Leitlinien für die Anfertigung der Magisterarbeiten

I. Allgemeine Grundsätze

1. Die schriftliche Arbeit soll zeigen, dass der Kandidat bzw. die Kandidatin eine verwaltungsbezogene Thematik unter dem Blickwinkel verschiedener Disziplinen beurteilen und ggf. auch Lösungen für die aufgetretenen Probleme vorschlagen kann.
Es ist also Ihre Aufgabe, in der Magisterarbeit nachzuweisen, dass Sie diesen Anforderungen gerecht werden können.
Alle Prüfer sind gehalten, bei der Themenstellung interdisziplinäre Gesichtspunkte angemessen zu berücksichtigen. - Auch die Zweitgutachter werden ihr Augenmerk insbesondere auf diese Aspekte richten.

2. Wir haben uns verpflichtet, die Einhaltung der Regeln wissenschaftlichen Arbeitens zu gewährleisten. Insbesondere ist unabdingbar, dass auch in den Magisterarbeiten

3. Aus gegebenem Anlass weist der Senatsausschuss für das Aufbaustudium in Verbindung mit dem Ethikausschuss nachdrücklich darauf hin, dass bei Verstößen gegen die Zitierregeln mit erheblichen Sanktionen gerechnet werden muss.

a) Wird bei der Korrektur der Arbeit festgestellt, dass in erheblichen Teilen oder längeren Textpassagen fremde Texte in wörtlicher Wiedergabe ohne Kennzeichnung durch Anführungszeichen und Angabe der Quelle übernommen worden sind oder fremde Texte nur leicht verändert und ohne Angabe der Quelle eingesetzt wurden, werden solche Arbeiten künftig unbenotet zurückgewiesen. Die Prüfung gilt damit als nicht bestanden.

b) Auch bei weniger gravierenden Übernahmen ohne korrekte Kennzeichnung werden die Prüfer das als erheblichen Mangel der Arbeit bewerten und die Note gegebenenfalls bis zu null Punkten (ungenügend) absenken.

4. Durch Beschluss des Senats vom 13. Mai 2002 wurden auch die Prüferinnen und Prüfer und Prüfungsausschüsse der Magisterprüfung verpflichtet, die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis einzuhalten und auch in der Ausbildung auf die Einhaltung dieser Regeln zu achten.
Über die Einhaltung der bzw. Verstöße gegen diese Regeln entscheiden die Prüfungskommissionen und ggf. der Senatsausschuss für das Aufbaustudium.

5. Mit Nichtbestehen oder Ausschluss von der weiteren Prüfung muss auch dann gerechnet werden, wenn die Magisterarbeit insgesamt oder in Teilen bereits in einem anderen Prüfungsverfahren verwendet worden ist.

6. Der Magisterarbeit ist deshalb die folgende Erklärung beizufügen: „Ich habe diese Arbeit selbst angefertigt und mich keiner anderen als der angegebenen Hilfsmittel bedient. Die den benützten Werken wörtlich oder inhaltlich entnommenen Stellen habe ich kenntlich gemacht. Diese Arbeit ist weder insgesamt noch in Teilen bisher in einem anderen Prüfungsverfahren verwendet worden. Die Arbeit wurde nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis, die ich zur Kenntnis genommen habe, angefertigt." (§ 15 Abs. 5 StuPrO)
Die Erklärung ist zu unterschreiben.
Hinsichtlich der Rechtsfolgen wird auf die Ausführungen unter Nr. 3 und 4 verwiesen.

7. Zur Veröffentlichung der Magisterarbeit bedarf es der schriftlichen Einwilligung der Betreuerin oder des Betreuers. Darüber hinaus wird auf § 18 Abs. 3 StuPrO verwiesen.

II. Besondere Hinweise

1. Die Arbeit darf:

 Erforderlich ist weiter:

2. Für Rückfragen über die schriftliche Arbeit ist ausschließlich der Erstgutachter bzw. die Erstgutachterin oder sein/ihre Mitarbeiter/Mitarbeiterin zuständig.

3. Rücksprachen mit dem/der Zweitgutachter/Zweitgutachterin sind nicht zulässig.

4. Die Arbeit ist in zwei gebundenen Exemplaren abzugeben.
Ein Drittexemplar wird erbeten; es ist bei den EMPA-Kandidaten zwingend notwendig.

5. Der Arbeit wird ein Titelblatt vorangestellt, das mindestens enthält:

6. Welche der üblichen Zitierweisen für gedruckte Quellen Sie im Text verwenden, ist Ihnen freigestellt. Wenden Sie die von Ihnen gewählte aber konsequent und durchgehend an! Sie können u. a. wählen zwischen:

Informationen aus dem Internet sind ebenfalls kenntlich zu machen (vgl. Nr. 7 letzter Punkt). Auch unter Abbildungen und Tabellen gehören Quellenangaben.

7. Das Literaturverzeichnis muss alle von Ihnen verwendeten Literaturquellen enthalten. Umgekehrt dürfen keine Quellen enthalten sein, aus denen nicht zitiert worden ist. Wenn mit Quellen gearbeitet wurde, die Sie aber nicht zitiert haben, sollten Sie diese in einem Anhang aufführen. Unabhängig von der gewählten Zitierweise (vgl. II, Nr. 6) nennen Sie im Literaturverzeichnis:

8. Auf § 15 Abs.4 und 5 und § 19 Abs. 3 der Studien- und Prüfungsordnung sowie auf die Grundsätze I, 2 bis 6 wird noch einmal nachdrücklich hingewiesen.

Studien- und Prüfungsordnung

Verwaltungswissenschaftliches Aufbaustudium