Sommersemester 2018

Einführung betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente bei Bund und Ländern - von der Kameralistik zur Doppik?

Montags, 17:15 bis 19:30 (Hörsaal 4)
Beginn: 07. Mai 2018

 

Zu insbesondere den beiden nachstehenden Themen


bin ich bereit, vorab zwei Plätze zu vergeben. Die Präsentationen sind für den zweiten Veranstaltungsblock vorgesehen.

 

Inhalt:

In die juristisch dominierte Verwaltung halten seit Mitte der neunziger Jahre betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente Einzug. Im Fokus stehen dabei unterschiedliche Umsetzungsstrategien (Erweiterte Kameralistik, kaufmännische Buchführung (Doppik), produktorientierte Haushalte, Produkthaushalte, output- und outcome- Steuerung).
In dieser Projekt-AG erhalten Sie einen detaillierten Überblick über die recht heterogenen Entwicklungen insbesondere beim Bund und in den Ländern. Dabei wird eingehend sowohl auf die rechtlichen Grundlagen als auch die maßgeblichen höchstrichterlichen Entscheidungen sowie die verschiedenen Anreizmechanismen eingegangen, um Sie möglichst umfassend auf Ihre zukünftigen Aufgaben mit oder in der öffentlichen Verwaltung vorzubereiten.

Lehr- und Lernziele:

Aktuelle Zeitplanung:

1. – 3. Veranstaltung: Einführung in die Haushaltsgrundlagen von Bund und Ländern

Teil 1 Einführung in die Haushaltsgrundlagen von Bund und Ländern
Ausgabe der Seminararbeiten (Kurzvortrag) zum HHRechtsFortentwicklungsG, zum HGrGMoG, zur FöKo II sowie zur Modernisierung der Haushaltswirtschaft beim Bund und in den Ländern

Keilmann - Folienvortrag zu den Haushaltsgrundlagen

1. Inhalt:

A.    Wesensunterschiede

B.     Begriffsdefinitionen

C.     Haushaltsgrundlagen

                   I.            Entwicklung

                   II.            Rechtsgrundlagen

                   III.            Haushaltsgrundsätze

D.    Aufstellungsverfahren

                    I.            Aufstellung des Haushaltsentwurfs

                    II.            Parlamentarisches Verfahren

E.     Haushaltssystematik

           I.            Organisation

                     II.            Systematik

                     III.            Vertiefung

                     IV.            Ausgabebereiche

F.      Steuerung und Controlling

                     I.            Optimierung Rechnungswesen

                     II.            Notwendigkeit einer KLR

G.    Doppik

H.    Fehlender Wettbewerb

 

2. Weitere Vertiefungshinweise (optional):

Allgemeine Grundlagen:

Bundes- und ländereinheitliche Strukturen für KLR und Doppik:


4. - 5. Veranstaltung: Föderale Entwicklungen allgemein

1. Inhalt:

 J.         Novelle HGrG (1998)

                  I.         Übertragbarkeit /Deckungsfähigkeit

                  II.       KLR

                  III.      Leistungsbezogene Planaufstellung

                   IV.      Buchführung und Bilanzierung

 K.        HGrModG  (2009)

L.        MBO II (2009)

 2. Weitere Vertiefungshinweise (optional):

6. – 8. Veranstaltung: Föderale Entwicklungen beim Bund und in den Ländern

1. Inhalt:

M.       Aktueller Umsetzungsstand

                                     I.          Bund

                                     II.          Länder

                                     III.          Kommunen

                                      IV.          Europäische Entwicklungen

N.        Quo Vadis ?

 

2. Weitere Vertiefungshinweise (optional):

Vertiefungshinweise (optional):

Allgemein:

  • https://www.haushaltssteuerung.de/

Haushalt- und Finanzmanagement:

 Ausgabenbudgetierung:

Leistungsaufträge - Outputorientierte Steuerung:

Parlamentarische Steuerungsordnung:

Doppik vs. Kameralistik:

o    Keilmann - Doppik vs. Kameralistik, Interview in readme.txt, Juni 2007, S. 52 ff.

Personalausgabenbudgetierung - PAB.HR:

o    Keilmann - Länderübergreifende IT- Zusammenarbeit am Beispiel der Personalausgabenbudgetierung - PAB.HR - RLP, Behörden Spiegel November 2007, S. 14

o    Holste - Personalausgabenbudgetierung, ISB aktuell 3. Ausgabe 2002

EPSAS:

o    Nowak Keilmann, EPSAS, in Jahrbuch für öffentliche Finanzen 2015, S 421ff.

o    Nowak, Keilmann - Die Entwicklung von EPSAS, in Haushaltszeitung Nov. 2014 S. 9

o    Nowak, Keilmann et al - Einheitliche europäische öffentliche Rechnungslegungsstandards (EPSAS) in: Schriftenreihe Hessischer Rechnungshof (Hrsg.) Band 1 (2014)

Kommunen:

o    Kommunalbericht 2017 - 30. Zusammenfassender Bericht, Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs - Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften, LTag-Drs. 19/5336, vom 28. November 2017

o    Großstädtebericht - 29. Zusammenfassender Bericht, Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs - Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften, LTag-Drs. 19/5335, vom 28. November 2017 28. Kommunalbericht, Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs - Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften, LTag-Drs. 19/3908, vom 02. Dezember 2016

o    Hilgers, Keilmann (Hrsg.) - Kommunale Schuldenbremse, Innovative Ansätze zur Schuldentilgung in deutschen Kreisen und Gemeinden, Linz 2015

o    27. Kommunalbericht, Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs - Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften, LTag-Drs. 19/2404, vom 12. November 2015

o    26. Kommunalbericht, Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs - Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften, LTag-Drs. 19/801, vom 07. Oktober 2014

o    25. Kommunalbericht, Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs - Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften, LTag-Drs. 18/7663, vom 27. November 2013

 

I.                        Der rheinland-pfälzische Weg

Ausgabe von Gruppenarbeiten

Keilmann - Folienvortrag Ausgabenbudgetierung

Keilmann - Folienvortrag Der rheinland-pfälzische Weg

9. - 11. Veranstaltung: Erarbeitung der Lösungen, Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten

I.   Sachstand zur Modernisierung der Haushaltswirtschaft von Bund und Ländern

1. Inhalt:

O.        Praktische Fälle

                                     I.            Nachtragshaushalt

                                     II.            Kreditobergrenze

P.         Anreizsystematik

Q.        Rezensionen

 

2. Bearbeitungshinweise

  • zzt. keine Bearbeitungshinweise eingestellt

3. Präsentationen:

zzt. keine Präsentationen eingestellt

4. Abschlussveranstaltung

  • Kritik
  • Anregungen
  • Analysen
  • Beurteilungen

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Dr. Ulrich Keilmann


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