Studienempfehlung

Angesichts des nur drei Monate dauernden Semesters kann im Rahmen des Ergänzungsstudiums keine Ausbildung zum „Verwaltungsgeneralisten" erfolgen. Eine sinnvolle Ausnutzung der in dem breit gefächerten Semesterprogramm angebotenen Lehrveranstaltungen sehen wir daher in der Bildung individueller Studienschwerpunkte. Auf der Basis der Erarbeitung von Grundlagenwissen in den jeweils fremden Wissenschaftsdisziplinen können Sie durch den Ausbau der Kenntnisse in den vertrauten Fächern ein vertieftes Verständnis für Aufgaben, Probleme und Arbeitsweise der öffentlichen Verwaltung erlangen.

Wir empfehlen die Teilnahme an zwei Einführungsveranstaltungen, um Grundkenntnisse in bislang fremden Fachgebieten zu erwerben. Außerdem raten wir zur Wahl eines der Schwerpunktbereiche als Hauptgegenstand des Studiums. Darüber hinaus ist die Teilnahme an Veranstaltungen aus anderen Schwerpunktbereichen, die mit dem gewählten in Zusammenhang stehen, sowie aus den nicht-juristischen Verwaltungswissenschaften zu empfehlen.

Vertiefungsveranstaltungen Recht und auf die Ziele des juristischen Vorbereitungsdienstes ausgerichtete Veranstaltungen bieten Möglichkeiten zu einer gezielten Examensvorbereitung

Um das "Speyer-Semester" erfolgreich abzuschließen, belegen die Referendarinnen und Referendare Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 20 Semesterwochenstunden (wir empfehlen die Belegung von Lehrveranstaltungen im Umfang von 22 Semesterwochenstunden).

Belegt werden muss mindestens ein Seminar und mindestens eine projektbezogene Arbeitsgemeinschaft sowie - nach Vorgabe der jeweiligen Entsendeverfügung der Rechtsreferendarinnen und -referendare - eine Landesübung. Darüber hinaus ist selbstverständlich - nach Maßgabe der verfügbaren Plätze - die Belegung weiterer Seminare und Arbeitsgemeinschaften möglich.

 

Studienverlauf

Studierende im Ergänzungsstudium sind in der Gestaltung ihres Studienplanes völlig frei. Sie können die Schwerpunkte ihrer Ausbildung aus etwa 100 Lehrveranstaltungen nach ihren individuellen Interessen wählen. Bei entsandten Referendaren können die Länder allerdings bestimmte Auflagen machen. Das Semesterprogramm ist wie folgt gegliedert:

Nicht-juristische Verwaltungswissenschaften

Vertiefungsveranstaltungen Recht

Veranstaltungen in den Schwerpunkten

  1. Grundlagen der Staatlichkeit
  2. Öffentliches Management
  3. Europa und Internationales
  4. Staat, Wirtschaft, Soziales
  5. Rechtsberatung und Rechtsgestaltung
  6. Digitalisierung

Auf die Ziele des juristischen Vorbereitungsdienstes ausgerichtete Veranstaltungen

  1. Landesübungen
  2. Zusatzveranstaltungen der Universität
  3. Schlüsselqualifikationen