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„Wichtigste Plattform für Public Corporate Governance in Deutschland“

Stand: 11.04.2019 10:20 Uhr

Dr. Klauspeter Strohm

132 Teilnehmer folgten am 08. und 09. April 2019 der Einladung von Frau Prof. Dr. Michèle Morner und Herrn Prof. Dr. Ulf Papenfuß zur 7. Speyerer Tagung zu Public Corporate Governance. Sie diskutierten über Möglichkeiten der Steuerung öffentlicher Unternehmen durch das Beteiligungsmanagement.
Die sich im nunmehr siebten Jahr befindliche Tagungsreihe von Prof. Dr. Michèle Morner (Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer) und Prof. Dr. Ulf Papenfuß (Zeppelin Universität Friedrichshafen) ist aus Sicht der Experten mittlerweile zur wichtigsten Plattform für Public Corporate Governance in Deutschland herangewachsen. In diesem Jahr diskutierten die Tagungsteilnehmer schwerpunktmäßig über Möglichkeiten und Herausforderungen des Beteiligungsmanagements bei der Steuerung öffentlicher Unternehmen.
Wie Michael Ebling (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz und Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen e. V.) in seinem Eröffnungsvortrag betonte, sind diese Unternehmen Motor der Daseinsvorsorgen, insbesondere dann „wenn der Markt keine verlässlichen Lösungen liefern kann“. Gleichwohl fällt es vielen Städten angesichts der Komplexität und Vielfalt an öffentlichen Aufgaben oft schwer, die Ziele ihrer Unternehmen klar zu definieren. Doch „ohne Ziele keine Steuerung und kein Erfolg“, warnt Detlef Raphael (Beigeordneter Deutscher Städtetag). Wie Christian Specht (Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim) veranschaulicht, gelingt die Zielformulierung in der Stadt Mannheim bereits sehr gut: „Digitalisierung, Sicherheit, Nachhaltigkeit und soziale Ungleichheit sind Treiber unserer Zielformulierung“. Die Diskussionen zeigen aber auch, dass viele Kommunen die Ziele der Beteiligungsgesellschaften noch nicht auf die des Konzerns Stadt abgestimmt haben. „Um langfristigen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger einer Stadt stiften zu können, müssen wir die Kommunikation über Unternehmensgrenzen hinweg stärken und da wo es ist Synergien erzeugen“, erklärt Prof. Michèle Morner. Dem Beteiligungsmanagement kommt dabei eine besondere Aufgabe zu. Wie Prof. Dr. Papenfuß zeigt, ist das kommunale Beteiligungsmanagement aber oft personell noch nicht gut genug aufgestellt, um einen kooperativen Rahmen der Zusammenarbeit schaffen zu können.
Auch auf Bundeseben gibt es hinsichtlich des Beteiligungsmanagements nicht ausgeschöpfte Potentiale: „Wir wollen nicht alles anders, aber einiges besser machen“, schildert Stefan Ramge, MD (Leiter der Abteilung Beteiligungen des Bundesministeriums der Finanzen). Die Tagungsreihe bietet hierzu in Deutschland eine einmalige Plattform des Austausches zwischen Forschung und Verwaltung. Neben den Fachbeiträgen wurde die diesjährige Tagung erstmals durch einen musikalischen Beitrag des Pirmasenser Wirtschaftsförderers Mark Schlick abgerundet. Die 8. Speyerer Tagung zu Public Corporate Governance wird auch im kommenden Frühjahr wieder unter der Leitung von Prof. Dr. Michèle Morner (Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer) und Prof. Dr. Ulf Papenfuß (Zeppelin Universität Friedrichshafen) stattfinden.
Kurzvita:
Univ.-Prof. Dr. Michèle Morner ist Inhaberin des Lehrstuhls für Personal, Führung und Entscheidung im öffentlichen Sektor an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und Leiterin des Wissenschaftlichen Instituts für Unternehmensführung und Corporate Governance (www.wifucg.de). Univ.-Prof. Dr. Ulf Papenfuß ist Inhaber des Lehrstuhls für Public Management und Public Policy an der Zeppelin Universität Friedrichshafen.
wissenschaftliche Ansprechpartner:
Kontakt und weitere Informationen zur Tagung:
Univ.-Prof. Dr. Michèle Morner, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, Postfach 1409 - 67324 Speyer, Freiherr-vom-Stein-Straße 2 , D-67346 Speyer, Telefon: +49 (0) 6232 654-275, Telefax: +49 (0) 6232 654-279, E-Mail: morner@uni-speyer.de