches Recht und Recht des Gesundheitswesens" an der Rechts und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes berufen.

 

2009

Für die Amtsperiode vom 1.1.2009 bis 31.12.2012 wurde Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas durch die Gemeinsame Selbstverwaltung im Gesundheitswesen in das Ehrenamt eines unparteiischen Mitglieds im „Bundesschiedsamt für die vertragsärztliche Versorgung" berufen. Das Bundesschiedsamt tagt in Berlin. Für die Amtsperiode von 2011 bis 2015 hat die Landes regierung Rheinland-Pfalz Pitschas zum Stellvertretenden Vorsitzen den der Schiedsstelle gem. § 78g SGB VIII (Kinder und Jugendhilfe) berufen.

 

2008

Vom 26. bis 27. November 2008 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas dann an der von der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung in Köln veranstalteten 10. Hochschullehrertagung 2008 teil. Gegenstand der Tagung war die umfangreiche Gesundheitsgesetzgebung der letzten Jahre einschließlich des „Gesetzes über die Organisation und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen". Die mit dieser Gesetzgebung einhergehenden rechtlichen Streitfragen wurden von den anwesenden zahlreichen Hochschullehrern intensiv diskutiert.

Am 6. November 2008 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas als Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kassenarztrecht e.V. an dem in Berlin veranstalteten Symposium „Die Insolvenz von Krankenkassen - Voraussetzungen und Auswirkungen" mit eigenen Diskussionsbeiträgen teil. Es handelte sich um eine der für Anwaltschaft, Ärzteschaft und gesetzliche Krankenversicherung zentralen Veranstaltungen im Gesundheitswesen. Als Referenten sprachen u. a. ehemalige Absolventen des Speyerer Magisterstudiums. Das Programm des Symposiums gab im formellen wie im informellen Teil Gelegenheit, die Sozial- und Gesundheitskompetenz der DHV Speyer in zahlreichen Gesprächen und Begegnungen von Wissenschaft und Praxis in Erinnerung zu rufen.

Am 29. und 30. September 2008 nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an dem Seminar der Europäischen Rechtsakademie zum Thema „Die EU-Antidiskriminierungsrichtlinien 2000/43 und 2000/78 in der Praxis" in Trier mit einer Reihe eigener Diskussionsbeiträge teil. In einem Auswahlverfahren war Prof. Pitschas zu diesem von der ERA geförderten Austausch von Rechtsansichten und Erfahrungen zugelassen worden.

Am 3. Juli 2008 hielt Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas in München am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht auf dem Symposium „Rechtsdogmatik und Rechtsvergleich im Sozialrecht" aus Anlass des 80. Geburtstags von Hans F. Zacher den Festvortrag „Rechtsdogmatik und Rechtsvergleich im Sozialrecht - Das Vorsorgeverhältnis".

Am 12. Juni 2008 nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an dem von der Humboldt-Universität gemeinsam mit der Rechtsanwaltskanzlei Wilmer Cutler Pickering Hale and Dorr LLP veranstalteten 13. Berliner Wirtschaftsrechtsgepräch zum Thema „Globale Investoren - lokale Interessen: Herausforderungen für die Kapitalmarktregulierung?" teil. Die Veranstaltung gab Gelegenheit, einige der Referendare und Referendarinnen in seinem internationalen Wirtschaftsrechtsseminar in Speyer als junge Wirtschaftsrechtsanwälte/innen in Berlin wieder zu treffen und über eine Zentralfrage der internationalen Wirtschaftsrechtsentwicklung zu diskutieren.

Am 29. und 30. Mai 2008 nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas auf Einladung der Hanns Martin Schleyer-Stiftung am VIII. Interdisziplinären Kongress „Junge Wissenschaft und Europa" teil. Das Thema des Kongresses, an dem auch die wissenschaftliche Mitarbeiterin Katrin Schoppa beteiligt war, lautete: „Lissabon-Vertrag: Sind die Weichen richtig gestellt? Recht und Politik der Europäischen Union als Voraussetzung für wirtschaftliche Dynamik".

Zu „Verwaltungsrecht und Verwaltungswissenschaft" referierte am 14. Mai 2008 Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas anlässlich des Besuchs der Wiesbadener Juristischen Gesellschaft an der DHV Speyer.

Im Sommersemester 2008 ist Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas als auswärtiges Mitglied in die Berufungskommission zur Nachfolge Prof. Dr. G. Haverkates im Fach „Öffentliches Recht und Sozialrecht" berufen worden. Kommissionssitzungen fanden am 8. Mai und 9. Juni 2008 mit Bewerberauswahl für den mündlichen Vortrag, Vorstellung der Listenkandidaten und Listenbeschluss statt.

„Die europäische Dienstleistungsrichtlinie - regulierte Freiheit als Herausforderung an die öffentliche Verwaltung" lautete der Titel des Vortrages, den Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas am 30. Januar 2008 in Wolfsburg an der Auto-Uni, MobileLiveCampus im Rahmen der von der AutoUni/Volkswagen AG und der International Partnership Initiative (IPI) e. V. veranstalteten Konferenzreihe „Europa der Dienstleistungen" hielt.

 

2007

Als Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kassenarztrecht nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas an dem Symposium der Gesellschaft am 8. November 2007 in Berlin mit dem Thema „Änderung der Versorgungsstrukturen nach dem GKV-WSG" teil. Das Symposium befasste sich mit zwei Aspekten der Weiterentwicklung der Strukturen im Gesundheitswesen. In einem ersten Teil wurden Fragen des Wettbewerbs zwischen gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV) behandelt; der zweite Teil des Symposiums widmete sich der Änderung der Versorgungsstrukturen im Gesundheitssektor durch die weitere Öffnung der Krankenhäuser für bestimmte ambulante Versorgungsformen. Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas war in diesem Zusammenhang gebeten worden, die verfassungs- und einfachrechtliche Problematik der ambulanten Behandlung durch Krankenhäuser zu untersuchen und die mit ihr verbundenen Auswirkungen auf die Leistungserbringung im ambulanten und stationären Sektor zu diskutieren. Gegenstand seines Vortrages war die „Änderung der Versorgungsstrukturen nach dem GKV-WSG: Verflechtung von Leistungssektoren durch ambulante Behandlung im Krankenhaus".

In der Zeit vom 20. bis 24. Oktober 2007 veranstaltete das Max- Planck-Institut für Internationales und Vergleichendes Sozialrecht (München) in Gemeinschaft mit der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer und dem Japan-Zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München im Kardinal Wendel-Haus der Katholischen Akademie in Bayern einen Workshop zum Thema „Kulturwissenschaftliche Grundlegung und Erklärungshypothesen divergenter Politiken, sowie Rechtsetzung für Menschen mit Behinderung in Europa und Asien unter den Bedingungen des demographischen Wandels". Die Veranstaltung stand unter der wissenschaftlichen Mitverantwortung von Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas; sie wurde von der Robert Bosch Stiftung finanziell gefördert. An ihrem wissenschaftlichen Teil waren Referenten/innen aus Korea, Indien, Japan, der Volksrepublik China und Taiwan sowie aus Deutschland, den Niederlanden und Schweden beteiligt. Im Rahmen der Tagung hielt Prof. Pitschas einen Vortrag zum Thema „Behinderte Menschen in der kommunalen Sozialpolitik. Rehabilitation und Teilhabe junger Volljähriger sowie von Senioren im Zuständigkeits- und Leistungsgeflecht institutionalisierter Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch". Der Tagungsband wird in der namhaften Publikationsreihe des Max-Planck- Instituts erscheinen.

Vom 3. bis 6. Oktober 2007 nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas mit einer Reihe von Diskussionsbeiträgen an der Tagung der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer in Freiburg i. Br. teil. Gegenstand der Tagung war das Generalthema „Die Leistungsfähigkeit der Wissenschaft des Öffentlichen Rechts". In die Tagung eingebettet waren der Gesprächskreis „Verwaltung" sowie der Gesprächskreis „Europäisches Verfassungsrecht".

Am 26. und 27. September 2007 veranstaltete die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung in Köln ihre 9. Hochschullehrertagung. Auf Einladung der Bundesvereinigung nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an der Veranstaltung mit eigenen Diskussionsbeiträgen teil.

Am 6. September 2007 fand in der Vertretung der Freien Hansestadt Bremen beim Bund in Berlin die Tagung des AOK-Bundesverbandes zum Thema „Patientenrechte - Wunsch- oder Stiefkind" statt. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas nahm auf Einladung des AOK- Bundesverbandes an der Veranstaltung mit eigenen Diskussionsbeiträgen teil.

Am 2. Juli 2007 sprach Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas in der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg zum Thema „Frei - sozial - auch sicher? Sicherheit als Rechts- und Verfassungsprinzip im Wandel moderner Staatlichkeit".

Auf der Bundeskonferenz „Mediation in der Justiz-(R)Evolution der Streitkultur!" in Bielefeld referierte Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas am 13.6.2007 zum Thema „Gefährdet die Mediation den Rechtsschutz - Mediation: ein Deal?".

Am 24. Mai 2007 referierte Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas auf der 49. Fortbildungstagung der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein in Westerland/Sylt. zum Thema „Der sogenannte Basistarif - ein Geschäftsmodell ohne Sinn und Verstand oder der dritte Weg neben gesetzlicher und privater Krankenversicherung?".

Am 27. April 2007 hielt Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas in Berlin einen Vortrag zum Thema „Die Rechtsverfassung der Bewertung von Leistungen durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): Information gegenüber Leistungserbringern und Patienten. Voraussetzungen und Haftung". Der Vortrag fand statt im Rahmen der Veranstaltung des Gemeinsamen Bundesausschusses, des Instituts für Gesundheits- und Medizinrecht der Universität Bremen und des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen am 26. und 27. April 2007.

Als Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kassenarztrecht nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an dem Symposium der Gesellschaft am 18. April 2007 in Berlin mit dem Thema „Wettbewerbsstärkungsgesetz - Stärkung des Wettbewerbs?" teil. Mit dem Wettbewerbsstärkungsgesetz wird die Gesundheitsreform 2007 im Sektor der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung vollzogen. Die anstehenden Fragen wurden unter Mitwirkung von Pitschas nach ausgiebigen Referaten auf der Veranstaltung diskutiert.

Am 26. und 27. März 2007 fand in Berlin das 4. Kolloquium des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften zu aktuellen Fragen des Rechts der gesetzlichen Unfallversicherung statt. Auf Einladung des Veranstalters nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas an diesem Kolloquium mit eigenen Diskussionsbeiträgen zur anstehenden Reform der Organisation und des Leistungsrechts der gesetzlichen Unfallsversicherung in Deutschland unter europäischem Einfluss teil.

Auf den 10. Marburger Gesprächen zum Pharmarecht zum Thema „Patientenschutz im neuen Gesundheitssystem" am 14. März 2007 übernahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas das Eingangsstatement und die Moderation zum Thema „Gesundheitsreform 2007. Rechtliche Bewertung und Handlungsoptionen".

Am 28. Februar und 1. März 2007 veranstalteten die Hanns Martin Schleyer-Stiftung und die Heinz Nixdorf-Stiftung in Berlin das Symposium „Going Global: Die Universitäten vor neuen nationalen und internationalen Herausforderungen". Auf Einladung der Stiftungen nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas an diesem Symposium mit eigenen Diskussionsbeiträgen teil.

Am 30. Januar 2007 fand an der DHV Speyer ein 30-minütiges Interview mit Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas durch das Abendmagazin „Frontal 21" des ZDF zum „Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung einer Deutschen Arzneimittel- und Medizinprodukteagentur" statt. Der vorliegende Referentenentwurf ist in seiner Ausgestaltung zwischen verschiedenen Interessengruppen stark umstritten.

2006

„Zukünftige Entwicklungen im Politikfeld innere Sicherheit und ihre Auswirkungen auf Organisation und professionelles Selbstverständnis der Polizei" lautete der Titel des Vortrag, den Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas am 23. November 2006 in Münster im Rahmen der Veranstaltung „Gestaltung von Veränderungsprozessen" an der Polizei-Führungsakademie hielt.

Als Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kassenarztrecht nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an dem Symposium der Gesellschaft am 9. November 2006 in Berlin mit dem Thema "Der Versorgungsauftrag des Vertragsarztes nach der Liberalisierung des Vertragsarztrechtes" teil. Mit dem Vertragsarztrechtsänderungsgesetz wird die im ärztlichen Berufsrechts bereits vollzogene Liberalisierung der Berufsausübung auf das Vertragsarztrecht übertragen und weiterentwickelt. Die anstehenden Fragen wurden unter Mitwirkung von Prof. Pitschas nach ausgiebigen Referaten auf der Veranstaltung intensiv diskutiert.

Zum Thema „Business Improvement Districts (BID) - ein Beitrag zur Modernen Stadtentwicklung" referierte Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas am 7. November 2006 in der Handelskammer Hamburg im Rahmen des 9. Hamburger Wirtschaftsrechtstags zum Thema „Rechtsrahmen der BIDs".

Am 18.10.2006 hielt Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas in Berlin einen Vortrag zum Thema „Öffentlich-Private Finanzierungs- und Kooperationsformen im Spannungsfeld zum Vorrangprinzip der freien Wohlfahrtspflege". Der Vortrag fand statt im Rahmen einer Veranstaltung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e V. zum Thema „PPP: Öffentlich-Private Partnerschaften - Neue Finanzierungs- und Kooperationsformen für soziale Aufgaben" vom 16. bis 18. Oktober 2006.

Am 27. und 28. September 2006 veranstaltete die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung im Kölner Zahnärztehaus die jährliche und nunmehr 8. Hochschullehrertagung. Der Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung lag auf der Gesundheitsreform 2006. Diskutiert wurde darüber hinaus der Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Vertragsarztrechts und anderer Vorschriften. Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas beteiligte sich mit mehreren Diskussionsbeiträgen an der intensiven Auseinandersetzung über die Einzelheiten der Gesundheitsreform.

Das Sozialreferat der Landeshauptstadt München des Freistaates Bayern hat Univ.-Prof. Dr. R. Pitschas am 26. September 2006 zu einer Fachdiskussion über die künftige Anwendung des Betreuungsrechts auf der Grundlage des Zweiten Betreuungsrechtsänderungsgesetzes aus dem Jahr 2005 eingeladen. Pitschas sprach in diesem Zusammenhang über die „Qualitative Betreuerauswahl durch Profilbildung und Rollenzuweisung für Betreuer und zu betreuende Personen". Das Impulsreferat stand im Mittelpunkt einer ausgiebigen Diskussion über die Entwicklung des Betreuungswesens mit Richtern, Rechtspflegern, beruflichen Betreuern, ehrenamtlichen Betreuern und der Betreuungsbehörde München. Am gleichen Tag referierte Pitschas zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement und rechtliche Betreuung". Die Veranstaltung stand unter dem Thema „Bürgerschaftliches Engagement für die Betreuungsarbeit - Zukunftsaufgabe von Senioren/-innen in der Altersgesellschaft".

Am 25. September 2006 nahm Univ.-Prof. Dr. R. Pitschas auf Einladung des Gesprächskreises Sozialpolitik der Friedrich-Ebert- Stiftung an der von dieser in Berlin veranstalteten Tagung „Demografischer Wandel: Wer gewinnt - wer verliert? Leben in Metropolen und schrumpfenden Regionen". Univ.-Prof. Dr. Pitschas wurde als Sozialexperte zu dem Gesprächskreis eingeladen.

Zum Thema „Kooperative Wissensgewinnung als Element eines neuen Staat - Bürger - Verhältnisses. Zur Reformulierung de Verwaltungsrechts in der Wissensgesellschaft" referierte Univ.-Prof. Dr. R. Pitschas am 21. Septembe 2006 in Bonn auf dem Symposium „Generierung und Transfer staatlichen Wissens im System des Verwaltungsrechts" im Max-Planck- Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern.

Am 13. und 14. September 2006 veranstaltete der Landtag Rheinland- Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier die Tagung „Internationaler Terrorismus" unter Mitwirkung von Abgeordneten, Regierungsvertretern und Wissenschaftlern. Univ.- Prof. Dr. R. Pitschas nahm an dieser Tagung auf Einladung des Landtags Rheinland- Pfalz teil und beteiligte sich mit mehreren Diskussionsbeiträgen an der Veranstaltung.

Am 2. Juni 2006 nahm Univ.-Prof. Dr. R. Pitschas als Sachverständiger an der öffentlichen Anhörung des Deutschen Bundestages und des Ausschusses für Innere Angelegenheiten des Bundesrates zum Thema „Föderalismusreform/Soziales" im Marie-Elisabeth-Lüders- Haus des Deutschen Bundestages in Berlin teil.

Am 30. Mai 2006 sprach Univ.-Prof. Dr. R. Pitschas im Jagdschloss Glienicke auf Einladung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport des Landes Berlin vor Fachkräften der Behindertenund Eingliederungshilfe sowie Fachärzten des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes zum Thema „Die rechtlichen Neuregelungen des SGB XII - Folgen für die Behinderten- und Eingliederungshilfe des Jugendamtes".

„Berufsbetreuung und Berufsfreiheitsgarantie. Die qualitative Betreuerauswahl durch die Betreuungsbehörde und das Gericht unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten" lautete das Thema des Vortrags, den Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas am 23. Mai 2006 in Berlin-Erkner auf der 10. Jahrestagung der Leiterinnen und Leiter von Betreuungsbehörden/-stellen in der Bundesrepublik Deutschland hielt.

Am 25. und 26. April 2006 nahm Univ.- Prof. Dr. R. Pitschas am Workshop des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Hochschulrektorenkonferenz zur Stellung der Entwicklungszusammenarbeit in den deutschen Hochschulen teil. Gegenstand des Workshops war „Der Hochschulreformprozess und seine Auswirkungen auf das entwicklungspolitische Engagement der Hochschulen". Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, welche Chancen und Herausforderungen sich aus Qualitätspakten, Profilbildung, Bologna-Prozess und Akkreditierung für die Entwicklungszusammenarbeit innerhalb der Hochschulen ergeben und welche Gestaltungsmöglichkeiten dabei Hochschulleitungen, Lehrstühle und Wissenschaftsministerien haben. Geprägt wurden die Diskussionen durch das Spannungsverhältnis, das zwischen der „Internationalisierung" als Element des Hochschulreformprozesses einerseits und dem Beitrag der Hochschulen zur Entwicklungszusammenarbeit andererseits entstanden ist. Stellvertretend hierfür entwickelte der Workshop die These, dass im Rahmen der großen Strukturwandlungsprozesse von Hochschulpolitik im Zusammenhang der Studienreformen und Internationalisierung die Marginalisierung der entwicklungspolitischen Anstrengungen drohe.

Die Donau-Universität Krems hat Univ.-Prof. Dr. R. Pitschas in den wissenschaftlichen Beirat für den postgradualen Universitätslehrgang (MSc) „Security and Safety Management" berufen. Es handelt sich um ein Masterstudium, das berufsbegleitend in vier Semestern durchgeführt wird und aus einzelnen Modulwochen besteht. Es schließt mit dem akademischen Grad eines „Master of Sciences" ab. Durchgeführt wird das Studium in Kooperation mit öffentlichen und privaten Institutionen auf dem Gebiet des Security and Safety Managements.

Am 30. März 2006 führte die Deutsche Gesellschaft für Kassenarztrecht e. V. ihr Frühjahrssymposium zum Thema der „Arzneimittelsteuerung" im Kaiserin-Friedrich-Haus in Berlin-Mitte durch. Univ.-Prof. Dr. R. Pitschas nahm als Vorstandsmitglied der Gesellschaft an den Vorträgen und deren Diskussion teil.

Vom 9. bis 10. März 2006 fand an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a. M. die 10. Sozialrechtslehrertagung unter dem Thema „Sozialrechtsgeltung in der Zeit" statt. Univ.-Prof. Dr. R. Pitschas nahm als Gast an dieser Tagung auf Einladung des Deutschen Sozialrechtsverbandes teil, der am 9. März 2006 im Frankfurter Römer einen Abendempfang gab.

Am 3. März 2006 verabschiedete die Universität Bremen/Fachbereich Rechtswissenschaft die Direktoren am Institut für Gesundheits- und Medizinrecht, Prof. Dres. R. Francke und D. Hart in den Ruhestand. Auf der aus diesem Anlass veranstalteten und die Arbeit des Instituts resümierenden Tagung „Kontinuität und Diskontinuität: Zur Entwicklung gesundheitsrechtlicher Grundlagenthemen" hielt Prof. Dr. R. Pitschas einen Vortrag zum Thema „Mediatisierte Patienten- und Bürgerbeteiligung in der medizinischen Versorgung. Normative Probleme einer „Dritten Bank" im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gem. § 91 SGB V". Die Tagung klang mit einem Abschiedsempfang des Bremer Senats für die beiden hochverdienten Hochschullehrer aus.

2005

„Das klassische Leitbild des freien Berufs in der deutschen Rechtsordnung" stand im Mittelpunkt des Vortrages, den Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas am 24. November 2005 in Halle zur Eröffnung der Tagung des Instituts für Marktordnungs- und Berufsrecht an der Universität Halle zum Thema „Die Zukunft der freien Berufe im Binnenmarkt" hielt.

Vom 16. bis 18. November 2005 nahm Univ.- Prof. Dr. Pitschas an dem 9. Gemeinsamen Seminar des Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung und der Escola d'Administratió Pública de Catalunya teil, das „Aktuelle Probleme des Verwaltungsrechts im Zeichen der Europäisierung" behandelte. Er führte in den Beitrag von Prof. Dr. J. Ramon Fuentes i Gasó über „Die öffentliche Sicherheit und die Wehrhaftigkeit des spanischen Staates. Europol als europäische Polizei" ein und moderierte die anschließende Diskussion.

Am 10. November 2005 nahm Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas am „Mayener Forum" der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz in Mayen teil. Die Veranstaltung stand unter dem Thema „Moderne Verwaltung. Mit der Praxis im Dialog". Als spezielle Themenbereiche wurden das Kommunalmarketing, das e-Government sowie die Reform der Landessozialverwaltung behandelt. Pitschas war Berichterstatter zu diesem letzten Thema. Die praktische Umsetzung der Reform der Landessozialverwaltung in Rheinland-Pfalz stellte der Leiter der Zentralabteilung des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, D. Placzek, dar. Am 15. November 2005 referierte Pitschas zum Thema „Mit der Praxis im Dialog. Die Reform der Landessozialverwaltung in Rheinland-Pfalz". Der Vortrag diente zur Einführung in den Themenbereich „Reform der Landessozialverwaltung" auf dem 4. Mayener Forum.

Über die „Modernisierung der Landessozialverwaltung in Rheinland- Pfalz. Wandel zu einer modernen Dienstleistungsverwaltung und wissenschaftliche Bewertung des 10jährigen Modernisierungsprozesses" referierte Univ.-Prof. Dr. Pitschas am 8. September 2005 in Mainz auf der Festveranstaltung zum Abschluss des 10jährigen Modernisierungsprozesses im Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung des Landes Rheinland-Pfalz. Weitere Festvorträge wurden von Staatsministerin Malu Dreyer und Ministerialdirigent Eckhart Schlemm, Leiter der Abteilung Ressortkoordination und Regierungsplanung der Staatskanzlei, gehalten.

Zu „Strukturwandel im Recht der Gesundheitsberufe. Europarechtliche Gesichtspunkte und Alternativen für die Weiterbildung im Bereich der zahnärztlichen Chirurgie" referierte Univ.-Prof. Dr. Pitschas am 17. Juni 2005 in Düsseldorf-Neuss auf der Klausurtagung der Bundeszahnärztekammer zur Zukunft der Weiterbildung im Bereich der zahnärztlichen Chirurgie.

„Behinderte junge Volljährige und ihre Familien im Zuständigkeits- und Leistungsgeflecht der Eingliederungshilfen nach dem Sozialgesetzbuch" lautete der Titel des Vortrages von Univ.-Prof. Dr. Pitschas am 15. Juni 2005 in Berlin auf der Fachtagung der Sozialpädagogischen Fortbildungsstätte Jagdschloss Glienicke im Rathaus Schöneberg.

Vom 18. bis 20. Mai 2005 nahm Univ.-Prof. Dr. Pitschas auf Einladung der Hanns Martin Schleyer-Stiftung an dem X. Kongress „Junge Wissenschaft und Wirtschaft" unter dem Thema „Globale Wirtschaft - Nationale Verantwortung: Wege aus dem Druckkessel" in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft mit Diskussionsbeiträgen teil.

Univ.-Prof. Dr. Pitschas sprach am 11. Mai 2005 auf der Tagung der DHV Speyer in Berlin in Zusammenarbeit mit der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz und dem „Netzwerk Berlin" im Bundestag zum Thema „Das neue Europa - Auswirkungen auf Wirtschaft und Politik in Deutschland".

Die Universität Sevilla veranstaltete vom 5. bis 7. Mai 2005 gemeinsam mit der deutsch-spanischen Verwaltungsrechtsvereinigung in Huelva eine deutsch-spanische Verwaltungsrechtstagung zu den „Grundfragen der Reform des Allgemeinen Verwaltungsrechts". Aus vergleichender Sicht wurden einerseits der Reformbedarf und die Reformansätze des Allgemeinen Verwaltungsrechts, andererseits das Informationsrecht als Teil des Allgemeinen Verwaltungsrechts behandelt. Von deutscher Seite nahmen die Univ.-Professoren Dr. W. Kluth sowie Dr. Pitschas, Dipl.-Vw., teil. Die Beiträge der spanischen und deutschen Referenten werden in einem in spanischer Sprache erscheinenden Tagungsband publiziert. Bei dieser Gelegenheit referierte Pitschas am 6. Mai 2005 zum Thema „Informationsverwaltungsrecht. Regulierung informationeller Selbstbestimmung und Electronic Government".

Zur „Reform des Betreuungsrechts. Bewertung des 2. und 3. Betreuungsrechtsänderungsgesetzes" referierte Univ.-Prof. Dr. Pitschas am 25. April 2005 auf der Jahrestagung der Betreuungsbehörden vom 25. bis 27. April 2005 in Erkner.

Am 21. April 2005 hielt der Speyerer Univ.-Professor Dr. Rainer Pitschas einen Vortrag zum Thema „Public Value Management. A Value- based Concept of Public Governance between Economization and Common Weal" auf der III. Internationalen Konferenz „Public Interest, State's Function and the Administrativ Reform" in Lissabon (Protugal) am Department of Sociology des Higher Institute for Labour and Business Studies.

Am 17. und 18. Februar 2005 nahm Herr Prof. Dr. Pitschas auf Einladung der Hanns Martin Schleyer-Stiftung sowie der Heinz Nixdorf-Stiftung an dem Symposium "Humboldt neu denken"- Qualität und Effizienz der 'neuen' Universitas: Notwendigkeiten, Wege und Grenzen der Profilierung im Spiegel nationaler und internationaler Herausforderungen" an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit einem Diskussionsbeitrag teil.

Vom 3.02.2005 bis 5.02.2005 folgte Herr Prof. Dr. Pitschas der Einladung der Herausgeber des Handbuchs der Verwaltungsrechtswissenschaft (Univ.-Prof. Dres. Hoffmann-Riem/Schmidt-Aßmann/Vosskuhle) in das Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt zu dem zweiten Workshop über die für das Handbuch verfertigten einzelnen Beiträge. Herr Pitschas stellte seinen Beitrag zu den "Handlungsmaßstäben des Verwaltungsrechts" vor sowie den Beitrag von Prof. Dr. M. Ruffert ("Rechtsquellen und Rechtsschichten des Verwaltungsrechts").

2004

Am 16. Dezember 2004 fand für die Stipendiaten der Internationalen Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt) eine Zwischenevaluierung des für diesen Personenkreis an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer angebotenen verwaltungswissenschaftlichen Studiums statt. Dabei war die Möglichkeit zu individuellen Gesprächen gegeben. Ein gemeinsames weihnachtliches Abendessen schloss die Zwischenevaluierung ab, bei der Herr Prof. Dr. R. Pitschas die Hochschule vertrat.

Am 9. Dezember 2004 veranstaltete das Bundeskriminalamt gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen das Symposium "Polizei und Private Sicherheit". Die Veranstaltung diente der Fortsetzung seit langem gemeinsam geführter Diskussionen über die Zusammenarbeit des privaten Sicherheitssektors und der Polizeibehörden auf Länder- und Bundesebene. Im Mittelpunkt stand deshalb die Bestandsaufnahme der in Public Private Partnership erbrachten privaten Sicherheitsdienstleistungen. Darüber hinaus wurden internationale Aspekte der privaten Sicherheitsgewährleistung diskutiert. Prof. Dr. R. Pitschas hielt im Zusammenhang der Verbindung von innerer und auswärtiger Sicherheit einen Vortrag zum Thema "Polizei, Private Sicherheitsdienste und Risikoinformation".

"Professionalism in Public Service. An Indispensable Value for the Efficient State" lautete das Thema, zu dem Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas am 25. November 2004 in Lissabon am Higher Institute for Labour and Business Studies referierte. Am 26. November sprach er dann im Department für Soziologie dieses Instituts zum Thema "What is behind New Public Management? The German Education and Training System for Public Officers as an Example for Change Management".

Am 17./18.11.2004 nahm Herr Prof. Pitschas an der 6. Hochschullehrertagung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung in Köln teil, auf der alljährlich Modernisierungsprobleme des Gesundheitswesens fachspezifisch behandelt werden. Auf der Veranstaltung wurden vor allem "Rechtsnatur der Praxisgebühr" sowie die "Elektronische Gesundheitskarte" zum Thema gemacht. Auf der Tagesordnung standen ferner die Diskussionspunkte des Honorarbescheids als ein vorläufiger Verwaltungsakt und der Datentransparenz.

Am 16.11.2004 nahm Herr Prof. Dr. Pitschas als Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kassenarztrecht e. V. an dem von dieser in Berlin veranstalteten Symposium "Privatversicherungsrechtliche Elemente in der gesetzlichen Krankenversicherung" teil und unterstützte die Veranstaltung durch eigene Diskussionsbeiträge.

Zum Thema "Öffentlich-private Partnerschaften im Bereich der inneren Sicherheit und E-Government" hielt er am 11. November 2004 einen Vortrag im Workshop der Alcatel SEL Stiftung für Kommunikationsforschung in Bremen. Der Workshop setzte sich auseinander mit "Digitalen Infrastrukturen für Sicherheit und E-Government?".

Über "Gemeinschaftsrechtliche Zukunftsperspektiven für das deutsche Gesundheitswesen: Die Gesundheitspolitik im Entwurf einer EU-Verfassung" referierte Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas am 5. November 2004 im Institut für Europäische Gesundheitspolitik und Sozialrecht an der Universität Frankfurt auf der Tagung "Das Europäische Gemeinschaftsrecht und das deutsche Gesundheitswesen" vom 4. bis 5. November 2004.

Die Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer hat für ihre Jahrestagung in Jena vom 6. - 9. Oktober 2004 unter dem Rahmenthema "Der Sozialstaat in Deutschland und Europa" Herrn Prof. Dr. Pitschas eingeladen, zum Einzelthema "Die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme" am Donnerstag, den 7. Oktober 2004, den Erstbericht (Vortrag) zu übernehmen.

Als Mitautor an der Festschrift zum 50-jährigen Bestehen des Bundessozialgerichts hat Herr Pof. Pitschas auf Einladung des Präsidenten des Bundessozialgerichts, Herrn Matthias Wulffen, am 28. September 2004 am Festakt für das Gericht in Kassel teilgenommen.

"The legal framework of administrative procedure in Germany", so lautete der Titel des Vortrages von Herrn Prof. Pitschas am 11. Juni 2004 im Dutch Institute for Public Administration in Den Haag/Niederlande auf dem EU-China Administrative Procedure Law Seminar in The Hague über "The legal frameworks of administrative procedures in Germany, Austria and the Netherlands and the drafting of the Law of the People's Republic of China on Administrative Procedure".

Vom 21. bis 26. Juni nahm Herr Prof. Pitschas auf Einladung der EU-Kommission an einem weiteren Einsatz im "China-Europe Public Administration Program" teil. Gemeinsam mit weiteren europäischen Experten aus Großbritannien, Portugal und Spanien traf er mit höheren Führungskräften aus dem Chinesischen Staatsrat in der Chinese National School of Administration (CNSA) zusammen, um dort über die Umsetzung des von ihm entwickelten Kerncurriculums für den Kurs "Public Management" zu diskutieren.

 

2003

Über die "Freiheit in Sicherheit durch gesellschaftliche Verantwortungspartnerschaft für den inneren Frieden. Auf dem Weg zu einer neuen Sicherheitsarchitektur in Deutschland" referierte Prof. Pitschas am 28. Januar 2003 im Kurfürstlichen Palais Trier auf Einladung des Gesprächskreises "Innere Sicherheit" des Arbeitskreises II der Innenministerkonferenz in Deutschland und der DHV Speyer.

In der Deutschen Richterakademie hielt Prof. Pitschas im Rahmen einer Tagung zum Thema "Spannungsverhältnis zwischen koordinierendem Europarecht und nationalem Sozialrecht" am 12. Februar 2003 einen Vortrag zum Thema "Öffnung der Gesundheitsmärkte in der EG durch Export von Behandlungs- und Pflegeleistungen".

"Die interkulturelle Zusammenarbeit nationaler Polizeikräfte im Kontext des europäischen Polizeirechts" lautete der Titel eines Vortrags, den Prof. Pitschas am 24. Mai 2003 auf Einladung des Arbeitskreises Europäische Integration e.V. in Verbindung mit dem Heidelberger Europa-Forum auf der Tagung "Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts" am 23./24. Mai 2003 an der Universität Heidelberg hielt.

Am 28. Mai 2003 referierte Prof. Pitschas zu "Kommunalisierung der Betreuung? Zur kommunalen Gestaltung der reformierten Betreuungsbehörden erweiterten Zuschnitts". Der Vortrag fand statt in Berlin-Erkner auf der Jahrestagung 2003 der Leiterinnen und Leiter von Betreuungsbehörden/-stellen vom 26. - 28. Mai 2003.

Am 17. und 18. Juni 2003 fand im Bayerischen Staatsministerium des Innern in München die zweite Sitzung des von Prof. Pitschas gemeinsam mit dem Arbeitskreis II der Deutschen Innenministerkonferenz initiierte Gesprächskreises "Innere Sicherheit" statt. Die Veranstaltung, die unter der gemeinsamen Leitung von Prof. Pitschas, Herrn Ministerialdirigenten Jörg Ziercke (Innenministerium Schleswig-Holstein/Kiel, Vorsitzender des Arbeitskreises II) und Herrn Dr. Harald Olschok (Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen) stand, widmete sich dem Thema der "Aufgabenkooperation von Polizei- und Sicherheitsgewerbe". Auf der Grundlage präzisierter Kooperationsangebote des Sicherheitsgewerbes versuchten die Gespräche auszuloten, wie die Kooperationsfelder im Einzelnen effizient gemeinsam bearbeitet werden könnten. Ein Erfahrungsbericht aus Österreich sowie ein Sachstandsbericht "Sicherheit Fußball-WM 2006" reicherten den Gesprächskreis an.

Am 26. Juni 2003 hielt Prof. Pitschas einen Vortrag in Zweibrücken auf der Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Polizeipräsidenten der Bundesrepublik Deutschland zum Thema "Innere Sicherheit im Neuen Rechtsstaat. Zur Reorganisation ihrer Gewährleistungsstruktur im Spannungsfeld zum Freiheitsschutz".

"Krankenkassenreform durch Stärkung von Selbstverwaltung und Wirtschaftlichkeit?" lautete der Titel eines Vortrages, den Prof. Pitschas am 3. Juli 2003 auf Einladung der Freien Universität Berlin im Rahmen der 2. Berliner Gespräche zum Gesundheitsrecht mit dem Thema "Krankenkassenreform und Wettbewerb" hielt.

Vom 8. - 9. Juli 3003 hat Prof. Pitschas als Vorstandsmitglied an einer Informationsreise der Deutschen Gesellschaft für Kassenarztrecht e.V. zur Europäischen Kommission nach Brüssel/Belgien teilgenommen. Der Besuch war Informationen und Beratungen zur Weiterentwicklung einer EU-weiten Gesundheitspolitik gewidmet. Auf europäischer Seite waren die Generaldirektoren Sanco sowie der Gesundheitsausschuss des Europäischen Parlaments sachkundige Gesprächspartner. Organisatorisch wurde der Aufenthalt durch die Landesvertretung Bayerns in Brüssel unterstützt.

Am 4. November 2003 sprach Prof. Pitschas zum Thema "Polizei und Privates Sicherheitsgewerbe - Partner oder Konkurrenten?" auf der 11. Tagung des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen für Leiterinnen und Leiter der Gefahrenabwehr- und Strafverfolgungsbehörden sowie der Kreispolizeibehörden in Düsseldorf.

Am 5. November 2003 referierte Prof. Pitschas auf der Tagung der Leipziger Seminare für kommunale Entscheidungsträger mit dem Thema "Strategisches Umdenken sichert Handlungsfähigkeit der Kommunen" in Leipzig zum Thema "Neues Verwaltungsmanagement (NVM) - Effektive Strukturen zur Erfüllung kommunaler Kernaufgaben".
Zum Thema „Soziale Sicherung im Zeichen von Effektivität und Effizienz. Zum Grundsatz der Wirtschaftlichkeit im Sozialrecht aus staats- und verwaltungswissenschaftlicher sowie organisationstheoretischer Sicht" referierte Prof. Pitschas am 14. November 2003 auf dem Wissenschaftlichen Symposium der Universität Bochum zum 65. Geburtstag von Friedrich E. Schnapp in Bochum.
Am 22. November 2003 referierte Prof. Pitschas auf dem 6. Vormundschaftsgerichtstag Nord in Hannover zum Thema "Gesetzliche Betreuung im Wandel: Betrachtungen von Außen - Eindrücke, Wahrnehmungen und Ausblicke nach 11 Jahren Betreuungsrecht".

Zum Thema "Electronic government and democratic legitimacy in a partnership-based constitutional state" hielt Prof. Pitschas am 5. Dezember 2003 vor dem Master Course "Public Administration and Public Policy" des ISCTE (Instituto Superior de Ciências do Trabalho e da Empresa) in Lissabon/Portugal. Am 4. und 5. Dezember 2003 nahm Pitschas dort erneut an der Durchführung des Postgraduierten-Kurses zum Erwerb eines PhD am Universitäts-Institut für Arbeits- und Unternehmenswissenschaft in Lissabon/Portugal teil. Damit wurde die langjährige Weiterbildungspartnerschaft mit dieser Studieneinrichtung zur Postgraduierung in Portugal forgesetzt.

 

2002

"Nationale Gesundheitsmärkte und europäisches Wettbewerbsrecht - Konflikt zwischen Solidarität und Wettbewerb?" lautet der Titel des Vortrags von Prof. Pitschas am 25. Februar 2002 auf der EUROFORUM-Konferenz in Köln zum Thema "Gesundheitsmarkt EUROPA".

"Reforms of Public Administration within the European Union: why do we need more Ethics in Public Service?" lautete der Titel des Vortrags von Prof. Pitschas am 17. Mai 2002 am Instituto Superior Ciências do Trabalho e das Empresa im Rahmen der internationalen Konferenz "Administração dos Serviços Públicos" in Lissabon/Portugal.

Zum Thema "EU-Bürger in der Arbeits- und Sozialunion. Allokative und institutionelle Probleme der Sozial- und Beschäftigungspolitik in der EU" berichtete Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas auf dem VII. Kongress "Junge Juristen und Wirtschaft" der Hanns Martin Schleyer-Stiftung in Essen. Die Veranstaltung vom 22. bis 24. Mai 2002 trug das Thema "Europa der Bürger - Nach der Euro-Einführung und vor der EU-Erweiterung - Zwischenbilanz und Perspektiven".

Zu "Veränderungsbedarf für den gegenwärtigen rechtlichen Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung - die sozialrechtliche Perspektive" referierte Prof. Pitschas in Berlin am 15. Juni 2002 auf dem Symposium der Bertelsmann-Stiftung und der Freien Universität Berlin mit dem Thema "Markt und Regulierung - Rechtliche Perspektiven für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung".

"Führung in Europa" lautet der Vortrag von Prof. Pitschas am 18. Juni 2002 in der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz in Brüssel/Belgien.

Am 30. Juli 2002 hielt Prof. Pitschas im Rahmen der XIII. Europäischen Sommerakademie des Gustav-Stresemann-Instituts in Bonn einen Vortrag zum Thema "Die Europäische Union in einem global veränderten Umfeld".

Beim Symposium der SECURITAS Deutschland zum Thema "Novellierung der Rechtsgrundlagen des Sicherheitsgewerbes. Ein Beitrag zur Inneren Sicherheit?" hielt Prof. Pitschas am 9. Oktober 2002 in Essen einen Vortrag unter der Überschrift "Aufbruch zu einer neuen Politik der inneren Sicherheit?".

"Nationale Gesundheitspolitik vor dem Hintergrund europäischer Entwicklungen" war das Thema des Vortrags von Prof. Pitschas am 29. Oktober 2002 in der Berlin auf der Fachkonferenz der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und Gestaltung e.V. zum Thema "Gesundheitspolitik der nächsten Legislaturperiode" in der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte.

Auf einer Tagung des Instituts für Gesundheits- und Medizinrecht der Universität Bremen und der Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht im Deutschen AnwaltVerein hielt Prof. Pitschas am 16. November 2002 einen Vortrag über "Strukturwandel der Krankenversorgung durch 'Diagnostic Related Groups' (DRG's): Krankenhausplanung, -management und flächendeckende Gesundheitsversorgung als Verfassungsauftrag der Bundesländer".

"10 Jahre ehrenamtliches Engagement im Betreuungsrecht - Bestandsaufnahme, Probleme und Perspektiven" war das Thema des Referats von Prof. Pitschas am 23. November 2002 in Bocholt auf der Tagung der Arbeitsgemeinschaft für das Betreuungswesen im Kreis Borken.

2001

Am Europäischen Zentrum für Staatswissenschaften und Staatspraxis in Berlin hielt Prof. Pitschas am 16. Januar 2001 einen Vortrag über "Gesundheitsversorgung in Europa - Dienstleistungsfreiheit in der EU auch für stationäre Leistungen?".

Im Rahmen des Doktorandenseminars von Prof. Pitschas fand am 26. Juni 2001 ein Vortrag der Referatsleiterin Frau Ministerialrätin D. Groth aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit statt. Groth sprach zum Thema "Entwicklungspolitik in Deutschland: Die Aufgaben des BMZ-Referates 'Demokratie- und Verwaltungsförderung'". Anschließend fand eine Begegnung zwischen D. Groth sowie ausländischen Hörerinnen und Hörern statt. In einem Vorgespräch hatte sie bereits mit Prof. Pitschas die künftigen Perspektiven der Verwaltungsförderung und eine Reihe von Aspekten der Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft, Entwicklungspolitik und Öffentliches Recht in diesem Sektor besprochen.

Prof. Pitschas hielt am 15. August 2001 einen Vortrag bei der Senatsverwaltung für Inneres des Landes Berlin. Er sprach zum Thema "Europäische Union als ein 'Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts'".

Am 7. November 2001 referierte Prof. Pitschas auf der Fachtagung für "Politische Beteiligungsformen für ältere Menschen". Organisatoren waren die Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen e.V. und das Institut für Gerontologie an der Universität Dortmund in Lünen/Nordrhein-Westfalen. Thema dieser Tagung waren "Seniorenvertretungen und Bürgerschaftliches Engagement".

"Standpunkte zur Qualifizierung der privaten Sicherheitsdienste" trug Prof. Pitschas am 23. November 2001 auf der Fachtagung der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf vor.

Zum Thema "Polizeiwissenschaft als Verwaltungswissenschaft" referierte Prof. Pitschas am 5. Dezember 2001 auf dem Symposium der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg in Basdorf/Brandenburg.

Der "Wandel des Sozialrechts und kommunale Finanzpolitik" war Thema eines Vortrags von Prof. Pitschas am 6. Dezember 2001 auf dem Städteforum Lüneburg 2001 des Niedersächsischen Städtetags.

"Gesundheitsrecht und Bürgerbeteiligung. Stand und Perspektiven der Begründung, Implementation und von Beteiligungsmodellen kollektiver Bürgerpartizipation am Gesundheitswesen aus rechtlicher Sicht" lautete der Titel eines Vortrags von Prof. Pitschas auf der Tagung "Patientenrechte und Bürgerbeteiligung" des Instituts für Gesundheits- und Medizinrecht der Universität Bremen am 8. Dezember 2001.
Am 12. und 13. Dezember 2001 fand in Brüssel die „Third European Conference for the Private Security Services" statt. Diese wurde von der Confédération Européenne des Services de Sécurité und der Europäischen Kommission gemeinsam veranstaltet. Der Bundesverband der Deutschen Wach- und Sicherheitsunternehmen hatte Prof. Pitschas eingeladen, als unabhängiger Beobachter an der Konferenz teilzunehmen.
2000

Am 30. November 2000 nahm Prof. Pitschas an der Internationalen Konferenz des Hochschulinstituts für Arbeits- und Beschäftigungspolitik, Department für Soziologie, in Lissabon/Portugal teil. Er hielt einen Vortrag über das Thema "Die Reform der öffentlichen Verwaltung in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika: Das deutsche Modell".

B. MOE-Staaten

2013

Vom 05.03 bis 10.03.2013 besuchte Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas auf Einladung der Juristischen Fakultät die Eotvös Lorand Universität in Budapest/Ungarn. Er hielt einen Vortrag mit anschließender Diskussion vor der Juristischen Fakultät am 06.03.2013 mit dem Thema „Zur Reform des Allgemeinen Verwaltungsrechts in der Bundesrepublik Deutschland". Am 08.03.2013 hielt er vor der Doktorandenschule der Juristischen Fakultät einen weiteren Vortrag mit dem Titel „Soziale Sicherheit durch Vorsorge". Zahlreiche Gespräche mit den Fakultätsangehörigen und insbesondere mit der Leiterin des Lehrstuhls für Verwaltungsrecht, Frau Prof. Dr. Fázekas schlossen sich an.

2012

Vom 23.10. bis 01.11.2012 weilte Herr István Hoffman, PhD und Ass.-prof. an der Eotvös Lorand Universität in Budapest/Ungarn am Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer zu einem Gastforscheraufenthalt auf Einladung von Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas. Der Schwerpunkt seiner Forschung lag auf der Sammlung einschlägiger Literatur und Rechtsprechung zur Daseinsvorsorge im Europäischen Verwaltungsraum.

Vom 15.08. bis 30.08.2012 hat Frau Ass. Prof. Dr. Krisztina Rozsnyai, Mag. rer. publ. einen Forschungsaufenthalt am Deutschen Institut für Öffentliche Verwaltung Speyer wahrgenommen. Frau Dr. Rozsnyai hat in Speyer im Jahr 2002 die Magisterprüfung abgelegt. Sie zählt zum Lehrpersonal der Eötvös Loránd University/Faculty of Law, Budapest. Den genehmigten Gastforscheraufenthalt am FÖV hat sie benutzt, einige aktuelle Probleme des Verwaltungsrechts aus rechtsvergleichender Perspektive zu erforschen. Während der Zeit ihrer Anwesenheit in Speyer stand sie unter Betreuung von Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas.

2003

Am 15. und 16. Dezember 2003 nahm Prof. Pitschas auf Einladung der Internationalen Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt) an einem Workshop in Sarajevo zum Thema "Perspectives for the advanced training of the civil service - a contribution to strengthen public administration of Bosnia and Herzegovina" teil. Die Veranstaltung diente dem Ziel, dem öffentlichen Dienst von Bosnien und Herzegovina eine entwicklungsorientierte Perspektive zum Aufbau der Verwaltungsstrukturen zu vermitteln. Pitschas hatte hierfür das Einführungsreferat zur "Professionalisierung der öffentlichen Verwaltung" übernommen und das Schwergewicht auf die Aus- und Weiterbildung eines entsprechend professionalisierten Personals gelegt. Der Veranstaltung werden weitere Workshops in der Region und gemeinsam mit der InWEnt folgen.

2000

Vom 12. bis 13. Oktober 2000 hat Prof. Pitschas an einer von der Fakultät für Verwaltungswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Budapest veranstalteten internationalen Konferenz teilgenommen und dort über das Thema "Reforms on public administration within the European Union: why do we need more ethics in public service" referiert.

C. Maghreb, Yemen, Marokko

2012

Die Universität Settat/Marokko hat in Zusammenarbeit mit der Hanns Seidel Stiftung Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas zu einer sicherheitspolitischen und rechtlichen Tagung unter dem Thema „Demokratisierung des Sicherheitssektors im Maghreb" eingeladen. Teilnehmer daran sind arabische und westliche Diplomaten und Wissenschaftler, die sich über die Voraussetzungen und Gestaltungsmöglichkeiten einer rechts- und demokratiestaatlichen Organisation der Sicherheitsdienste in den arabischen Ländern äußern sollen. Prof. Pitschas behandelt das Thema „Das deutsche Polizeirecht und die Anforderungen der Sicherheits-Governance in Deutschland und Europa".

2008

Im September 2008 besuchte eine Gruppe marokkanischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften und das Speyerer Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung. Der Besuch ging auf die Einladung von Univ.- Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas zurück, die dieser gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ausgesprochen und vorbereitet hatte und die der DAAD finanzierte. Die Gruppe wurde von Univ.-Prof. Dr. Abdeljabbar Arrach von der Universität Settat/Marokko geleitet. Dieser hat bei Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas vor einer Reihe von Jahren über das Thema der „Regionalisierung in Marokko" promoviert. Nach seiner Rückkehr nach Marokko war er in dem Infrastrukturministerium des Landes tätig, bevor er einen Ruf an die Universität erhielt. Darüber hinaus ist Herr Prof. Dr. Arrach dem FÖV aufgrund früherer Gastforscheraufenthalte eng verbunden. Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas hielt anlässlich des Besuchs einen Vortrag zum Thema „Décentralisation en Comparaison. Lignes de Développement en Allemagne, dans l'Union Européenne et dans le Royaume du Maroc". Die Arbeit der DHV Speyer wurden den ausländischen Wissenschaftlern von Herrn Ass. iur. J. Mayer, die des FÖV durch Frau Dr. Seckelmann präsentiert.

Am 20. Februar 2008 besuchte die Direktorin des National Institute for Administrative Sciences (NIAS) in Sana'a (Jemen), Frau Prof. Dr. Waheeba Faree, die Hochschule zusammen mit einem ihrer Mitarbeiter und einem Vertreter der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ). Nach einem Informationsgespräch mit dem Rektor über die Organisation und die Arbeitsweise der Hochschule stand ein ausführlicher Erfahrungsaustausch mit Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas auf dem Besuchsprogramm von Frau Faree. Dabei standen insbesondere Möglichkeiten einer Kooperation des Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung mit NIAS im Mittelpunkt.

2005

Vom 18. bis 25. August 2005 besuchte Univ.-Professor Dr. R. Pitschas auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen dem FÖV Speyer und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit gGmbH über die gemeinsame Unterstützung des National Institute for Public Administration (NIAS) der Republik Jemen das Institut in Sana'a. Gegenstand des Institutsbesuchs durch Professor Pitschas war einerseits die Evaluation der Institutsarbeit gemeinsam mit Ministerialdirektor a. D. K.-H. Rosen (ehedem Bundesministerium des Innern), andererseits ein Vortrag über die „Korruptionsbekämpfung durch Verwaltungsrecht". Ferner nahm Prof. Pitschas an verschiedenen Beratungsgesprächen der jemenitischen Regierung zum Thema der Korruptionsbekämpfung teil. Am 21. August 2005 sprach Pitschas auf dem Workshop zur Rolle des Verwaltungsrechts bei der Korruptionsbekämpfung zur „Korruptionsbekämpfung durch Verwaltungsrecht. Die Grundsätze des Verwaltungshandelns und das deutsche Verwaltungsverfahrensrecht als Instrumente der Korruptionsabwehr".

2001

Am 1. und 2. März 2001 nahm Prof. Pitschas an einem internationalen Kolloquium in Rabat/Marokko teil, das von der Universität Rabat-Agdal (Mohammed V) in Verbindung mit der Hanns-Seidel-Stiftung durchgeführt wurde. Gegenstand seines Vortrags war das Thema "L'Etat en Allemagne face à l'Union européenne".

Über das Thema „Dezentralisierung und regionale Wirtschaftskooperation als Voraussetzungen von ‚Good Governance'". hielt Prof. Pitschas am 29. Oktober 2001 einen Vortrag auf den Speyerer Nachbetreuungstagen der Hochschule Speyer/Hanns-Seidel-Stiftung in Marrakesch/Marokko zum Thema „Dezentralisierung und regionale Wirtschaftsintegration" und auf der gleichen Veranstaltung am 02. November 2001 eine Vortrag über "Promotionsstudium und Praxisaufenthalt in Deutschland in Verbindung mit der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer - Ansätze zum Ausbau der Verwaltungspartnerschaft zwischen Marokko und Deutschland".

2000

Vom 16. bis 18. Oktober 2000 fand unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Pitschas an der DHV Speyer das 8. Speyerer Forum zur Rechts- und Verwaltungszusammenarbeit in französischer Sprache statt. Es stand unter dem Thema "Die Mittelmeerkooperation der Europäischen Union am Beispiel des Maghreb". Auf der Konferenz referierten Vertreter der Europäischen Kommission, des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland sowie des National Institut of Administration/Lissabon, Portugal, über die Mittelmeerkooperation der EU. Darüber hinaus referierten Hochschullehrer namhafter Universitäten in Marokko, Algerien, Tunesien und Mauretanien über die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union und Deutschland in der Beschäftigungs-, Sozial- und Bildungspolitik. Außerdem standen Vorträge zu den Themen Menschenrechte im Maghreb und den Migrationsbewegungen aus den Ländern des Maghreb nach Europa und insbesondere Deutschland auf dem Programm. Der Schlussteil der Tagung war dem Thema "Sicherheit im Mittelmeerraum" gewidmet, über das Prof. Dr. C. Danopoulos von der Universität San José, Kalifornien/USA, sprach.

 

Zur Verwaltungskooperation mit dem Königreich Marokko siehe auch die Hinweise unter Kooperationen.

D. Singapur, China, Korea, Thailand

2012

Am 30. April 2012 fand die mündliche Doktorprüfung des koreanischen Doktoranden Hwan Hak Kim in der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer statt. Herr Kim promovierte über das Thema „Verfahrensrechtliche Kontrolle der Gewährleistungsverwaltung". Die Untersuchung ist damit befasst, den staatswissenschaftlichen Begriff der „Gewährleistung" verwaltungsrechtlich handhabbar zu machen und die tragenden Merkmale der Gewährleistungsverwaltung herauszustellen. Herr Kim wird in den nächsten Monaten in Korea eine Professur für Öffentliches Recht übernehmen.

Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas wurde vom Korea Law Research Institute (KLRI) in Seoul/Südkorea in seiner Eigenschaft als Mitglied des Editorial Board für die von dem KLRI herausgegebene Zeitschrift „Journal of Law and Legislation" gebeten, zusätzlich in dem Gremium derjenigen mitzuarbeiten, die eingereichte Beiträge einer Peer-Review unterziehen.

2011

Im Rahmen seiner internationalen verwaltungs- und rechtswissenschaftlichen Beratungstätigkeit nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas auf Einladung des Presidential Committee on Regional Development (PCRD) der Republik Südkorea in der Zeit vom 7. bis 9. September 2011 in der Gwangju/Südkorea an einem internationalen Workshop über „Regional Cooperation for Development: Successful Stories and Policy Agenda" teil. Der Veranstaltung war die Aufgabe gestellt, nach praktischen Alternativen in Fällen regionaler Konflikte und nach Möglichkeiten kommunaler Kooperation zu suchen und zu diesem Zweck vergleichend die regionale Kooperation anderer westlicher Staaten kennenzulernen und zu bewerten. Der Workshop wurde vom Korea Research Institute for Local Administration (KRILA), vom Korea Rural Economic Institute und vom Korea Institute for Advancement of Technology organisiert.
Auf Einladung von Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas weilt Herr Prof. Dr. Jong-Yeong Yi von der Chung-Ang University Law School, Seoul/Südkorea vom 15. Juli 2011 bis zum 15. Februar 2012 zu einem Gastforscheraufenthalt am Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer. Herr Kollege Yi hat an der Universität Würzbug im Jahr 1995 zum Thema „Die Staatszielbestimmung Umweltschutz in der Bayerischen Verfassung und ihre Auswirkungen bei der Ausführung von Bundesgesetzen - am Beispiel des Atomgesetzes und des Bundesemissionschutzgesetzes" promoviert. Seit einer Reihe von Jahren ist er Lehrstuhlinhaber in Südkorea. Er ist dort vornehmlich zu umweltrechtlichen Themen tätig.

Vom 11. März bis 17. März 2011 besuchte Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas auf Einladung verschiedener Institutionen und Universitäten die Republik Korea. Am 14. März 2011 hielt er am Korea Research Institute for Local Administration in Seoul einen Vortrag. Dem schloss sich auf Einladung des Dankook Institute for Social Science (DISS) am 15. März 2011 auf der Konferenz des Instituts zum Thema „The Institutionalization for Building the Northeast Asia Community" ein Vortrag zum Thema „The European Union and its Lisbon Strategy. Goals, Performance and Future Challenges of Community Building as well as their Implications to the Building of the Northeast Asia Community" an. Nach diesem Vortrag wurden zwei weitere Vorträge aus der Sicht Japans und der Volksrepublik China sowie ein weiterer Vor trag aus der Sicht Koreas gehalten. Dem liegen grundsätzliche Überlegungen in einem For schungsprojekt zu Grunde, das von einer großen koreanischen Stiftung finanziert wird. Insbesondere die Vergleichbarkeit zur Gründung und Perspektive der Europäischen Union stand im Mittelpunkt der einzelnen Vorträge. Am 16. März 2011 hielt Pitschas am Korea Institute of Public Administration (KIPA), Seoul/Süd korea einen Vortrag über das Thema „Wandel der Staatlichkeit in Deutschland durch kollaborative Governance".

 

Auf Einladung des Institute of Urban Environment, Chinese Academy of Sciences/PRC in Verbindung mit dem Institute for Applied Material Flow Management, University of Applied Sciences Trier nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas in der Zeit vom 28. Februar bis 6. März 2011 an dem chinesisch deutschen wissenschaftlichen Seminar „Technical, Financial and Political Solutions for Energy Generation of Urban Waste and Contribution to Climate Protection" in Xiamen/PRC teil. Die Veranstaltung wurde vom Chinesich-Deutschen Zentrum für Wissenschaftsförderung unterstützt. Es handelte sich um die erste Stufe des zwischen dem Land RheinlandPfalz/Staatskanzlei sowie dem Umweltministerium und der Provinzregierung der chinesischen Provinz Fujian vereinbarten Forschungsprojekts. Pitschas hielt im Rahmen dieses Seminars einen Vortrag zum Thema „Open Government and the Greening of Social Infrastructure - How to encourage Citizens and Business Commitment to Climate Protection". Mit dem Aufenthalt in der Provinz Fujian waren zugleich Informationsbesuche bei weiteren chinesischen Institutionen der Abfallwirtschaft verbunden.

2010

Vom 5. Oktober bis 16. Oktober 2010 besuchte Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas auf Einladung verschiedener chinesischer Universitäten die Volksrepublik China. Im Mittelpunkt der Einzelveranstaltungen standen jeweils vergleichende Vorträge zu Staat und Verwaltung in den Staaten China und Deutschland. Einbezogen wurde darin ein wissenschaftlicher Austausch mit Kollegen/innen und Doktoranden/innen über internationale Entwicklungstrends in Staat und Verwaltung. An der Tsinghua-Universität kam es darüber hinaus zu einer Anhörung durch Angehörige des Staatsrats über die künftige Rolle des Widerspruchsverfahrens in dem neu zu schaffenden chinesischen Verwaltungsverfahrensrecht. Auf Einladung der School of Public Policy and Management referierte Pitschas an der Tsinghua-University, Institute of Government, Bejing/PRC am 8. Oktober 2010 zum Thema „Politische Dezentralisierung und ‚offene' Regierungsführung. Eckpfeiler moderner Staatlichkeit und Herausforderung für den Öffentlichen Dienst" und am 9. Oktober 2010 zum Thema „Das Widerspruchsverfahren im deutschen System des Verwaltungsverfahrensrechts. Vergleichende Bemerkungen zur Einführung des Rechtsinstituts in das chinesische Rechtssystem". Auf Einladung der School of Public Management and Public Policy, Lanzhou/PRC hielt Pitschas am 11. Oktober 2010 an der Universität Lanzhou, Gansu-Provinz einen Vortrag zum Thema „Globalisierung und Regulierung der Wirtschaft. Das Beispiel der Finanzmärkte in Deutschland und in der Europäischen Union". Am 14. Oktober 2010 referierte Pitschas auf Einladung des State Innovative Institute for Public Management and Public Policy Studies, Shanghai/PRC an der Fudan-University über das Thema „Changing Bureaucracy in a Globalized World: Open Government and Professional Values in the Public Service".

Am 15. Oktober 2010 fand das erste „ausländische" Alumni Dinner der DHV Speyer, vertreten durch Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas an der Tongji-University in Shanghai/PRC statt, die durch Univ.-Prof. Dr. Mag. rer. publ. Wang Weida, Rechtswissenschaftliche Fakultät, vertreten wurde. Die aus der Volksrepublik China stammenden Doktoranden der Hochschule Speyer nahmen gemeinsam mit Pitschas an dem Abendessen teil. Im Hintergrund stand die Überlegung, über den Abschluss der Promotion hinaus zwischen den chinesischen Doktoranden/innen und der DHV Speyer die Verbindungen aufrecht zu erhalten, deren Fundamente in Deutschland in langjähriger akademischer Weiterbildung gelegt worden waren.

Auf Einladung des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbrau cherschutz des Landes Rheinland Pfalz sowie der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas im Rahmen eines Besuchs von Ministerpräsident Beck in der chinesischen Partnerprovinz Fujian vom 29. bis 31. Oktober 2010 an einer Delegationsreise teil. Diese war dem thematischen Schwerpunkt „Umwelt und nachhaltige Entwicklung" gewidmet. Während des Aufenthalts veranstaltete das Um weltdepartment der chinesischen Provinz in Fuzhou mit dem rheinland-pfälzischen Ministerium einen Workshop zum Thema „Low Carbon Life - Bürgerschaftliches Engagement für den Schutz der Umwelt", der von Ministerpräsident Beck und Ministerin Conrad eröffnet wurde. Pitschas hielt im Rahmen dieses Workshops Vorträge zu den Themen „Bürgerschaftliches Engagement und Bürgergesellschaft im Umweltstaat" und „Modernisierungsziel ‚Good Governance': Nachhaltige Umweltpolitik in Verantwortungskooperation mit der Zivilgesellschaft". Gegenstand des Workshops war insgesamt die nachhaltige Entwicklung in Rheinland-Pfalz und im wirtschaftlich wachstumsstarken China. Vermittelt wurden Kenntnisse und Erfahrungen mit den Modernisierungsprozessen und der Förderung einer Zivil bzw. Bürgergesellschaft in beiden Staaten. Im Anschluss hieran wurde mit dem Department, der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, dem rheinland-pfälzischen Umweltministerium und Pitschas die Auflegung eines gemeinsamen Forschungsprojekts vereinbart, in das die DHV Speyer nach dem Wunsch der Staatskanzlei ins gesamt einbezogen werden soll.

2008

Vom 28. September bis 31. Oktober 2008 besuchte Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas auf Einladung verschiedener Universitäten Südkorea. An der Städtischen Universität Seoul sowie an der Dangkook Universität sprach er über verschiedene verwaltungswissenschaftliche Themen. So referierte er am 28. Oktober 2008 am Law Research Institute der University of Seoul zum Thema „Legal and Overlapping Education for Public Servants in Germany - Status and Prospects". Am gleichen Tag sprach er im College of Law der Hankuk University of Foreign Studies in Seoul zum Thema „Mediation im Verwaltungsverfahren und Verwaltungsprozess". Am Folgetag referierte er auf Einladung des Departments of Public Administration der Dankook University zum Thema „Dezentralisierung im Vergleich. Strukturelle Herausforderungen an die Kommunalverwaltung in Deutschland und Korea". Eine Reise innerhalb Südkoreas führte zur Dong-A Universität in Pusan, wo die rechtlichen Rahmenbedingungen der Mediation in Deutschland erörtert wurden.

Am 24. September 2008 besuchte Direktor Kim Kil-Bae die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Dort führte er ein längeres Forschungsgespräch am Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft, Entwicklungspolitik und Öffentliches Recht von Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas über Themen der nationalen und internationalen Entwicklung der öffentlichen Sicherheit. Insbesondere ging es um Fragen bzw. Antworten zur Entwicklung der organisierten Kriminalität und der Terrorismusabwehr. Näherhin wurden die verwaltungsorganisationsrechtlichen Möglichkeiten einer Einstellung darauf durch Reorganisation der Behördenstrukturen in Korea und Deutschland sowie der Behördenkoordination und ihrer informationstechnischen Unterstützung diskutiert. Nach Angaben des Herrn Direktors und seiner Begleitung (1 Superintendent, 1 Senior Inspector, 1 Inspector) soll im Herbst 2009 eine internationale Tagung zur öffentlichen Sicherheit in Seoul/Korea durchgeführt werden. Das Thema liegt der Republik Korea außerordentlich am Herzen. Vom 10. März bis 31. Dezember 2008 arbeitet Herr Dr. Buyoung Han, Korea Research Institut for Local Administration (KRILA), Seoul/Korea, als Gastforscher in Speyer. Während seines Aufenthaltes wird er von Prof. Pitschas betreut. Dr. Han hatte im Frühjahr 1997 an der Hochschule zum Dr. rer. publ. promoviert; sein Doktorvater war Prof. Pitschas. Gegenstand seines hiesigen Forschungsaufenthalts ist die deutsche Wiedervereinigung. Dr. Han untersucht im Auftrag der koreanischen Regierung, welche administrativen Vorbereitungen für die Wiedervereinigung zwischen Nord- und Südkorea getroffen werden müssen. Daher versucht er im Wege des Politik und Verwaltungsvergleichs Erkenntnisse aus dem Prozess der deutschen Wiedervereinigung zu gewinnen. Im Mittelpunkt seiner Untersuchung soll die Restrukturierung der Selbstverwaltung in den Regionen eines künftigen Bundesstaates Korea stehen.

Am 11. August 2008 fand in Seoul/Korea die vom Korea Institute of Public Administration (KIPA) veranstaltete internationale Konferenz zur 60-Jahrfeier seines Bestehens unter dem Thema „Korean Public Administration, 1948 - 2008: Looking Back and Looking Forward" statt. An der Konferenz nahmen außer dem Premierminister der Koreanischen Republik der Vize-Minister für Verwaltung und innere Sicherheit sowie der Vorsitzende des nationalen Wissenschaftsrates für Wirtschaft, Humanwissenschaften und Sozialwissenschaften sowie der Präsident der Koreanischen Vereinigung für öffentliche Verwaltung mit jeweiligen Grußadressen zum Jubiläum teil. Die Hauptlast der Veranstaltung trugen auswärtige Hochschullehrer sowie Professoren ausgewählter koreanischer Universitäten, die im Laufe eines zeitlich sehr eng angelegten Tagungsprogramms über die sechzigjährige Entwicklung der öffentlichen Verwaltung und der Verwaltungswissenschaft in Korea berichteten. Die Aufgabe der auswärtigen Kollegen aus den USA, der chinesischen Volksrepublik sowie aus Japan und Deutschland bestand jeweils darin, über die Entwicklung der Verwaltungswissenschaft auf dem zugehörigen Kontinent zu berichten. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas hat über das Thema „Current Transformation of the Modern European State and Dynamics of Change in Public Administration. Developments in Germany's Public Administration and in the European Union with Implications to the Korean Administrative State" berichtet. Die Konferenz war hervorragend vorbereitet und straff organisiert. Die Mehrzahl der Berichte stellte die Reformbestrebungen für den öffentlichen Dienst in dem jeweiligen Land und im Rahmen des Referats für die Europäische Union dar. Auf besonderes Interesse stieß bei dem deutschen/europäischen Bericht die Betonung der Modernisierungsphilosophie für den öffentlichen Sektor sowie die Hervorhebung von Professionalität und Leadership als zentralen Leitideen der Modernisierung jenseits ihrer betriebswirtschaftlichen Verankerung.

Vom 10. März bis 31. Dezember 2008 forscht Herr Dr. Buyong Han, Korean Research Institute for Local Administration (KRILA), Seoul/Korea, in Speyer. Während seines Aufenthaltes wird er von Univ.- rof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas betreut. Herr Dr. Han hatte im Frühjahr 1997 an der Hochschule zum Dr. rer. publ. promoviert; sein Doktorvater war Prof. Pitschas. Gegenstand seines hiesigen Forschungsaufenthalts ist die deutsche Wiedervereinigung. Herr Dr. Han untersucht im Auftrag der koreanischen Regierung, welche administrativen Vorbereitungen für die Wiedervereinigung zwischen Nord- und Südkorea getroffen werden müssen. Zu diesem Zweck versucht er im Wege des Politik- und Verwaltungsvergleichs Erkenntnisse aus dem Prozess der deutschen Wiedervereinigung zu gewinnen. Im Mittelpunkt seiner Untersuchung soll die Restrukturierung der Selbstverwaltung in den Regionen eines künftigen Bundesstaates Korea stehen.

2007

Außerordentlich schnell und mit hervorragendem Erfolg brachte Frau Cong Xu aus der Volksrepublik China ihr Promotionsstudium, ihre Dissertation und ihre Doktorprüfung an der DHV Speyer hinter sich. Nach nicht ganz drei Jahren in Speyer legte sie am 13. November 2007 ihr Rigorosum ab und reichte zum Erstaunen der an ihrem Promotionsverfahren beteiligten Hochschulmitarbeiter kurz nach ihrer Prüfung auf dem Rektorat der Hochschule ihre von der Promotionsordnung vorgeschriebenen Pflichtexemplare ein, bevor sie sich in ihre Heimat verabschiedete. Ihre von Univ.-Prof. Dr. Pitschas betreute Arbeit ist in der Reihe „Speyerer Schriften zur Verwaltungswissenschaft" erschienen, ein Abstract ist im Internet abrufbar unter http://www.dhvspeyer.de/Aktuelles/pubdb.asp.


Am 19. und 20. April 2007 nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas auf Einladung des European Institute of Public Administration (EIPA) als Experte am Seminar über „Chinese Public Management and Administrative Modernization" teil, das im Rahmen des „China- Europe Programme for Public Administration (CEPA)" in Maastricht/ Niederlande stattfand. Die Einladung an Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas schloss sich an entsprechende voraufgegangene Einladungen nach Beijing/Volksrepublik China im Rahmen des Programms in den vergangenen Jahren an. In der Veranstaltung wirkte Pitschas mit einer Reihe eigener Diskussionsbeiträge mit.

In der Zeit vom 1. bis 9. Februar 2007 besuchte Frau Ass. Prof. Cai Aiping vom Shanghai Administrative Institute die Hochschule Speyer, an der sie vom Lehrstuhl Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas betreut wurde. Frau Cai recherchierte während ihres Aufenthalts in der englischsprachigen Literatur der Hochschulbibliothek. Sie führte daneben eine Reihe von Interviews mit Hochschullehrern der DHV Speyer zu Themen der Energie-, Finanzmarkt- und Verkehrsentwicklung. Zugleich ließ sie sich über die Entwicklung des deutschen Infrastrukturrechts informieren.

2006

Vom 14. bis 20. Juli 2006 besuchte Univ.- Prof. Dr. Pitschas auf Einladung der Tongji Universität Shanghai und der „China Banking Regulatory Commission/Bureau Shanghai" die Volkrepublik China. Der Aufenthalt diente einerseits dazu, die partnerschaftlichen Beziehungen verschiedener Institutionen zum hiesigen Verwaltungswissenschaftlichen Studienprogramm zu stärken und zum anderen Zweck, das bestehende Netzwerk zwischen Speyer, seinen chinesischen Doktoranden und chinesischen Institutionen zu erweitern. Die Tongji Universität Shanghai/School of Economics & Mangement hatte in erster Linie darum gebeten, vor der Hintergrund der Vergabe wirtschaftsrechtlicher Promotionsthemen im Rahmen des hiesigen Doktorandenstudiums und der Veranstaltung bankaufsichtsrechtlicher bzw. welthandelsrechtlicher Tagungen ein Seminar über wertpapierrechtliche Themen und Kapitalmarktprobleme durchzuführen. In dem Seminar ging es auch darum herauszufinden, ob chinesische Masterstudenten aus diesem Feld zu einer weiteren Aus- und Weiterbildung nach Speyer im Rahmen unseres Studienprogramms entsandt werden könnten. Im Rahmen dieser Reise sprach Pitschas am 17. Juli 2006 vor der „Shanghai Futures Exchange (SFE)" zum Thema „Regulierung der Europäischen Kapitalmärkte durch die Gemeinschaft und ihre Mitgliedstaaten". Am gleichen Tag hielt er an der School of Economics & Management der Tongji Universität Shanghai einen Vortrag über „Regulierung der Europäischen Finanzmärkte durch die Gemeinschaft und ihre Mitgliedstaaten". Am 18. Juli 2006 referierte er dann an der Shanghai Stock Exchange über „Die Bankenaufsicht in der Europäischen Union". Vor der China Banking Regulatory Commission sprach Pitschas am 19. Juli 2006 zur „Regulierung der europäischen Bankenmärkte durch die Gemeinschaft und ihre Mitgliedstaaten". Pitschas nutzte den Aufenthalt zur Nachbetreuung ehemaliger chinesischer Studenten an der DHV Speyer und setzte den Kontakt zu seinen ehemaligen Doktoranden fort. In diesem Zusammenhang wurde in einem längerem Gespräch mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Shanghai die Frage der Intensivierung einer Studienförderung chinesischer Doktoranden/-innen beraten sowie die derzeit geförderten Doktoranden darin einbezogen. Mit der Zhejiang Universität in Hangzhou wurde eine weitere Universität besucht. Mit dem Vizepräsidenten wurden intensive Gespräche über Fragen der künftigen Zusammenarbeit mit dem Verwaltungswissenschaftlichen Studienprogramm diskutiert. Ein dritter Universitätsbesuch erfolgte auf Einladung von Herrn Prof. Dr. Yin Yang an der Shanghai Universität für Politik und Recht. Die Universität wird vor allem durch das Justizministerium Shanghai finanziert und sie weist entsprechend ausgerichtete Studienangebote auf. In einem Gespräch mit dem Vizepräsidenten der Universität wurden Gemeinsamkeiten in Forschungsprojekten zur Entwicklungspolitik erörtert sowie solche des Dozentenaustauschs und der Doktorandenentsendung und ferner Fragen einer spezifischen Führungskräfteentwicklung auf dem Gebiet der Rechtsprechung und des Polizeiwesens angesprochen.

Univ.-Prof. Dr. R. Pitschas referierte am 15. Juli 2006 in Hangzhou auf Einladung der School of Public Administration und des College of Law der Zheijiang Universität über „Neue Entwicklungen der Verwaltungsmodernisierung in der Bundesrepublik Deutschland".

Vom 30. Juni bis 5. Juli 2006 besuchte Univ.- Prof. Dr. R. Pitschas als Senatsbeauftragter für das verwaltungswissenschaftliche Studienprogramm für Hörer/-innen aus Entwicklungsländern den „Schwellenstaat" Thailand. Zu diesem Staat existieren langjährige entwicklungspolitische Beziehungen der DHV Speyer sowohl im rechtlichen als auch im verwaltungswissenschaftlichen Bereich. Promovierte thailändische Absolventen des Doktorandenstudiums an der DHV Speyer sind in Thailand im öffentlichen Dienst und an thailändischen Universitäten beschäftigt. Gleiches gilt für Absolventen des Magisterstudiums in Speyer, die sowohl in der Hauptstadt Bangkok an der Chulalongkorn Universität als auch in Hat Yai an der Prince of Songhkla Universität beruflich wirken. Vor diesem Hintergrund diente der Aufenthalt in Thailand in dem angegeben Zeitraum zum einen der Nachbetreuung der Alumni und der Festigung der Beziehungen zu diesen. Zum anderen zielte der Besuch ergänzend auf die Fortsetzung und den Ausbau der gegenseitigen akademischen Beziehungen. Zu diesem Zweck hielt Pitschas am 3. Juli 2006 in der Thammasat Universität/Fakultät für Politische Wissenschaften im Rahmen des dortigen Master-Programms für „Public Affairs for Executives" einen Vortrag zum Thema „Bureaucracy in a Globalized World: a Profession to Democratic Values in the Public Service" mit anschließender Diskussion. Am 4. Juli 2006 referierte er dann über „New Public and Local Governance in the Era of Decentralization - the Example of Germany". Am gleichen Tag traf sich Pitschas mit dem Dekan der Fakultät für Politische Wissenschaften der Thammasat Universität und weiteren Hochschullehrern zur Diskussion der Möglichkeiten einer Kooperation des Ausländerstudiums an der DHV Speyer mit dem „Master Program in Public Affairs for Executives" der Thammasat Universität unter Beteiligung der thailändischen „Civil Cervice Commission". Diese zeigte sich daran interessiert, ausgewählte junge Verwaltungseliten nach Deutschland und insbesondere an die DHV Speyer zu schicken. Mit dem Kreis der thailändischen Hochschullehrer bei diesem Gespräch wurden auch Möglichkeiten des Austauschs von Studenten/innen der DHV Speyer und der Thammasat Universität im Hinblick auf Sprachprobleme, Finanzierung sowie Unterkunftsmöglichkeiten diskutiert. Die Thammasat Universität erklärte ihre Bereitschaft, mit der Deutschen Botschaft sowie dem DAAD und Vertretern der politischen Stiftungen insbesondere die Finanzierungsfragen und die Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung von Studienaufenthalten im Rahmen unseres entwicklungspolitischen Studiums vor Ort zu klären.

Am 7. Juni 2006 sprach Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas in Seoul/Korea am Korea Institute of Public Administration (KIPA) im Rahmen der internationalen Konferenz des KIPA zum Thema „Civil Service Reform and Prospect in the Future" über „Civil Service System Reform in Germany. Strengthening Professionalism and Leadership in the Era of Governance".

2005

Am 19. Dezember 2005 hat eine fünfköpfige Delegation des Korea Institute of Public Administration (KIPA) das FÖV besucht. Nach einem Gespräch über Anknüpfungspunkte zur Zusammenarbeit beider Institute unter Beteiligung von Herrn Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas unterzeichneten der Präsiden des KIPA, Herr Dr. Joong-Yang Kim, und der Direktor des FÖV, Herr Univ.-Prof. Dr. Jan Ziekow einen Kooperationsvertrag. Mit der Vereinbarung hat das Institut einen wichtigen strategischen Kooperationspartner für den asiatischen verwaltungswissenschaftlichen Raum gewinnen können.
Die Kooperation hat bereits erste Früchte getragen. Am 7. und 8. Juni veranstaltet das KIPA eine Konferenz zum Thema "Civil Service Reform", an der von Seiten des FÖV Herr Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas teilnehmen und einen Vortrag zu "Civil Service System Reform in Germany - Strengthening Professionalism and Leadership in the Era of Governance" halten wird.

Am 12. Dezember 2005 führte eine von EIPA (Europäisches Institut für öffentliche Verwaltung) organisierte Studienreise eine Gruppe von 20 ranghohen koreanischen Beamten an die DHV Speyer. Die Teilnehmer sind in Korea für die Aus- und Weiterbildung von Beamten zuständig. Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas hielt im Rahmen des "Seminar on Training and Human Resources Development in Public Administration in Europe" einen Vortrag zum Thema "Training and Continuing Education of Civil Servants in Germany".

Am Mittwoch, den 16. November 2005, besuchte anlässlich des Aufenthalts des chinesischen Staatschefs Hu Jintao das Delegationsmitglied Prof. Dr. Yun Cheng Huang, Vize-Präsident der China Securities Regulatory Commission, die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Von einer kleinen Delegation begleitet, führte er mit Univ.-Prof. Dr. R. Pitschas ein längeres Gespräch über die Entwicklung der Europäischen Finanzmärkte, des deutschen Bankenwesens sowie über die Entwicklung des Bankenaufsichtsrechts und der Börsen in der Europäischen Gemeinschaft. Er ließ sich von den Möglichkeiten unterrichten, an der DHV Speyer Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht zu lernen und im Wege der Forschung (Promotion) zu vertiefen. Die chinesische Regulierungsbehörde für den Wertpapierhandel plane, im nächsten Jahr einen oder mehrere Doktoranden auf diesen Gebieten an die Hochschule Speyer zu entsenden. Nützlich wären dafür die hiesigen Verbindungen zur Deutschen Börse in Frankfurt sowie zur Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

 

Im Verlauf seiner Reise nach Thailand und Indonesien zur entwicklungspolitischen Zusammenarbeit hielt Univ.- Professor Dr. Rainer Pitschas am 2. Oktober 2005 in Hat Yai/Thailand an der Prince of Songkhla University, Faculty of Management, einen Vortrag zum Thema „New Public Management in the Federal Republic of Germany". Am 3. Oktober 2005 referierte Pitschas in Hat Yai/Thailand in der Faculty of Management/Department of Public Administration zum Thema „Behind New Public Management. Decentralization in Progress and Human Resources Development". In Bangkok/Thailand sprach Pitschas am 5. Oktober 2005 auf Einladung der Faculty of Politica Sciences der Thammasat University zum Thema „New Public Management and State Modernization in Germany".

Am 10. August 2005 besuchte eine hochrangige Delegation des Korean Institute for Public Administration aus Südkorea unter Führung von Professor Dr. Chang-Hwa Jung, Dankook Universität/Seoul, die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Gegenstand der Gespräche der Delegationsmitglieder mit Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas war ein umfangreiche „Kulturprojekt" der japanischen Regierung, in dem es um ein Konzept für die Zusammenführung von nationalen kulturellen Entwicklungslinien unter integrativen Aspekten für Korea, Japan und die Volksrepublik China geht. Insbesondere wurden dabei die Rolle des Staates bei der kultur- und bildungspolitischen Integration erörtert sowie die Funktion privater Unternehmen bei dem Kulturaustausch.

2004

Am 27. Oktober 2004 besuchten ausgewählte Teilnehmer der China General Administration of Sport, die zum Staatsrat der Volksrepublik China gehört, sowie der China National School of Public Administration, Beijing/VR China die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Auf ihrer Rundreise durch deutsche Institutionen der staatlichen und kommunalen Sportverwaltung wurden zahlreiche Fragen der chinesischen Vorbereitung auf die Olympischen Spiele behandelt. In Speyer hielt Herr Prof. Dr. Pitschas zur Vertiefung der Einsicht in die Trennung von Sport als Teil der Gesellschaft und Staat einen Vortrag zum Thema "Sport, Staat und Verwaltung. Sportliche Großereignisse zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und Public Private Partnership. Zur Verantwortungspartnerschaft der Sphäre des Sports am Beispiel der Veranstaltung Olympischer Spiele".

Am 26. Oktober 2004 besuchte eine Delegation des Shanghai Administration Institute der Volksrepublik China unter Führung ihres Vizepräsidenten Prof. Li Qi die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Das Institut, in Wahrheit eine eigene Verwaltungshochschule der Großstadt Shanghai, die nach der "Chinese National School of Public Administration" in Beijing/VR China die bedeutenste Aus- und Weiterbildungseinrichtung für die chinesische Verwaltungselite darstellt, strebt eine kontinuierliche Partnerschaft mit der DHV Speyer an. Herr Prof. Dr. Pitschas hielt während des Besuchs einen Vortrag über die "Verwaltungsmodernisierung in Deutschland". Herr Wiss. Mitarb. P. Laurency stellte anschließend die Hochschule im Einzelnen vor, woran sich ein Rundgang durch die Hochschule Speyer anschloss.

Vom 16. bis 18. August fand in der Bergischen Universität auf dem Campus Freudenberg eine Deutsch-Koreanische Kommunaltagung statt. Dort referierte Prof. Pitschas über das Thema "Rechtsprobleme der Kommunalorganisation und kommunalen Gebietsentwicklung".

Vom 21. bis 26. Juni nahm Herr Prof. Pitschas auf Einladung der EU-Kommission an einem weiteren Einsatz im "China-Europe Public Administration Program" teil. Gemeinsam mit weiteren europäischen Experten aus Großbritannien, Portugal und Spanien traf er mit höheren Führungskräften aus dem Chinesischen Staatsrat in der Chinese National School of Administration (CNSA) zusammen, um dort über die Umsetzung des von ihm entwickelten Kerncurriculums für den Kurs "Public Management" zu diskutieren.

"The legal framework of administrative procedure in Germany", so lautete der Titel des Vortrages von Herrn Prof. Pitschas am 11. Juni 2004 im Dutch Institute for Public Administration in Den Haag/Niederlande auf dem EU-China Administrative Procedure Law Seminar in The Hague über "The legal frameworks of administrative procedures in Germany, Austria and the Netherlands and the drafting of the Law of the People's Republic of China on Administrative Procedure".

Am 27. April 2004 besuchte eine Delegation der Chinese National School of Administration in Peking (VR China) unter der Leitung von Vizepräsident Zhang Xiuxue die DHV Speyer. Die CNSA und die DHV Speyer kooperieren miteinander bereits im Rahmen des Chinese European Public Administration Programms, in dessen Rahmen dieser Besuch stattfand. In Rektor Prof. Dr. Fisch und unter anderen Prof. Dr. Pitschas fanden die Gäste kompetente Ansprechpartner hinsichtlich potentieller wissenschaftlicher Kooperationsfelder und für ihre Fragen bezüglich der Hochschule und des FÖV.

Vom 19. bis 24. April 2004 besuchte Herr Unterabteilungsleiter Deok-Cheol Kwon, Seoul, Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt der Republik Korea, die Hochschule. Herr Kwon ist zurzeit mit den Reformüberlegungen Koreas zur sozialen Pflegeversicherung beschäftigt. Hierüber führt er mit Prof. Pitschas sowie Experten der Sozialverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz intensive Gespräche.

Vom 22. bis 27. März 2004 nahm Prof. Pitschas auf Anforderung des spanischen Partners der DHV Speyer im "China-Europe Public Administration Programme" (CEPA) an der von der EU für die VR China eingerichteten Weiterbildung auf dem Feld des "Public Management" teil. Gemeinsam mit den weiteren europäischen Experten Isabel Corte-Real (Spanien) und Philippe Canal (Frankreich) traf er mit höheren Führungskräften aus dem chinesischen Staatsrat in der Chinese National School of Public Administration zusammen, um dort Modellfragen eines künftigen Public Managements in der VR China zu diskutieren. Pitschas sprach über "Models of Public Management and the Question of Leadership in Public Administration".

Vom 13. bis 21. März 2004 hielt sich Prof. Pitschas auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung zu einer Reihe wissenschaftlicher Vorträge in der Volksrepublik China auf. Im Mittelpunkt des Vortragsaufenthaltes stand ein von dem Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg an der Tongji-Universität Shanghai/VR China veranstaltetes und von der Stiftung gefördertes internationales Symposium zum Thema „Risikomanagement durch die Verwaltung". Auf dieser Tagung hat Herr Prof. Pitschas den Einführungsvortrag übernommen.
Folgende Vorträge hielt Prof. Pitschas während seines Aufenthalts in China:

•„Kritik des New Public Management. Probleme einer ökonomistischen Verwaltungsführung aus vergleichender Perspektive". Vortrag am 15. März 2004 auf der gemeinsamen Konferenz der Verwaltungs- und Parteihochschule Shanghai/Volksrepublik China und der Friedrich-Ebert-Stiftung/Shanghai zum Thema „Kritische Analyse des New Public Management" in Shanghai/Volksrepublik China.
•„Die Reform der Altersversorgung im öffentlichen Dienst unter besonderer Berücksichtigung der Beschäftigten im Beamtenverhältnis in der Bundesrepublik Deutschland". Vortrag am 16. März 2004 in dem Seminar der East China Normal University Shanghai und dem Altenforschungszentrum der Stadt Shanghai in Shanghai/Volksrepublik China.
•„Staatliche Modernisierung durch territoriale Neugliederung. Zum Verhältnis zentraler und dezentraler Regierungsfunktionen in Deutschland und China". Vortrag am 17. März 2004 im Rechtsbüro der Stadt Shanghai/Volksrepublik China auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung.
•„Die Bewältigung technischer und sozialer Risiken durch frühzeitiges Risikomanagement. Zur Rolle von Recht und Verwaltung in der Bewältigung ungewisser Ereignisse". Vortrag am 18. März 2004 auf dem internationalen Symposium am Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg der Tongji-Universität Shanghai zum Thema „Risikomanagement in der öffentlichen Verwaltung und dessen Rechtsprobleme"in Shanghai/Volksrepublik China.
•„Models of Public Management and the Question of Leadership in Public Administration". Vortrag am 25. März 2004 vor der Chinese National School of Public Administration in Beijing/Volksrepublik China im Rahmen des CEPA-Programms.

 

2003

Über den "Wandel des Verfahrens- und Verwaltungsprozessrechts in Deutschland" referierte Prof. Pitschas am 23. Oktober 2003 auf dem gemeinsamen Symposium der Dongguk-Universität Seoul/Korea und der DHV Speyer vom 23. bis 25. Oktober 2003. Das Thema des Symposiums in Seoul lautete "Staatliche Dezentralisation und gesellschaftliche Eigenverantwortung. Umbau der Kommunalverwaltung und gesellschaftliche Eigenverantwortung in der inneren und sozialen Sicherheit". Am 24. Oktober 2003 referierte Prof. Pitschas dann über "Verwaltungsdezentralisation als Strategie zur Ermöglichung nachhaltigen Bürgerengagements in Deutschland". Die Titel der weiteren beiden Vorträge von Prof. Pitschas während dieses Symposiums lauten "Der Übergang zu einer neuen Sicherheitsarchitektur in Deutschland" sowie "Die Suche nach einer 'Neuen Verwaltungshauptstadt' als Gegenstand der Verwaltungsdezentralisierung: Probleme des Hauptstadtumzugs in Deutschland von Bonn nach Berlin". Zum "deutschen Verwaltungsrecht zwischen rechtsstaatlicher Gesetzmäßigkeit und sachpolitischer Autonomie der Verwaltung" referierte Prof. Pitschas am 25. Oktober 2004 auf der Jahrestagung der Korean Public Law Association in Seoul.

2002

Die Universität Seoul/Graduate School of Public Administration führte am 18. und 19. Februar 2002 einen Workshop zum Thema „Government Reform and the Role of Theory and Academia" durch. Dabei handelt es sich um ein Regierungsprojekt ("Brain Korea 21"), zu dessen Abwicklung der Workshop US-amerikanische, japanische, koreanische und mich als deutschen Wissenschaftler eingeladen hatte. In dem Workshop wurde über gegenwärtige Regierungs- und Verwaltungsreformen in den beteiligten Staaten und den Stellenwert deren theoretischer Unterlegung gesprochen.
Prof. Pitschas hielt am 19. Februar 2002 einen Vortrag zum Thema „New Public Administration in Germany as a Good Bye to Max Weber's Theory of Bureaucracy? Government Reform between Managerialism, Rule of Law and Loss of Values".

Am 12. und 13. März 2002 hat Prof. Pitschas am 1. Chinesisch-Deutschen Symposium des Chinesisch-Deutschen Hochschulkollegs (CDHK) zur „Wahrnehmung der öffentlichen Aufgaben durch Privatrecht" an der Tongji-Universität in Shanghai/VR China teilgenommen. Anschließend wurden die Universitäten von Nanjing und Souzhou in der Nachbarprovinz Jiangsu besucht. Veranstalter des Symposiums war das Chinesisch-Deutsche Hochschulkolleg der Tongji-Universität. Er hielt auf dem Symposium einen Vortrag zum Thema „Unternehmensprivatisierung und staatliche Wirtschaftsaufsicht" gehalten. Während der Veranstaltung wurde die Möglichkeit erörtert, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer an der Tongji-Universität ein Graduiertenstudium einzurichten, das zum „Master of Public Administration" führen soll. Damit würde die erfolgreiche Kooperation der Hochschule Speyer mit chinesischen Hochschulen und anderen Institutionen fortgeführt. Einen weiteren Vortrag im Rahmen der Reise hielt Prof. Pitschas am 13. März 2002 zum Thema „Das System der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung in Deutschland. Funktion und Probleme" auf der Konferenz des Amtes für Zivilverwaltung und des Altenforschungszentrums der Stadt Shanghai mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Shanghai über „Support mode for the Elderly in Countryside in Yangtze Delta Region of China & Comparing Research Between China and Foreign Countries".

Am 24. Juni 2002 besuchte Univ.-Prof. Dr. Joon Hyung Hong von der Graduate School for Public Administration an der Seoul National University/ Korea die DHV Speyer. Er hielt in dem von Prof. Pitschas geleiteten Seminar für "Europäisches und internationales Wirtschaftsrecht" einen Gastvortrag mit dem Thema "Zur Reichweite der 'rule of law' in den europäisch-asiatischen Wirtschaftsbeziehungen". In einer voraufgehenden Besprechung orientierte sich Herr Prof. Dr. Hong über die Möglichkeiten einer engeren Kooperation zwischen der Seoul National University und der DHV Speyer.

Vom 19. bis 22. Juli 2002 hat Prof. Pitschas in Wildbad Kreuth an einer internationalen Ostasien-Konferenz teilgenommen, die von der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Koreanischen Gesellschaft für Deutschlandstudien, Seoul/Korea, gemeinsam mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft durchgeführt wurde. Die Tagung diente der Darstellung und dem Vergleich von Problemstrukturen in Korea und Deutschland nach den Ereignissen vom 11. September 2001. Pitschas hielt auf der Tagung einen Vortrag und übernahm am 20. Juli ein Panel. An der Konferenz nahm auch Univ.-Prof. Dr. Ik-Sup Shim von der Dongguk Universität in Seoul/Korea - einer Partner-Universität der DHV Speyer - teil. Die Veranstaltung schloss u.a. mit der Verabredung zwischen Pitschas und dem Vorsitzenden der Koreanischen Gesellschaft für Deutschlandstudien, Prof. Dr. Tuk Chu Chun, demnächst die DHV Speyer auch an seiner Universität (Soong Sil Universität, Seoul) vorzustellen. Der Vortrag von Prof. Pitschas auf dieser Konferenz hatte zum Thema "Informationsgesellschaft, Rechtssystem und Verwaltungspraxis. Vergleichende Bemerkungen zu Problemstrukturen in Korea und Deutschland im Zeichen kooperativer Staatlichkeit und künftiger e-governance in der Wissens- und Informationsgesellschaft".

Im Rahmen einer größeren Asienreise 17. Oktober bis 07. November 2002 führte Prof. Pitschas zu Beginn am 18. Oktober 2002 Gespräche unter anderem zum Projekt "Teilhabe behinderter Menschen an der Bürgergesellschaft" auf Einladung der Thammasat-Universität Bangkok, Law School and Labour Association of Thailand.

Nach der Weiterreise nach Korea hielt Prof. Pitschas auf Einladung der Koreanischen Gesellschaft für Deutschlandstudien in Seoul am 21. Oktober 2002 einen Vortrag über "Die Wahlergebnisse des Jahres 2002 und die politischen Perspektiven in der Bundesrepublik Deutschland". Am 23. Oktober folgte ein Vortrag an der Semyung-Universität in Jecheon/Korea zum Thema "Erfahrungen mit New Public Management (NPM) in Deutschland". Auf Einladung der Keimyung Universität/College of Law and Regional Environmental Technology Development Center anlässlich der Tagung "Umweltfreundliche Entwicklung: Politische, rechtliche Aufgaben und Perspektiven" hielt Prof. Pitschas dort den Eröffnungsvortrag am 25. Oktober 2002 über "Umweltpolitik und Umweltrecht in der Europäischen Union". Direkt daran anknüpfend folgte am 26. Oktober 2002 ein Vortrag zum Thema "Umweltpolitik und Umweltrecht in Deutschland unter dem Einfluss der Europäischen Union" bei der Koreanischen Gesellschaft für Umweltrecht in Seoul. Einem anderen Thema widmete sich der Vortrag des Lehrstuhlinhabers am 28. Oktober 2002 auf Einladung der Seoul National University/School of Law, der sich um "Polizeirecht im kooperativen Staat" drehte. Am 29. Oktober 2002 folgte noch ein abschließender Beitrag "Reforms of Public Administration within the European Union: Why do we need more Ethics in Public Service?" am Korean Research Institute for Local Autonomy (KPILA).

2001

Am 8. Januar 2001 kam eine hochrangige 19-köpfige Delegation der 'State Economic & Trade Commission' der Volksrepublik China zu Besuch an die Hochschule, die sich insbesondere für den Bereich 'Öffentlicher Dienst' interessierte. Die Gäste wurden von Prof. Pitschas empfangen, der über 'Staats- und Verwaltungsmodernisierung als Aufgabe der Personalfortbildung und -entwicklung' referierte. Dr. Christian Koch hielt einen Vortrag über die 'Modernisierung des Öffentlichen Dienstes in der Bundesrepublik Deutschland', Dr. Egon Riffel informierte die Gäste über 'Struktur und Aufgaben der Hochschule' und Dipl. Verw.Wiss. Kathrin Schwalb, Lic.oec.int., stellte die 'Studienmöglichkeiten für ausländische Bewerberinnen und Bewerber an der DHV Speyer' dar. Die Delegation zeigte sich sehr interessiert an einer weitergehenden Kooperation mit der Hochschule.

Hochrangiger Besuch aus der Volksrepublik China war am Nachmittag des 6. Februar 2001 an der DHV Speyer zu Gast. Die sechsköpfige Delegation unter Leitung von Zhang Chunsheng, Stellvertretender Vorsitzender der dortigen Arbeitskommission für Gesetzgebung (Legislative Affairs Commission - LAC), machte auf ihrer zehntägigen fachbezogenen Informationsreise durch Deutschland auch an der DHV Speyer Halt. Die chinesischen Rechtsexperten, darunter weitere Angehörige der LAC und ein Abgeordneter des Nationalen Volkskongresses, nutzten die Gelegenheit, sich mit Experten der Hochschule über die Erfahrungen auf dem Gebiet des Verwaltungsverfahrensrechts und der Verwaltungsvollstreckung auszutauschen.

In der Woche vom 2. bis 6. Juli 2001 war eine nochmals eine fünfköpfige Expertengruppe der chinesischen Arbeitskommission für die Gesetzgebung (LAC) zu Gast an der DHV Speyer, um ein mehrtägiges Kleinsymposium zum Verwaltungsvollstreckungsrecht mit theoretischem und praktischem Teil abzuhalten. Die Delegation unter Leitung von Li Yuan, Leiter der Abteilung für Staats- und Verwaltungsrecht der LAC, besuchten die Hochschule, um sich mit internationalen Experten über die geplante Einführung eines neuen Verwaltungsvollstreckungsrechts in China auszutauschen. Der Besuch aus Peking fand im Rahmen der "Chinesisch-deutschen Zusammenarbeit zur Verwaltungsgesetzgebung" statt. Dieses Projekt der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit und der LAC des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses ist Teil der "Kanzler-Initiative". Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte 1999 bei seinem Besuch in Peking mit dem Ministerpräsidenten Zhu Rongji einen "rechtsstaatlichen Dialog" vereinbart.
Am 8. Oktober 2001 hielt Prof. Pitschas einen Vortrag im 14. Internationalen Seminar über "Civil Society and Local Autonomy" des Center for Local Autonomy/Hanyang Universität, Seoul/Südkorea und der Friedrich Naumann-Stiftung zum Thema "Local Self Government and Encouragement of Citizen's Commitment in the Civil Society of Germany".
2000

In der Zeit vom 21. Oktober bis 11. November 2000 befand sich Prof. Pitschas auf einer Dienstreise nach Korea, in die Volkrepublik China und nach Singapur. Der Aufenthalt in Singapur diente der Abstimmung künftiger Studienmöglichkeiten mit der National University of Singapore und deren europäischem Zentrum.
Am 7. November 2000 hielt Prof. Pitschas auf Einladung des "Korea Research Institute for Local Administration" bei dem Ministerpräsidenten der Republik Korea einen Vortrag zum Thema "Strategien der Privatisierung im wiedervereinigten Deutschland". Am 8. November 2000 stellte er im "Korea Institute of Public Administration" bei dem Präsidenten der Republik Korea das Thema "Modernization of State and Public Sector in Germany" vor.
In der Volksrepublik China sprach Prof. Pitschas auf Einladung der Tongji-Universität über die Themen "Neue Steuerung und New Public Management in Deutschland" sowie über eine Zusammenarbeit mit dem Chinesisch-Deutschen Hochschul-Kolleg an der Tongji-Universität. Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung hielt er sodann einen Vortrag über das Thema "Verwaltungsverfahrensrecht im 21. Jahrhundert" im Institut für Verwaltungsrecht der Stadt Shanghai (31. Oktober 2000). Am 2. November 2000 sprach er vor der Gesellschaft für Rechtswissenschaft Shanghai über das Thema "Der Beitritt der Volksrepublik China zur WTO und seine Auswirkungen auf die inländische Rechtsentwicklung".

E. Vietnam

In der Zeit vom 31. Oktober 2002 bis zum 06. November 2002 befand sich Prof. Pitschas zu einem längeren Aufenthalt in Vietnam, um die dort bestehenden Kontakte zu pflegen, mehrere Vorträge zu halten, ehemalige Absolventen der DHV Speyer zu treffen und die Verwaltungspartnerschaft mit dem National Academy for Public Administration, Hanoi zu intensivieren.
Am 1. November 2002 fand ein Gespräch mit dem Vizepräsidenten der National Academy for Public Administration (NAPA) statt und am 2. und 3. November 2002 besuchte Prof. Pitschas eine Landkreisverwaltung in Nordvietnam und es kam zum Begegnungen und Gesprächen mit vietnamesischen und chinesischen Verwaltungsangehörigen.
Am 4. und 5. November 2002 hielt Prof. Pitschas vor 30 Abteilungsleitern aus den Ministerien in Hanoi folgende Vorträge:
- "Strategien der Modernisierung von Staat und Gesellschaft"
- "Zur Reform des Allgemeinen Verwaltungsrechts in der Bundesrepublik
Deutschland"
- "Verwaltungsmodernisierung in Deutschland und Neues Personal-
management"
- "Verwaltungsrecht und Verwaltungsgerichtsbarkeit in Deutschland"

F. Japan

2013

Vom 13.03. - 15.03.2013 nahm Herr Prof. Dr. Shinsuke Matsuzuka, Mag. rer. publ. von der Kyoto Womens University/Law Faculty in Kyoto/Japan als Referent an der 8. Speyerer Führungswerkstatt zum Thema „Öffentliche Verwaltung und Mediation" teil. Herr Kollege Matsuzuka hat an der Universität Kyushu/Japan promoviert und zunächst an der Kurume Universität gearbeitet. Vor einiger Zeit erhielt er einen Ruf an die Kyoto Womens University. Im Rahmen der 8. Speyerer Führungswerkstatt referierte er über das Thema „'Harmonie' durch Mediation zwischen Bürger und Staat in Japan?". Die Teilnehmer der Führungswerkstatt waren insbesondere an der kulturellen Differenz interessiert, die sich bei der Nutzung des Instruments der Mediation für Konfliktschlichtung innerhalb der Verwaltung und dieser mit dem Bürger ergibt.

Am 22. Februar 2013 besuchte Herr Ass. Prof. Araki Osamu von der Kansai Universität in Japan Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas, um mit diesem über die Besonderheiten der Wasserversorgung in Deutschland als Form der Daseinsvorsorge zu diskutieren. Zugleich orientierte sich Herr Araki über die in unserer Bibliothek vorhandenen einschlägigen Bücher und Aufsätze. Er ist insbesondere an Formen der kommunalen Wasserversorgung interessiert.

2012

Am 27. März 2012 führte Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas die Deutsch-Japanische Arbeitstagung 2012 am Deutschen Forschungsinstitut für öffentlichen Verwaltung Speyer zum Thema „Strategien für risikoorientierten Hochwasserschutz in Japan und in Deutschland" gemeinsam mit Frau Professorin Dr. A. Guckelberger von der Universität des Saarlandes (Saarbrücken) und gemeinsam mit japanischen Rechts- und Sozialwissenschaftlern durch. Herr Prof. Pitschas referierte dabei zum Thema „Strategien für risikoorientierten Hochwasserschutz in Japan und in Deutschland - zur Rolle des Hochrisikomanagements". Die Veranstaltung ging auf eine japanische Regierungsinitiative zurück, die in einem japanischen Forschungsprojekt zur Bedeutung des Hochwasserschutzes für das Kaiserreich Japan zum Ausdruck kommt.

2011

Am 8. März 2011 traf Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas in Speyer mit Prof. Dr. Akio Takahashi aus Osaka/Japan zusammen. Professor Takahashi arbeitet an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Staatlichen Universität Osaka/Law School auf den Schwerpunktgebieten des Verwaltungsverfahrens und Sicherheitsrechts. Im Mittelpunkt der Begegnung stand zunächst ein längerer Erfahrungsaustausch über Reaktionen der japanischen und deutschen Gesetzgebung auf das europäische Projekt der Reform der akademischen Ausbildung (Bachelor und Masterstudium). An der Begegnung nahm auch Univ.-Prof. Dr. Eisei Sato von der Universität Sendai teil. An den Gedankenaustausch schloss sich ein zweistündiges Experteninterview über die Anlage und Auswirkungen der deutschen Reform des juristischen Studiums im Vergleich zur japanischen Umgestaltung der Juristenausbildung an. Verbunden da mit waren gemeinsame Überlegungen zur Zukunft des Rechts im Kaiserreich Japan. Die nach dieser Zusammenarbeit eingetretenen Katastrophen in Japan nahm Pitschas zum Anlass, sein Bedauern darüber und sein Mitgefühl auszudrücken.

2008

Vom 31. Oktober bis 2. November 2008 nahm Pitschas dann in Fukuoka/Japan an einem internationalen Symposium der Kyushu Universität zum Thema „Internationaler Vergleich über die rechtliche Aus- und Weiterbildung im öffentlichen Dienst in Japan, Korea, der Volksrepublik China und in der Europäischen Union" teil. Es handelte sich um die Abschlussveranstaltung zu dem unter Speyerer Beteiligung gemeinsam durchgeführten Forschungsprojekt über die Aus- und Weiterbildung der Angehörigen des öffentlichen Dienstes in der EU und in den genannten asiatischen Staaten. Das Projekt wurde gemeinsam von dem Kaiserreich Japan, Korea und der Volksrepublik China finanziert; Pitschas gehörte zum Kreis der für dieses Projekt verantwortlichen Antragsteller. Er selbst hielt auf der Tagung einen Vortrag über die „Aus- und Weiterbildung der Angehörigen des öffentlichen Dienstes in Deutschland und in der Europäischen Gemeinschaft im Wandel der Verwaltungssysteme und ihrer rechtlichen Grundlagen". Der Vortrag wird zugleich in japanischer und in chinesischer Sprache veröffentlicht werden. Weitere Vorträge wurden von Universitätslehrern und Praktikern der beteiligten Staaten gehalten, darunter vom Direktor des Instituts für Chinesische Justiz und von Prof. Dr. Han Da Yuan von der Renmin Universität, Beijing/Volksrepublik China.

Vom 17. bis 21. März 2008 besuchte Herr Prof. Dr. Shigeo Kisa von der Universität Kyushu/Fukuoka, Japan, die DHV Speyer, um den Fortgang des gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas im Auftrag der japanischen Regierung durchgeführten Forschungsprojekts zur Modernisierung der Kommunalverwaltung in Japan zu besprechen. Mit dem Aufenthalt in Deutschland ist gleichzeitig ein Abstecher zum Deutschen Städtetag in Berlin verbunden. Die Gespräche in Speyer hatten insbesondere die Vorbereitungen auf eine internationale Tagung in Fukuoka mit Teilnehmern aus Europa sowie Südkorea, Taiwan, der VR China und Japan zum Gegenstand.

Vom 25. Februar bis 5. März 2008 besuchte Herr Univ.-Prof. Dr. Tetsuya Imamura, Vorstand des Instituts für Rechtswissenschaft der Kanto-Gakuin Universität in Kanagawa/Japan die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Sein Aufenthalt unter der Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas diente dem wissenschaftlichen Gespräch über die Entwicklung des Polizeirechts in Deutschland sowie der vorbeugenden Kriminalitätsbekämpfung und der Literaturrecherche für das staatlich geförderte Forschungsprojekt zur „Erneuerung der japanischen Polizeirechtslehre". Darüber hinaus bestand für ihn die Gelegenheit zu einem wissenschaftlichen Gespräch mit dem Rektor.

2007

Vom 16. bis 23. Juli 2007 besuchte Herr Univ.-Prof. Dr. Tetsuya Imamura, Vorstand des Instituts für Rechtswissenschaften der Kanto- Gakuin Universität in Kanagawa/Japan die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer und Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas. Sein Besuch diente der Teilnahme an Vorlesungen und wissenschaftlichen Gesprächen über präventives Handeln der Polizei im Bereich der Gefahrenabwehr sowie der vorbeugenden Kriminalitätsbekämpfung. Imamura ist zu Beginn des Jahres 2007 ein umfangreiches und rechtsvergleichendes Forschungsprojekt zur Entwicklung des präventiven Polizei- und Sicherheitsrechts durch die Regierung des Kaiserreiches Japan übertragen worden. Vom 3. bis 9. September 2007 besuchte Herr Univ.-Prof. Dr. Yuji Onishi von der Hokkai Gakuen Universität, Rechtsfakultät, in Sapporo/Japan im Rahmen des von Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas und Prof. Dr. S. Kisa, Kyushu-Universität, Fukuoka/Japan gemeinsam im Auftrag der japanischen Regierung durchgeführten Forschungsprojekts zur Modernisierung der Kommunalverwaltung die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht die „Aus- und Fortbildung in der Rechtsanwendung für öffentliche Bedienstete im Vergleich Japans und Ostasiens mit Europa". Herr Prof. Onishi besuchte eine Reihe von Städten in Baden-Württemberg zur Erlangung empirischer Daten über den Fortgang der Modernisierung im Personalsektor öffentlicher Verwaltungen.

Vom 5. bis 11. März 2007 besuchte Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas auf Einladung der japanischen Regierung das Kaiserreich Japan, um an dem „Police Policy Forum on Crime Prevention Legislation" in Tokyo/Japan am 7. März 2007 teilzunehmen. In Zusammenarbeit mit der University of Virginia (Norfolk) und verschiedenen japanischen Universitäten ging es um die künftige Ausgestaltung der Kriminalprävention durch Gesetzgebung. Am 8. März 2007 fand ein entsprechendes Forum an der Kyoto Universität/Japan, School of Government unter Beteiligung von Hochschullehrern der Government School statt. Die Einladung an Pitschas schloss an eine entsprechende Zusammenkunft über Fragen des privaten Sicherheitsgewerbes im Jahr 2003 in Tokyo/Japan an. Pitschas referierte bei diesen Gelegenheiten zum Thema „Öffentliche Sicherheit durch Kriminalprävention - unter besonderer Berücksichtigung der Terrorismusabwehr".

Am 27. Februar 2007 stattete eine Delegation der National Police Agency/General Affairs Division unter Begleitung von Univ.-Prof. Dr. Akio Takahashi, Universität Osaka/Japan dem Lehrstuhl von Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas einen intensiven Besuch zum Gedankenaustausch über das Thema „Kommunale Kriminalprävention" ab. Die nationale Polizeiagentur Japans beabsichtigt, demnächst wesentliche Veränderungen in der Konzeption der kommunalen Kriminalprävention durchzuführen.

2006

Zwischen dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht in München, dem Japan-Zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie der DHV Speyer ist zu Beginn des Jahres 2006 die Fortführung des Forschungsprojekts „Politik und Recht für Menschen mit Behinderung in Europa und Asien - Entwicklungsbedarfe der sozialen und rechtlichen Infrastruktur unter Berücksichtigung nordamerikanischer Erfahrungen" vereinbart worden. Zu diesem Zweck wurde Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas am 9. Februar 2007 vom Max-Planck-Institut zu einem Aufenthalt sowie zur Absprache der Forschungsanteile nach München eingeladen. Die Projektfortführung soll durch Veranstaltung eines Workshops in München vom 21. bis 23. Oktober 2007 inhaltlich vorbereitet werden.

Am 16. August 2006 hielt sich Univ.- Prof. Dr. R. Pitschas zu einer Forschungskonferenz über das Thema „Recht für Menschen mit Behinderung in Europa und Asien" auf Einladung des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Sozialrecht in München auf. Gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Motozawa von der Tsukuba Universität/Japan und Herrn Prof. Dr. Cheon, Yonsei Universität Seoul/Korea sowie mit Herrn Univ.-Prof. Dr. B. von Maydell und Herrn Dr. B. Schulte wurden die notwendigen Planungsschritte und Förderungsanträge zur dritten Konferenz über das Thema in Seoul im Jahr 2008 vorbereitet.

Im Rahmen des von der japanischen Regierung in Zusammenarbeit mit der Kansai Universität, Osaka/ Japan, durchgeführten Forschungsprojekts zur Einführung der Kreislaufwirtschaft im Abfallrecht im Kaiserreich Japan besuchte am 1. August 2006 eine japanische Delegation die Hochschule Speyer und führte mit Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas ein ausgiebiges Gespräch über die einschlägigen Entwicklungstendenzen des Umweltrechts in Deutschland. Die Delegation wurde von Univ.-Prof. Dr. Atsunori Isomura von der Kyoiku Universität Osaka angeführt, der bereits im deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer als Gastforscher mehrmals zu Besuch war. Weitere Delegationsangehörige waren die Professoren Dres. Ikeda und Gotho.

Nach Einladungen verschiedener japanischer Universitäten zu verwaltungs- und rechtswissenschaftlichen Vorträgen nahm Univ.-Prof. Dr. Pitschas vom 9. bis 13. Juli 2006 an der internationalen Tagung der „International Political Science Association (IPSA)" in Fukuoka/Japan teil. Auf Einladung des Research Committees No. 4 der IPSA präsentierte er ein Papier zum Thema „Bureaucracy in a Globalized World: Challenges for Democratizing Societies". Das Forschungskomitee No. 4 hat Pitschas am 9. Juli 2006 zum Vizepräsidenten des Forschungskomitees gewählt. Pitschas nahm an den einzelnen Sitzungen des Komitees mit einer Reihe von Diskussionsbeiträgen teil. Ein willkommener Nebeneffekt der Tagungsteilnahme war der kollegiale Gedankenaustausch bzw. die Netzwerkarbeit mit Kollegen aus der Entwicklungspolitik sowie die ausgiebige Präsentation wie Diskussion des Studienprogramms der DHV Speyer für Studenten/-innen aus Entwicklungsstaaten. Zuvor hatte Pitschas bereits am 6. Juli 2006 an der Kyoiku Universität in Osaka einen Vortrag zum Thema „Lehrevaluation in der Schule. Unterricht und Schulerziehung zwischen 'pädagogischer Freiheit' und Sicherung von Qualität durch Evaluation" gehalten. Ebenfalls in Osaka referierte er am 7. Juli 2006 an der Kansai Universität vor der Arbeitsgruppe für Umweltrecht zum Thema „Rechtliche Tendenzen des Umweltschutzes in Deutschland unter dem Einfluss der Europäischen Union". Am 8. Juli 2006 sprach er dann an der School of Law der staatlichen Universität Osaka über „Aktuelle Entwicklungslinien und Rechtsprobleme des modernen Verwaltungsrechts in Deutschland".

Im Rahmen des von der Ryukoku University in Kyoto/Japan federführend durchgeführten internationalen Forschungsprojekts zum „Human Resources Development" auf der kommunalen Ebene („Developing a System for Local Human Empowerment and Local Policy Making") hielt Univ.-Prof. Dr. R. Pitschas am 20. Januar 2006 an der Ryukoku Universität den Eröffnungsvortrag auf dem internationalen Symposium „From Local Government to Multi-Partnership Society: The Creation of Human Resources Development System for the New Publicness in the Era of Decentralisation". Das von der japanischen Regierung finanzierte Forschungsprojekt trat damit in seine zweite Hälfte ein. Vertreter der teilnehmenden Staaten Südafrika, Philippinen, Bangla Desh, Großbritannien und Dänemark hielten weitere Vorträge zum Generalthema. Pitschas sprach über „New Publicness and Local Governance in the Era of Decentralisation - The Example of Germany".

2005

Am 08. Februar 2005 besuchte Prof. Dr. Jun Katagi von der Waseda Universität in Tokio/Japan und dort als Lehrstuhlinhaber an der "Graduate School for Public Administration" tätig, die Hochschule Speyer. Vor Beginn seiner Tätigkeit an der Waseda Universität arbeitete Herr Katagi als leitender Beamter an einer japanischen Präfektur. Prof. Dr. R. Pitschas führte mit ihm ein längeres Gespräch über die Möglichkeiten der Kooperation zwischen der Waseda Universität und der Hochschule Speyer; daran schloss ein längerer Gedankenaustausch über die Möglichkeiten der Weiterbildung für den öffentlichen Dienst in Japan und Deutschland an.

2004

In der Zeit vom 18. - 20. Oktober 2004 veranstaltete Herr Prof. Dr. R. Pitschas gemeinsam mit der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung und in Zusammenarbeit mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin die "Lernwerkstatt Japan-Deutschland" unter dem Thema "Globalisierung als Herausforderung für die Verwaltung: Ein Beitrag zu 'Deutschland in Japan 2005/2006'". Der Veranstaltung lagen drei unterschiedliche Ziele zugrunde. Zum einen ging es um die Vermittlung von Wissen über die internationale Verwaltungszusammenarbeit am Beispiel Japans und der Region Ostasien. In diesem Zusammenhang diente die Veranstaltung dazu, die Weiterbildungsteilnehmer über dieses Ziel der Verwaltungszusammenarbeit zu orientieren. Das zweite Ziel der Veranstaltung lag in der Wissensvermittlung über die internationalen Beziehungen und die Bedeutung Japans sowie der gesamten Region hierfür. Schließlich war die Veranstaltung bestrebt, an dem konkreten Beispiel der Begegnung japanischer und deutscher Verwaltungsangehöriger und Wissenschaftler die Bedeutung interkultureller Kompetenz im Sachdialog und für das Öffentliche Management herauszustellen.
Die Ziele der "Lernwerkstatt" sind in jeder Hinsicht erreicht worden. Zugleich ist es gelungen, für das Deutschlandjahr in Japan einen namhaften Beitrag zu liefern, der die DHV Speyer in ihren internationalen Bezügen angemessen repräsentiert. Auf der Veranstaltung hat Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas zur Staats- und Verwaltungsmodernisierung in Deutschland und Japan einen Vortrag mit dem Thema "Deutschland und Japan im Focus der Verwaltungszusammenarbeit" gehalten.

"Looking behind New Public Management: The European States between Economisation and Commonweal" lautete der Titel des Vortrages von Herrn Prof. Pitschas am 21. Mai 2004 in der Waseda University, Tokyo/Japan, auf dem internationalen Symposium über "Public Management and Commonweal - A Value Concept of Modern Administrative State beyond New Public Management" am selben Tag.

2003

Vom 9. bis 15. Juni 2003 hat Prof. Pitschas auf Einladung der japanischen Regierung/Cabinet Office das Kaiserreiche Japan besucht. Gegenstand des Aufenthalts waren Vorträge und Gespräche zur Entwicklung der inneren Sicherheit auf der Ebene der Polizei einerseits und des Sicherheitsgewerbes andererseits. Am 11. Juni 2003 hielt Prof. Pitschas einen Vortrag an der National Police Agency zum Thema "Innere Sicherheit im partnerschaftlichen Rechtsstaat. Zur zukünftigen Aufgabenverteilung zwischen staatlicher Polizei und Zivilgesellschaft". Am 12. Juni 2003 hielt Pitschas einen zweiten Vortrag vor der "All Japan Security Service Association (AJSSA)" zu dem Thema "Das Sicherheitsgewerbe in Deutschland. Bestand und Perspektiven am Beginn des 21. Jahrhunderts". Die Gespräche setzten eine Initiative zum Entwicklungsvergleich des deutschen und japanischen Polizeirechts unter Einbeziehung rechtstatsächlicher Umstände fort, die mit dem Besuch des japanischen Hochschullehrers Prof. Dr. Akiro Takahashi von der Kaiserlichen Universität Osaka/Juristische Fakultät im Herbst 2002 begonnen worden war.

Das "Open Research Center for the Development of Local Human Resource and Local Public Policy (LORC)" an der Ryukoku University in Japan sowie die Kyushu University/Faculty of Law in Japan haben beide Herrn Prof. Pitschas aufgefordert, einer internationalen Forschergruppe zum Thema "Research of Developments in the system of Public Policy and Human Resources in Local Areas", das von der japanischen Regierung finanziert wird, beizutreten. Bei dem Projekt geht es um die Verbesserung und Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung und des Bürgerengagements auf lokaler Ebene im Kaiserreich Japan. Pitschas ist in die Forschergruppe No. 2 ("Cooperated training system for the local government and NPO personnel by NPO's, local governments and universities") berufen worden. Das erste internationale Symposium dieses Forschungsprojekts fand am 13. und 14. Oktober 2003 in Kyoto/Japan statt. Ein zweites internationales Symposium wird im August 2004 an der DHV Speyer durchgeführt. In der Domstadt werden weiter Forschungsmitglieder aus der Europäischen Union hinzustoßen.

"Behind New Public Management. Decentralisation in Progress and Human Resources Development: The German Education and Training System for Public Officers as an Example" lautete der Titel des Vortrags, den Prof. Pitschas am 14. Oktober 2003 in der Ryukoku University, Fukakusa/Japan auf dem Symposium über "Developing a System for Local Human Empowerment and Local Policy Making" hielt.

2001

Auf einer Dienstreise nach Japan befand sich Prof. Pitschas vom 13. bis 24. März 2001. In diesem Rahmen hielt er im Internationalen Kolloquium der Waseda-Universität in Tokio zum Thema "Funktionswandel des Staates angesichts der Jahrhundertwende in Ostasien" einen Vortrag zur "Staats- und Verwaltungsmodernisierung in Ostasien - eine 'westliche' Perspektive". Es war das Auftaktreferat. Das Kolloquium fand am 15./16. März 2001 statt.

Am 16. März 2001 hat Prof. Pitschas auf Einladung der juristischen Fakultät der Kokugakuin-Universität in Tokio einen Vortrag zum Thema "Reform des Datenschutzrechts in Deutschland und ihre Auswirkungen: Das Beispiel der Informationsbeziehungen zwischen der Polizei und privaten Sicherheitsdiensten" gehalten. An diesen Vortrag anschließend fand eine Besprechung mit mehreren Universitätsprofessoren aus Japan zur Veranstaltung einer gemeinsamen Informations- und medienrechtlichen Tagung in Speyer im Oktober 2002 statt.

Am 19. März 2001 hat Prof. Pitschas in der Rechtsanwaltskammer der Stadt Osaka zum Thema "Kommunale Selbstverwaltung und Mediation. Zur Notwendigkeit neutraler Streitschlichtung in Konflikten mit der lokalen Zivilgesellschaft" vorgetragen.

Am 21. März 2001 hielt Prof. Pitschas in der juristischen Fakultät der Universität Osaka einen Vortrag zum Thema "Verantwortungskooperation zwischen Staat und Bürgergesellschaft. Herausforderungen an das Verwaltungsrecht".
Vom 27.12. - 30.12.2001 besuchte Univ.-Prof. Dr. Shigeo Kisa von der Juristischen Fakultät der Kyushu-Universität in Fukuoka/Japan die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Anlass für den Besuch war das Interesse des Gastes an der Entwicklung des Verhältnisses von „Recht und Schule" in der Bundesrepublik Deutschland. In einer Reihe von Besprechungen mit Lehrern aus Gymnasien in Speyer und Landau orientierte sich Herr Prof. Dr. Kisa über die Möglichkeiten zum Rechtsunterricht in den Schulen. Im Kaiserreich Japan gibt es hierfür offenkundig einen breiten Nachholbedarf. Mit einem Besuch im Europaparlament Straßburg klang der Besuch aus.

G. Mongolei

2010

Die Deutsch-Mongolische Zusammenarbeit, zu der insbesondere Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas wesentliche Beiträge leistet, wird auch durch die Hörerschaft und ihr Integrationsreferat, z. B. durch die Organisation eines Besuches von Hans-Jürgen Schäfer aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, gepflegt (vgl. Speyer Journal Nr. 14, S. 18, Nr. 18, S. 27).

Am Dienstag, 30. November 2010, empfing die Leiterin des Servicebereichs Internationale Beziehungen Univ.-Prof. Dr. Davadorj und Dr. Natsag aus der Mongolei am Flughafen Frankfurt. Die beiden Vertreter der School of Economic Studies an der National University der Mongolei waren bereits wohl vertraut mit der DHV Speyer: Dr. Natsag absolvierte das Aufbaustudium an der DHV Speyer, bevor sie in Speyer bei Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas promovierte. Ziel des Besuchs war eine Informationsrunde über die neuen Masterstudiengänge „Administrative Sciences" und „Öffentliche Wirtschaft" und eine mögliche Kooperation zwischen der DHV Speyer und der National University der Mongolei in diesem Rahmen. Während Univ.-Prof. Dr. Weiß und Univ.-Prof. Dr. Kropp die Masterstudiengänge vorstellten, beantworteten Dr. Strohm und Dr. Ognois die Fragen der Delegation zum Auslandsstudium. Dank der Expertise von Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas wurden den Speyerer Kollegen die Hinter gründe des Studiums in der Mongolei dargestellt.

2009

Im Wintersemester 2009/2010 promovierte Frau Dr. Burmaa Natsag aus der Mongolei bei Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas zum Thema "Die Verwaltungskontrolle durch den mongolischen Rechnungshof und zur Fortentwicklung der Rechnungshofkontrolle unter Bezug auf die Praxis des Bundesrechnungshofes".

2008

Am 21. Juli 2008 nahm Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an einer Besprechung des Rektors mit der mongolischen Delegation der Managementakademie in Ulan Bataar/Mongolei über die künftige Zusammenarbeit der DHV Speyer mit der Akademie sowie über Projekte der Weiterbildung, des Austausch von Gastforschern und der Rekonstruktion der Managementakademie sowie über die Veranstaltung einer „Summerschool" zur Modernisierung des öffentlichen Dienstes teil.

2006

Die Academy of Management of the Government of Mongolia in Ulaanbaater hat Univ.-Professor Dr. Rainer Pitschas in Anerkennung seiner Verdienste in der Aus- und Weiterbildung der Mitglieder der Akademie mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.

Bericht zur Ehrendoktorfeier

2001

Vom 21. bis 27. August 2001 fand in Ulaanbaatar/Mongolei mit Unterstützung des DAAD ein Nachkontaktseminar zum Thema "Neue Tendenzen der Staats- und Verwaltungsmodernisierung in Deutschland und in der Mongolei" statt. Das Seminar wurde für diejenigen mongolischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer veranstaltet, die in den vergangenen Jahren in Deutschland an der DHV Speyer sowie an weiteren deutschen Universitäten studiert und einen akademischen Abschluss erlangt haben. Die wissenschaftliche Verantwortung für die Veranstaltung lag auf Speyerer Seite bei Prof. Pitschas. Von Seiten der Mongolei nahm die dortige Management-Akademie, die Parlamentskanzlei sowie der DAAD-Club der Mongolei e.V. teil. Diese Mitveranstalter wurden durch Dr. Shairai Batsuch von der Managementakademie der Mongolei verantwortlich vertreten. Zur Unterstützung der Seminararbeit auf der Grundlage praktischer Erfahrungen in Deutschland mit der Modernisierung wurde Ministerialdirigent Prof. Dr. K.-E. Gebauer gewonnen, der als Kabinett-Abteilungsleiter in der Staatskanzlei der Landes Rheinland-Pfalz beschäftigt ist. Diese unterstützte mit der Entsendung des hohen Beamten zugleich die Durchführung des Nachkontakts.
Die Veranstaltung umfasste neben Begegnungen und Gesprächen mit dem deutschen Botschafter in der Mongolei, K. Schröder, eine Reihe weiterer Gespräche mit dem Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur der Mongolei sowie dem Vize-Wirtschaftsminister. Prof. Pitschas referierte zu den Themen "Strategien der Staats- und Verwaltungsmodernisierung in Deutschland und in der Mongolei", "Erfahrungen mit New Public Management (NPM) in Deutschland" und "Verwaltungsrecht und Verwaltungsgerichtsbarkeit in Deutschland". Prof. Dr. K.-E. Gebauer referierte über "Entscheidung und Entscheidungsvorbereitung im System staatlicher Dezentralisierung", "Unterstützung des öffentlichen Dienstes durch externen Sachverstand" und "Koordinationsmanagement als Kernaufgabe von Regierungszentralen und Ministerien".
Die Veranstaltung war von einem intensiven Interesse der mongolischen Teilnehmer an den Lehrinhalten und an der Diskussion geprägt. Die deutsche Sprache wurde durchgängig als Verhandlungssprache genutzt. Insgesamt nahmen von mongolischer Seite 46 Interessierte an dem Seminar teil. Der Erfolg der Veranstaltung in der Mongolei, die einer ähnlichen Veranstaltung im Jahre 2000 in Südkorea folgte, verdeutlicht den durchaus eigenständigen Beitrag, den die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer durch ihre Nachkontaktmaßnahmen und Fortbildungspartnerschaften im Rahmen der Entwicklungspolitik zu leisten imstande ist. Die mongolische Hauptstadtpresse hat über die Veranstaltung intensiv berichtet; mit den deutschen Professoren fanden in Rundfunk und Presse entsprechende Interviews statt.

H. Indien, Indonesien, Iran, Sri Lanka

2011

Vor dem Hintergrund der nun schon viele Jahre andauernden Zusammenarbeit von Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas mit der indonesischen Verwaltung in Fragen der Modernisierung und insbesondere der Personalentwicklung im Zusammenhang mit der Dezentralisierung des indonesischen Staates hat die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) Prof. Pitschas angefragt, ob er bereit wäre, die GIZ bei der Qualitätsentwicklung von öffentlichen Dienstleistungen und in zahlreichen Fragen einer „Good Leadership" zu unterstützen. Die Anfrage an Prof. Pitschas, geht auf den jetzigen Vizeminister für Verwaltungsmodernisierung, Herrn Eko Prasojo zurück, der in Speyer unter der Betreuung von Prof. Pitschas promoviert hat. Letzterer hat seine Bereitschaft zur Mitwirkung an der Qualitätsentwicklung der öffentlichen Verwaltung Indonesiens zugesagt.

2009

Vom 12. Februar bis 1. März 2009 besuchte Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas auf einer Dienstreise die südasiatischen Staaten Indien und Sri Lanka. Auf Einladung der Universität Madras und des autonomen Madras Christian Colleges hielt er sich zunächst vom 13. Februar bis 19. Februar des Jahres in Madras/Chennai zu einzelnen Vorträgen auf. Die Einladungen hatte Herr Dr. William Gnanasekaran aus dem Madras/ Christian College in Tambaram vermittelt. Herr Dr. Gnanasekaran war von 1988 bis 1990 Magisterstudent an der DHV Speyer; er hatte im Anschluss daran mehrere Jahre im Sozialsektor Deutschlands praktisch gearbeitet. Am 16. Februar 2009 sprach Pitschas in der Universität von Madras (Chennai) über das Thema „Indo- erman Development Policy in the Context of Globalization"; dem Vortrag folgte eine zweistündige Diskussion. Am 17. Februar 2009 stattete Herr Pitschas dem Madras Christian College und den dort am Department of Public Administration tätigen Kolleginnen und Kollegen einen längeren Informationsbesuch ab. Er sprach sodann am 18. Februar in einer Tagung am Madras Christian College und gemeinsam mit dem deutschen Generalkonsul und weiteren Referenten über den „Impact of Globalization on Indian Administration and the European Trends" und verdeutlichte die Einflüsse der Globalisierung auf die indische Verwaltung mit besonderer Betonung des Personalsektors und der informationstechnologischen Ausstattung.
Vom 19. Februar 2009 bis zum 28. Februar 2009 unternahm Univ.- Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas dann auf Einladung des Vorsitzenden der Public Enterprises Reform Commission of Sri Lanka, Herrn W. A. S. Perera, Mag. rer. publ., eine entwicklungspolitische Vortragsreise nach Sri Lanka. Dort hielt er am 20. Februar 2009 in Colombo vor der Kommission einen Vortrag zum Thema „Infrastructural Development and Human Resources Management in Sri Lanka in Comparison to Germany". Im Anschluss daran lud der „National Water Supply and Protection Board" zu einer Besichtigung der Wasserbetriebe in Sri Lanka ein. In einem der Zentren der Wasserwirtschaft, der Stadt Anuradhapura, hielt Pitschas dann einen Vortrag über die „Organisation der Daseinsvorsorge in Deutschland am Beispiel der Wasserwirtschaft" mit anschließender Diskussion. Besucht wurde schließlich die älteste und größte Universität in Sri Lanka in Kandy (University of Peradeniya Sri Lanka).

2008

Am 1. Februar 2008 besuchten Herr Dr. Samodra Wibawa und Herr Dr. Hadua, der Leiter des „Departments for Public Administration" und der stellvertretende Direktor des Akadem. Auslandsamts der Gadja- ada-Universität in Yogyakarta/Indonesien im Rahmen einer Vorstellungsreise durch deutsche Universitäten auch die DHV Speyer. Dort sprachen sie mit Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas über Möglichkeiten der Kooperation in der Ausbildung von Masterstudenten. Herr Dr. Wibawa hat bei Prof. Pitschas über Modernisierungschancen der kommunalen Selbstverwaltung promoviert.

2007

Am 13. November 2007 besuchte Herr Uçok Damenta, Referatsleiter im Innenministerium der Islamischen Republik Indonesien, Jakarta, die DHV Speyer. Herr Damenta hat an der Hochschule Speyer ein Aufbaustudium zum Mag. rer. publ. absolviert. Er führte am Lehrstuhl von Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas gemeinsam mit einigen seiner Kollegen aus dem Innenministerium Indonesiens ein längeres Gespräch über die Möglichkeit einer zweimonatigen Weiterbildung für ausgewählte Führungskräfte der indonesischen Innenverwaltung. Ein solches Programm, das vornehmlich in englischer Sprache erwünscht wäre, sollte etwa zwei Monate dauern. Veranstalter wären zusammen mit der DHV Speyer die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) sowie das Innenministerium Indonesiens. Prof. Pitschas hat seine Bereitschaft erklärt, unter noch näher zu klärenden Bedingungen die Organisation des Programms zu übernehmen.

2005

„Modernization of State and Public Administration in Germany" lautete der Titel des Vortrag den Pitschas am 8. Oktober 2005 in Yogyakarta/Indonesien auf Einladung der Faculty of Social and Political Sciences - Department of Public Administration der Universität Gadjah Madja hielt. Dies geschah im Rahmen seiner Reise nach Thailand und Indonesien, die der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit mit diesen Ländern diente.

Ebenfalls am 8. Oktober 2005 beleuchtete Pitschas „Aktuelle Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland unter Einbezug der europäischen Integration und des Globalisierungsprozesses" in einem weiteren Vortrag an der Universität Gadjah Madja. Der Vortrag richtete sich an ehemalige Hörerinnen und Hörer deutscher Fakultäten. Am 10. Oktober 2005 erläuterte Pitschas vor Vertretern der Regierungsparteien in Jakarta/Indonesien auf Einladung des indonesischen Innenministeriums und der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) „Aktuelle politische Entwicklungen in Deutschland und der Stand der Regierungs- und Verwaltungsreform". „Modernization and State in Germany. A Value-Based Concept of Public Governance between Economization and Common Weal" lautete der Titel des Vortrages, den Pitschas am 11. Oktober 2005 in Jakarta/Indonesien auf der Konferenz der DHV Speyer mit der Universität Indonesia/Jakarta sowie mit der GTZ zum Thema „Indonesian- German-Conference on 'Decentralization, Regional Development and Good Governance'" hielt. Am 13. Oktober 2005 referierte Pitschas in Jakarta/Indonesien auf dem gemeinsamen Seminar des indonesischen Innenministeriums und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH (GTZ) über die Gesetzgebung zur Einführung eines allgemeinen Verwaltungsverfahrensrechts in der Republik Indonesien zum Thema „Legal Framework of Administrative Procedure in Germany: Administrative Procedure Act". Das Thema „Local Goverment Development Reform and the Experiences of Germany" beleuchtete Pitschas am 15. Oktober 2005 in Bandung/Indonesien im National Institute of Public Administration/School of Administration Bandung.

Am 9. Februar 2005 hat Herr Dr. William Gnanasekaran von der Universität Madras die Hochschule Speyer besucht. Er ist am "Autonomous Christian Church College" in Tambaram tätig. Gegenwärtig arbeitet Herr Dr. Gnanasekaran im Rahmen der Partnerschaft des Evangelisch-Lutherischen Missionswerks mit der indischen Tamil Evangelical Lutheran Church in Hildesheim; diese Tätigkeit gibt er Ende Februar des Jahres auf, um an die Universität Madras zurückzukehren. Herr Prof. Dr. R. Pitschas erörterte mit Herrn Dr. Gnanasekaran die künftige Kooperation und das gemeinsame Projekt einer themenbezogenen Weiterbildung an der Universität Madras in Zusammenarbeit mit der "International Political Science Association" und deren Research Committee No 4 ("Development Policy").

2004

Am 15. Juli hat Herr Dr. William Gnanasekaran von der Universität Madras und dort als Senior-Lecturer am "Autonomous Christian Church College" in Tambaram tätig, die Hochschule in Speyer besucht. In den Jahren 2002 und 2003 hat er an dem internationalen Forschungsprojekt des Lehrstuhls von Prof. Dr. Pitschas mit dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht (München) teilgenommen, das den Stand und die Entwicklung der Bemühungen um behinderte Menschen in Süd- und Südostasienuntersucht.

Am 13. August besuchte Herr Prof. Dr. Mansur Khalili Araghi von der University of Teheran, Faculty of Economics die Hochschule Speyer. Unter anderem wurde ihm von Herrn Prof. Dr. Pitschas das Ausländer- Aufbaustudium an der DHV vorgestellt. Herr Prof. Dr. Pitschas überreichte dem Gast auch den englischsprachigen Bericht zum Thema "Behind New Public Management. Decentralization in Progress and Human Resources Development: The German Education and Training System for Public Officers as an Example", den er auf einem Symposium der Ryukoku-Universität am 13. und 14. Oktober 2003 in Kyoto/Japan erstattet hatte.

I. Botswana, Elfenbeinküste, Costa Rica

2008

Am 28. Juli 2008 besuchte Dr. Ali Diomandé aus Abidjan/Elfenbeinküste im Rahmen seiner Inspektionsreise durch die Botschaften der Elfenbeinküste in Europa mit einem Abstecher die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer sowie den Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft, Entwicklungspolitik und Öffentliches Recht, Herrn Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas. Unter dessen Betreuung hatte Herr Dr. Diomandé, nunmehr Finanzberater des ivorischen Staatspräsidenten, im Jahr 1998 in Speyer mit einem verwaltungswissenschaftlichen Thema promoviert. Im Gespräch wurden die neueren Entwicklungen in Westafrika sowie die Aussichten einer stärkeren Politik-, Finanz- und Verwaltungsintegration der westafrikanischen Staaten in die Weltmärkte bzw. im Rahmen der Welthandelsorganisation erörtert.

Die Universität von Botswana/Department of Political and Administrative Studies in Gaborone hat Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas gebeten, als externer Gutachter die Bewerbung eines Dozenten der Universität um die Stelle als Professor am Department zu begutachten. Im Einzelnen wird von der Universität darum gebeten die Forschungstätigkeit und Publikationen zu bewerten und zu diesem Zweck einen generellen Überblick über die Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen zu geben. Ferner wird eine Auseinandersetzung mit fünf von den Kandidaten ausgewählten Publikationen erbeten. Die Universität Botswana hat mitgeteilt, dass von der Bewertung die Entscheidung abhängig gemacht wird, ob der Kandidat einen Excellencegrad erreicht, der seine Ernennung zum Professor rechtfertigen würde.

2007

Am 21. April 2007 besuchte Herr Dr. Diomandé Ali die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Mit dem Gast führte Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas ein längeres Gespräch über die Entwicklung der personellen Austauschbeziehungen zwischen Angehörigen des öffentlichen Dienstes der Côte d'Ivoire und Deutschland. Besonderes Interesse besteht an der geförderten Entsendung von Doktoranden. Herr Dr. Diomandé ist Conseiller téchnique des Präsidenten der Republik Côte d' Ivoire im Präsidialamt dieses afrikanischen Staates. Er hat 1996 an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer unter der Betreuung von Prof. Pitschas promoviert.

2004

Vom 18. bis 20. Juli besuchte Herr Olman Villarreal Guzman, Direktor des Instituts für Öffentliche Verwaltung an der Universität Costa Rica, zu Gesprächen über eine künftige Kooperation die DHV Speyer. Unter anderem fanden intensive mit Herrn Prof. Dr. Pitschas über die in Aussicht genommene Kooperation mit Costa Rica als einem der stabilen mittelamerikanischen Staaten in Lateinamerika statt.

K. Gäste in Speyer

2011

Am 8. März 2011 traf Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas in Speyer mit Herrn Prof. Dr. Takahashi, Akio aus Osaka/Japan zusammen. Herr Kollege Takahashi arbeitet an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Staatlichen Universität Osaka/Law School auf den Schwerpunktgebieten des Verwaltungsverfahrens- und Sicherheitsrechts. Im Mittelpunkt der Begegnung stand zunächst ein längerer Erfahrungsaustausch über Reaktionen der japanischen und deutschen Gesetzgebung auf das europäische Projekt der Reform der akademischen Ausbildung (Bachelor- und Masterstudium). An der Begegnung nahm auch Prof. Dr. Eisei Sato, von der Universität Sendai teil. An den Gedankenaustausch schloss sich ein zweistündiges Experteninterview über die Anlage und Auswirkungen der deutschen Reform des juristischen Studiums im Vergleich zur japanischen Umgestaltung der Juristenausbildung an. Verbunden damit waren gemeinsame Überlegungen zur Zukunft des Rechts im Kaiserreich Japan. Die nach dieser Zusammenarbeit eingetretenen Katastrophen in Japan nahm Prof. Pitschas zum Anlass, sein Bedauern darüber und sein Mitgefühl auszudrücken.

2010

Am 30. November 2010 nahm Herr Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas an der gemeinsamen Diskussion zur Möglichkeit einer Kooperation zwischen der DHV Speyer und der Nationalen Universität für Wirtschaft der Mongolei anlässlich des Besuchs einer Universitätsdelegation aus Ulan Bator teil. Die Verhandlungen führten zu dem Vorschlag einer wissenschaftlichen Kooperation der DHV Speyer mit der Nationalen Universität für Wirtschaft der Mongolei; einem entsprechenden Abkommen hat der Senat der Hochschule inzwischen zugestimmt. Die mongolische Universität war durch den Dekan der School of Management, Herrn Univ.-Prof. Dr. Davaadorj sowie durch Frau Dr. Natsag vertreten, die bei Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas in Speyer promoviert hat.

2008

Vom 18. bis 20. Dezember 2008 besuchte Univ.-Prof. Shigeo Kisa von der Kyushu Universität in Fukuoka/Japan die DHV Speyer und den Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas. Gegenstand des Besuchs war die Vorbereitung eines weiteren Forschungsprojekts und des diesbezüglichen Antrags auf Finanzierung durch das Kaiserreich Japan sowie weitere Geberländer zum Thema der „Aus- und Weiterbildung der Angehörigen des öffentlichen Dienstes in der Europäischen Union und in Japan, der Volksrepublik China, Taiwan und Korea". Die wesentlichen Grundvorstellungen für dieses Projekt, das an ein voraufgegangenes ähnliches Projekt anschließen soll und sich schwerpunktmäßig der Entwicklung der rechtlichen Strukturen für den öffentlichen Dienst in der Volksrepublik China aus asiatischer Perspektive zuwenden wird, wurden gemeinsam besprochen. In die geplanten Untersuchungen sollen empirische Ansätze zur Ermittlung des Wissensstandes über das geltende Recht bei den öffentlichen Bediensteten der beteiligten Ländern sowie in den Schulen einzelner Staaten enthalten sein.

Vom 10. März bis 31. Dezember 2008 forscht Herr Dr. Buyong Han, Korean Research Institute for Local Administration (KRILA), Seoul/Korea, in Speyer. Während seines Aufenthaltes wird er von Univ.- rof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas betreut. Herr Dr. Han hatte im Frühjahr 1997 an der Hochschule zum Dr. rer. publ. promoviert; sein Doktorvater war Prof. Pitschas. Gegenstand seines hiesigen Forschungsaufenthalts ist die deutsche Wiedervereinigung. Herr Dr. Han untersucht im Auftrag der koreanischen Regierung, welche administrativen Vorbereitungen für die Wiedervereinigung zwischen Nord- und Südkorea getroffen werden müssen. Zu diesem Zweck versucht er im Wege des Politik- und Verwaltungsvergleichs Erkenntnisse aus dem Prozess der deutschen Wiedervereinigung zu gewinnen. Im Mittelpunkt seiner Untersuchung soll die Restrukturierung der Selbstverwaltung in den Regionen eines künftigen Bundesstaates Korea stehen.

Vom 17. bis 21. März 2008 besuchte Herr Prof. Dr. Shigeo Kisa von der Universität Kyushu/Fukuoka, Japan, die DHV Speyer, um den Fortgang des gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas im Auftrag der japanischen Regierung durchgeführten Forschungsprojekts zur Modernisierung der Kommunalverwaltung in Japan zu besprechen. Mit dem Aufenthalt in Deutschland ist gleichzeitig ein Abstecher zum Deutschen Städtetag in Berlin verbunden. Die Gespräche in Speyer hatten insbesondere die Vorbereitungen auf eine internationale Tagung in Fukuoka mit Teilnehmern aus Europa sowie Südkorea, Taiwan, der VR China und Japan zum Gegenstand.

Vom 25. Februar bis 5. März 2008 besuchte Herr Univ.-Prof. Dr. Tetsuya Imamura, Vorstand des Instituts für Rechtswissenschaft der Kanto-Gakuin Universität in Kanagawa/Japan die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Sein Aufenthalt unter der Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas diente dem wissenschaftlichen Gespräch über die Entwicklung des Polizeirechts in Deutschland sowie der vorbeugenden Kriminalitätsbekämpfung und der Literaturrecherche für das staatlich geförderte Forschungsprojekt zur „Erneuerung der japanischen Polizeirechtslehre". Darüber hinaus bestand für ihn die Gelegenheit zu einem wissenschaftlichen Gespräch mit dem Rektor.

2007

Vom 16. bis 23. Juli 2007 besuchte Herr Univ.-Prof. Dr. Tetsuya Imamura, Vorstand des Instituts für Rechtswissenschaften der Kanto- Gakuin Universität in Kanagawa/Japan die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer und Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas. Sein Besuch diente der Teilnahme an Vorlesungen und wissenschaftlichen Gesprächen über präventives Handeln der Polizei im Bereich der Gefahrenabwehr sowie der vorbeugenden Kriminalitätsbekämpfung. Imamura ist zu Beginn des Jahres 2007 ein umfangreiches und rechtsvergleichendes Forschungsprojekt zur Entwicklung des präventiven Polizei- und Sicherheitsrechts durch die Regierung des Kaiserreiches Japan übertragen worden. Vom 3. bis 9. September 2007 besuchte Herr Univ.-Prof. Dr. Yuji Onishi von der Hokkai Gakuen Universität, Rechtsfakultät, in Sapporo/Japan im Rahmen des von Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas und Prof. Dr. S. Kisa, Kyushu-Universität, Fukuoka/Japan gemeinsam im Auftrag der japanischen Regierung durchgeführten Forschungsprojekts zur Modernisierung der Kommunalverwaltung die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht die „Aus- und Fortbildung in der Rechtsanwendung für öffentliche Bedienstete im Vergleich Japans und Ostasiens mit Europa". Herr Prof. Onishi besuchte eine Reihe von Städten in Baden-Württemberg zur Erlangung empirischer Daten über den Fortgang der Modernisierung im Personalsektor öffentlicher Verwaltungen.

2005

Am 9. Februar 2005 hat Herr Dr. William Gnanasekaran von der Universität Madras die Hochschule Speyer besucht. Er ist am "Autonomous Christian Church College" in Tambaram tätig. Gegenwärtig arbeitet Herr Dr. Gnanasekaran im Rahmen der Partnerschaft des Evangelisch-Lutherischen Missionswerks mit der indischen Tamil Evangelical Lutheran Church in Hildesheim; diese Tätigkeit gibt er Ende Februar des Jahres auf, um an die Universität Madras zurückzukehren. Herr Prof. Dr. R. Pitschas erörterte mit Herrn Dr. Gnanasekaran die künftige Kooperation und das gemeinsame Projekt einer themenbezogenen Weiterbildung an der Universität Madras in Zusammenarbeit mit der "International Political Science Association" und deren Research Committee No 4 ("Development Policy").

Am 08. Februar 2005 besuchte Prof. Dr. Jun Katagi von der Waseda Universität in Tokio/Japan und dort als Lehrstuhlinhaber an der "Graduate School for Public Administration" tätig, die Hochschule Speyer. Vor Beginn seiner Tätigkeit an der Waseda Universität arbeitete Herr Katagi als leitender Beamter an einer japanischen Präfektur. Prof. Dr. R. Pitschas führte mit ihm ein längeres Gespräch über die Möglichkeiten der Kooperation zwischen der Waseda Universität und der Hochschule Speyer; daran schloss ein längerer Gedankenaustausch über die Möglichkeiten der Weiterbildung für den öffentlichen Dienst in Japan und Deutschland an.

2004

Prof. Dr. Yuji Onishi aus Japan
Seit dem 1. April 2004 betreut Herr Prof. Pitschas Herrn Prof. Dr. Yuji Onishi, Fakultät für Rechtswissenschaften der Hokkai-Gakuen Universität, Sapporo/Japan als ständigen Gast. Herr Prof. Onishi arbeitet während seines Forschungsaufenthaltes am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung bei der Hochschule über Entwicklungslinien der deutschen Verwaltungsrechtslehre einerseits sowie über die Modernisierung der Stadtplanungsverwaltung andererseits. Er wird bis zum 31. Januar 2005 in Speyer bleiben.

2003

Prof. Dr. Huang Yun Cheng aus China
Am 25. November 2003 hat Prof. Dr. Huang Yun Cheng, Deputy Director der "China Securities Regulatory Commission/Shanghai Regional Office" aus der VR China Prof. Pitschas besucht. Prof. Cheng arbeitet zugleich an der Tongji-Universität Shanghai an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften als Ordinarius. Er ist zurzeit in der VR China mit der Entwicklung der Börsenaufsicht im Rahmen der Globalisierung der Finanzmärkte befasst.

Prof. Dr. Abdeljabbar Arrach aus Marokko
Vom 10. Juli 2003 bis zum 10. September 2003 weilte auf Einladung von Prof. Pitschas der marokkanische Gastwissenschaftler Prof. Dr. Abdeljabbar Arrach von der Universität Hassan I in Settat/Marokko zu einem Forschungsaufenthalt in Speyer. Der marokkanische Gastwissenschaftler, dessen Forschungsaufenthalt vom DAAD finanziert wurde, führt ein Forschungsvorhaben zum Thema "Die Zuwanderung der maghrebinischen Arbeitnehmer in die Europäische Union - eine Analyse des Wanderungsstroms aus Marokko im Lichte der euro-mediterranen Partnerschaft" durch. Herr Prof. Arrach hat bei Prof. Pitschas 1995 an der DHV Speyer nach einem zuvor absolvierten Aufbaustudium promoviert. Nach einer Tätigkeit als Verwaltungsmitarbeiter im marokkanischen Ministerium für Raumordnung und Stadtplanung arbeitet Herr Prof. Arrach nunmehr an der Universität Hassan I in Settat an der Juristischen Fakultät.

Prof. Dr. Takenori Murakami aus Japan
Vom 23. Juli bis 9. August 2003 betreute Prof. Pitschas dann den bekannten japanischen Verwaltungsrechtswissenschaftler Prof. Dr. Takenori Murakami. Der japanische Gastwissenschaftler führte eine rechtsvergleichende Untersuchung zu den Theorien der Privatisierung bzw. öffentlich-privaten Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Personennahverkehrs durch. Herr Murakami kommt von der staatlichen Universität Osaka/Juristische Fakultät in Japan.

Deok-Cheol Kwon aus Korea
Daneben besuchte vom 5. bis 12. August 2003 der Unterabteilungsleiter Deok-Cheol Kwon aus dem koreanischen Ministerium für Gesundheit und Soziales die DHV Speyer. Hier führte er Gespräche mit Prof. Pitschas über den Auf- und Ausbau der koreanischen Pflegeversicherung. Herr Kwon promoviert zugleich bei Prof. Pitschas über das Thema "Möglichkeiten und Grenzen der Übertragbarkeit der deutschen Pflegeversicherung zur sozialen Sicherung bei Pflegebedürftigkeit in Südkorea". Er war bereits zu zwei längeren Forschungsaufenthalten in Speyer, die jeweils von der koreanischen Regierung im Rahmen eines Förderungsprogramms für besonders herausragende Beamte finanziert wurden.

Prof. Dr. Ik-Sup Shim aus Korea
Auf Einladung von Prof. Pitschas weilte als weiterer Gastforscher vom 1. August 2002 bis 31. August 2003 Herr Prof. Dr. Ik-Sup Shim von der Dongguk-Universität Seoul/Südkorea in Speyer. Er widmete sich in diesem Forschungsjahr, das von der Dongguk-Universität, einer Partneruniversität der DHV Speyer, finanziert wurde, dem Thema "Entwicklungsperspektiven der Europäischen Union: Zukunft der National- und Europa-Politik". Prof. Shim hat während dieser Zeit im SS 2003 gemeinsam mit Prof. Pitschas ein Seminar zur "Vergleichenden Verwaltungswissenschaft" durchgeführt. Er ist einer der führenden Verwaltungswissenschaftler der Republik Korea, für die er zugleich bei dem hiesigen Aufenthalt einen Forschungsauftrag erledigte.

Ministerbesuch aus Burkina Faso
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) hat Prof. Pitschas für den Deutschlandbesuch des Ministeriums für Territorialverwaltung sowie Dezentralisierung von Burkina Faso und einer Delegation hochrangiger Verwaltungsangehöriger und Bürgermeister ein besonderes Speyer-Seminar veranstaltet. Diese fand am 20. Mai 2003 statt.
Die Veranstaltung stand unter dem Thema "Der Öffentliche Dienst in Deutschland und die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer". Mit einem Vortrag über "Der Öffentliche Dienst in Deutschland und das System der Aus- und Weiterbildung für Angehörige des Öffentlichen Dienstes" eröffnete Pitschas das Seminar. Anschließende hielt Herr Patrick Laurency, M.A., Mag.rer.publ., einen Vortrag über "Aus- und Weiterbildung an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer und Führungskräfteentwicklung für Angehörige des Öffentlichen Dienstes aus den Staaten der Dritten Welt".
Mit einer Präsentation der Hochschule und Bibliothek durch Herrn Dr. Klauspeter Strohm schloss der Besuch des Ministers und der Delegation an der Hochschule. Weiter Mitwirkende an der Veranstaltung waren Herr Dr. Aminolaye Joachim (Doktorand an der DHV Speyer) sowie Herr Dr. Fredéric Kolié (im Forschungsaufenthalt an der DHV Speyer und Doktorand). Die Gäste aus Afrika zeigten sich beeindruckt vom vielfältigen verwaltungswissenschaftlichen Studien- und Forschungsprogramm der Hochschule.


Prof. Dr. iur. habil. Dr. h.c. mult. Rainer Pitschas
- Emeritus


Telefon:   06232 / 654-345
Telefax:   06232 / 654-122
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