Rudolf Morsey

Dr. phil., Dr. h.c., geb. 1927;

o. Professor für Neuere und Neueste Geschichte, insbesondere Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer

Studium der Geschichte und Promotion an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, 1965 Habilitation an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 1966 Ordinarius für Neuere und Neueste Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 1970 ordentlicher Universitäts-Professor an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer, 1972-1973 Rektor der Hochschule, 1996 emeritiert.

Mitglied der Kommission für Zeitgeschichte (Bonn), der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (München) und der Kommission des Landtags von Rheinland-Pfalz für die Geschichte des Landes.

Korrespondierendes Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften (Düsseldorf) und der Historischen Kommission Westfalens (Münster).

Ehrenmitglied des Beirats des Instituts für Zeitgeschichte (München-Berlin) und der Kommission für die Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (Berlin).

1968-1998 Präsident der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien in Bonn, 1977-2003 Vizepräsident der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft (Bonn), 1982-1985 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft außeruniversitärer historischer Forschungseinrichtungen in der BRD (München).

Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes (1987), des Staatspreises des Landes Nordrhein-Westfalen (1988), Komtur des Päpstlichen Gregoriusordens (1991) mit Stern (2003), Ehrenring der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft (2003), Dr. phil. h.c. der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (2004).

Forschungsschwerpunkte: Parteien- und Verwaltungsgeschichte, Entwicklung der christlichen Demokratie und des Verhältnisses von Staat und Kirche im 19. und 20. Jahrhundert, Vor- und Frühgeschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Veröffentlichungen