Modulstruktur vom Wintersemester 2014/15 bis Wintersemester 2016/17

Master of Laws 
Staat und Verwaltung in Europa

Ab dem Sommersemester 2017 gilt für den Studiengang eine neue Modulstruktur. Studierende, die bis einschließlich dem Wintersemester 2016/17 ihr Studium aufgenommen haben, führen ihr Studium innerhalb der alten Modulstruktur fort.

Auch in der neuen Modulstruktur können Studienleistungen aus dem verwaltungswissenschaftlichen Ergänzungsstudiums anerkannt werden, sofern sie dieser Struktur zugeordnet werden können. Für Studierende des verwaltungswissenschaftlichen Ergänzungsstudiums, die in diesem bis einschließlich dem Wintersemetsre 2016/17 in die bisherige Modulstruktur anrechenbare Leistungen erbracht haben, wurde eine Übergangsregelung gesschaffen:

Besondere Anerkennungsmöglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen des verwaltungswissenschaftlichen Ergänzungsstudiums bis einschließlich Wintersemester 2016/17

Studierende, die bis einschließlich dem Wintersemester 2016/17 ein verwaltungswissenschaftliches Ergänzungsstudium an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer absolviert haben, können - im Falle einer Zulassung zum LL.M.-Studium - bis 2026 nach der "alten" Modulstrukur studieren. Diese Regelung trägt dem Umstand Rechnung, dass bis zu Schaffung der neuen Modulstruktur viele Studierende ihr Ergänzungsstudium gezielt auf dessen mögliche Annrechnung für das LL.M.-Programm ausgestaltet und sich dabei an der während ihres Speyer-Semesters geltenden Modulstruktur orientiert haben. Für diese Gruppe gilt die Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Master of Laws Staat und Verwaltung in Europa er Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer (MasterO LL.M.) vom 26. September 2014  fort. Nach dieser Ordnung ist die Anrechenbarkeit von im Ergänzungsstudium erworbenen ECTS auf maximal zwanzig begrenzt.

 

Allgemeine Information

Der Fokus des Studiengangs richtet sich aus der juristischen Perspektive auf staatliche Funktionen, Strukturen und Prozesse in Deutschland unter dem Einfluss der Europäischen Union und anderer Entwicklungen im Zuge weltweit voranschreitender Vernetzung.

Die Studieninhalte orientieren sich an berufspraktischen Anforderungen und Tätigkeitsgebieten der öffentlichen Hand, die besonders vom Wandel betroffen sind. Neueste Erkenntnisse in Führung und Gestaltung (öffentlicher) Organisationen und Institutionen werden dabei berücksichtigt.

Die Studierenden lernen, wie öffentliches Verwalten angesichts der gewandelten Rolle von Staat und Verwaltung und der zunehmenden Dichte europäischer Vorgaben gestaltet und abgesichert werden kann.

Der Vollzeitstudiengang ist als anwendungsorientiertes Masterprogramm mit insgesamt 60 ECTS-Punkten angelegt. Der Abschluss berechtigt grundsätzlich zur Promotion.

Zielgruppe und Zielsetzung

Der interdisziplinär angelegte Masterstudiengang „Staat und Verwaltung in Europa" richtet sich an Studierende der Rechtswissenschaft, die das erste Staatsexamen absolviert haben. Leistungen aus dem klassischen Ergänzungsstudium für Rechtsreferendare können anerkannt werden. Interessenten können den „Master of Laws" sowohl vor als auch nach Erlangen des zweiten Staatsexamens absolvieren. Somit ist der Masterstudiengang eine Weiterbildungsmöglichkeit mit zusätzlichem akademischen Abschluss und stellt eine Alternative zur Promotion dar.

Verständnis und Tätigkeit des öffentlichen Sektors in Deutschland sind einem umfassenden Wandlungsprozess unterworfen, der maßgeblich durch rechtliche, politische und wirtschaftliche Faktoren geprägt wird. Internationalisierung und Europäisierung bestimmen die Zusammenarbeit der Politik, Wirtschaft und Verwaltung im Mehrebenensystem der Europäischen Union. Durch die fortschreitende europäische Integration verändern sich Rechtsgrundlagen, politische Wirkungszusammenhänge und internationale Beziehungsgeflechte.

Ziel des Studiengangs ist es, Absolventinnen und Absolventen für eine verantwortungsvolle Tätigkeit im öffentlichen Sektor von der kommunalen bis zur überstaatlichen Ebene sowie entsprechende beratende Tätigkeiten zu qualifizieren. Die juristischen und verwaltungswissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen, die im Masterstudiengang vermittelt werden, befähigen zur wissenschaftlichen Reflexion und zu praxisnaher Problemlösung. Dabei soll auch das Erkennen wirtschaftlicher Zusammenhänge gefördert werden.

Der LL.M.-Studiengang 'Staat und Verwaltung in Europa' vermittelt fundierte Kenntnisse der Staatsfunktionen und staatlichen Strukturen im nationalen Bereich wie im europäischen Verbund. Neueste Erkenntnisse in Führung und Gestaltung öffentlicher Organisationen werden dabei berücksichtigt. Die Studieninhalte orientieren sich an berufspraktischen Anforderungen und Tätigkeitsgebieten der öffentlichen Hand, die besonders vom Wandel betroffen sind. Neben dem Erwerb juristischer Fähigkeiten, werden Kompetenzen fächerübergreifend vermittelt. Damit erhalten die Studierenden einen umfassenden Einblick in die Transformation von Staat und öffentlicher Verwaltung und diskutieren Lösungsstrategien.

Die Absolventinnen und Absolventen des Masterprogramms 'Staat und Verwaltung in Europa' werden systematisch auf die Übernahme von Führungsverantwortung in Berufsfeldern des öffentlichen Sektors oder auf entsprechende beratende Tätigkeiten vorbereitet. Sie qualifizieren sich für herausgehobene Tätigkeiten in nationalen und internationalen Verwaltungen, in der Rechtssetzung, in EU-Institutionen, NGOs und dem öffentlichen Sektor nahestehende Organisationen.


Mit dem LL.M-Studium ist zugleich eine fundierte Grundlage für eine wissenschaftlich geprägte Tätigkeit oder eine wissenschaftliche Laufbahn gelegt. Die Themenfindung für Absolventinnen und Absolventen, die eine Promotion anstreben, ist im Speyerer Lern- und Forschungsumfeld besonders ergiebig.

 

Studieninhalte und Qualifikationen

Wohin die Wege Europas und insbesondere der Europäischen Union langfristig führen und wie sie den Nationalstaat verändern, das lässt sich nicht eindeutig vorhersagen. Unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen beschäftigen sich mit den kurz- und mittelfristigen Entwicklungen und den Herausforderungen, die dadurch für Akteure in Politik und Verwaltung entstehen. Denn die rechtlichen, institutionellen und politischen Veränderungsprozesse im Mehrebensystem der EU erfordern von Staat und Verwaltung in Europa, kompetent und strategisch mit diesem Wandel umzugehen.

Um sich als Akteur in diesem dynamischen System rechtskonform und strategisch zu verhalten, ist es notwendig, das Recht der Europäischen Union zu kennen und die Interdependenzen, Zuständigkeiten und Organisationsformen zu verstehen. Um Verfahren und Prozesse innerhalb der daraus entstehenden Gemengelagen abzusichern und zu legitimieren, müssen bestehende Regelungen angepasst, abgestimmt oder neu geschaffen werden.

Ziel des anwendungsorientierten, interdisziplinären und konsekutiven Masterprogramms ist es, Absolventinnen und Absolventen fundierte Kenntnisse der Staatsfunktionen und staatlichen Strukturen im nationalen Bereich wie im europäischen Verbund zu vermitteln. Neueste Erkenntnisse in Führung und Gestaltung öffentlicher Organisationen werden dabei berücksichtigt. Die Studieninhalte orientieren sich an berufspraktischen Anforderungen und Tätigkeitsgebieten der öffentlichen Hand, die besonders vom Wandel betroffen sind. Neben dem Erwerb juristischer Fähigkeiten, werden fächerübergreifende Kompetenzen vermittelt. Damit erhalten die Studierenden einen umfassenden Einblick in die Transformation von Staat und öffentlicher Verwaltung und diskutieren Lösungsstrategien. Der Studiengang bereitet systematisch auf die Übernahme von Führungsverantwortung in Berufsfeldern des öffentlichen Sektors oder auf entsprechende beratende Tätigkeiten vor. Gleichzeitig schafft er eine fundierte Grundlage für eine wissenschaftlich geprägte Tätigkeit oder eine wissenschaftliche Laufbahn.

Kosten

Es werden - abgesehenen vom Semesterbeitrag der Hörerschaft in Höhe ca. 40 Euro pro Semester - keine Gebühren oder Entgelte erhoben.

Eine Beantragung von BAföG ist möglich.

Kontakt


Studiengangsleiter

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Weiß
Lehrstuhl Weiß - Lehrstuhlinhaber


Telefon:   06232 / 654-283
Telefax:   06232 / 654-123
E-Mail:   weiss@uni-speyer.de

Kontakt


Ansprechpartnerin LL.M.

Lena Metz
Referat Recht, Juristenausbildung - Referentin


Telefon:   06232 / 654-428
E-Mail:   metz@uni-speyer.de

Die Legal Tribune Online zu unserem Master of Laws:

Jonas Scholl: Speyer für Wiederholungstäter