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Archiv 2020

Dezember 2020
Dr. Jens-Peter Gaul, Generalsekretär der Hochschulrektorenkonferenz, neuer Lehrender im M.P.A. Wissenschaftsmanagement.

Der Studiengang Wissenschaftsmanagement freut sich, Dr. Jens-Peter Gaul als neuen Lehrenden im Basismodul IV begrüßen zu dürfen. Der Generalsekretär der HRK ist dem Studiengang schon seit längerem als Vortragender verbunden und wird nun auch in größerem Umfang zu den aktuellen wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen lehren. Mit seinen vielfältigen eigenen Erfahrungen im Wissenschaftsmanagement und aus seiner aktuellen Position heraus ist er eine tolle Ergänzung und Verstärkung für unser Team.

Die Veranstaltungsreihe „Lunchbreak for Future“ startete am 18. Dezember mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Helmut K. Anheier (Hertie School of Governance) zum Thema „SDGs und öffentliche Verwaltung“. Bei den Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen in der Mittagspause über das Thema „SDGs als Aufgabe der öffentlichen Verwaltung“ auszutauschen, zu diskutieren und sich gegenseitig zu inspirieren. Das Team des WITI-Projektes lädt Sie zu weiteren Veranstaltungen herzlichen ein!

November 2020
Das WITI-Teilprojekt "Town & Gown" konnte mit dem Abschluss der Workshopreihe Hochschule und Standort“ am 18. November einen wichtigen Meilenstein erreichen. Ziel der erfolgreichen Kooperation mit der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. war es, die Zusammenarbeit von Stadt und Wissenschaft zu stärken. Noch in diesem Jahr erscheint eine Publikation unter dem Titel „Hochschule und Stadt“ mit der Erkenntnissen aus der Workshopreihe.

Mit Dr. Rubina Zern-Breuer war das WITI-Projekt auf zwei internationalen Konferenzen vertreten. Auf der „Innovate 2020 - Konferenz zum Innovationsmanagement im öffentlichen Sektor“ war sie Teil des Workshops "Innovationsrekorder: Reflektion der Gegenwart – Gestaltung der Zukunft". Auch bei der Veranstaltung "Government after Shock", initiiert und koordiniert vom Observatory of Public Sector Innovation (OPSI) der OECD, stand der bisherigen Umgang mit der Pandemie und was daraus gelernt wurde im Mittelpunkt des Konferenz-Workshops.

Oktober 2020
Frau Dr. Susan Harris-Hümmert
, seit 2015 wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl von Professor Hölscher, hat am 30. September 2020 einen Ruf zur W3 Professur International Educational Leadership and Management an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg angenommen (Beginn: Januar 2021). Dort leitet sie unter anderem einen internationalen englischsprachigen Studiengang International Educational Management (INEMA), in Verbund mit der Helwan University, Cairo, (https://www.ph-ludwigsburg.de/10855.html). Nach erfolgreicher Einwerbung von Drittmitteln wurde sie ab Mitte 2019 Projektleiterin des vom BMBF-geförderten Verbundprojektes "Karrierewege und Qualifikationsanforderungen im Wissenschafts- und Hochschulmanagement" (KaWuM) mit Partnern an der Humboldt Universität zu Berlin und die iubh Bremen. Als Projektassoziierte bleibt sie KaWuM weiterhin eng verbunden. Im Jahr 2018 koordinierte sie die Durchführung der Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung an der DUV Speyer zum Thema Hochschulräume: physische und konzeptionelle Verortung der Hochschulen in der Wissensgesellschaft, unter Einbindung eines eigenen Forschungsthemas – die Verwaltung von Hochschulinfrastruktur.
Es ist natürlich schade, dass sie uns verlässt, aber wir freuen uns, dass sie uns in der Lehre des MPA Wissenschaftsmanagement erhalten bleibt.
Zu ihrem Ruf gratulieren wir ihr ganz herzlich und wünschen für die Zukunft alles Gute!

September 2020
Die Betrachtung der Stadt von morgen hat viele Facetten. Bei HeiUp ist dazu das Buch "Die Stadt von morgen", herausgegeben von Ulrike Gerhard und Editha Marquardt, erschienen, das die Ringvorlesung an der Universität Heidelberg zu diesem Thema dokumentiert. Thematisiert werden aktuelle Herausforderungen wie das enorme Städtewachstum, zunehmende Mobilität, Digitalisierung und Klimawandel aus einer Vielfalt unterschiedlicher Perspektiven heraus. Zu Wort kommen u.a. Städteplanerinnen und Architekten, Literaturwissenschaftler und Geographinnen, Anthropologinnen und Umweltwissenschaftler. Damit verknüpft der vorliegende Band die Perspektiven von Stadtforschung und Praxis und leistet somit einen Beitrag zur Fragestellung des Projekts Town & Gown.

August 2020

Projektpartner Geodatenmanagement

Das WITI-Projekt untersuchte gemeinsam mit dem Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV) und der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) im Auftrag des Innenministeriums Rheinland-Pfalz, wie ein modernes und effizientes Geodatenmanagement in Rheinland-Pfalz funktionieren kann und welche Entwicklungen dabei berücksichtigt werden müssen. Ein interdisziplinärer Ansatz und innovative Methoden kamen dabei zum Einsatz. Der wissenschaftliche Bericht wurde Mitte August erfolgreich an Randolf Stich, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern und für Sport (MdI), übergeben.

Gemeinsam mit den Projektpartner*innen wurden u.a. durch ein nutzerorientiertes Vorgehen im Projekt Varianten für die zukünftige Ausgestaltung des Geodatenmanagements im Land erarbeitet. Grundlage hierfür war eine Bestandsaufnahme des derzeitigen Geodatenmanagements in Rheinland-Pfalz, die u.a. auf Interviews, Umfragen, vergleichenden Analysen und Trendreports sowie (Online-)Workshops mit Co-Design-Ansätzen basierte. Die Übergabe des Abschlussberichts, der die hohe Relevanz eines einheitlichen Geodatenmanagements in Rheinland-Pfalz bestätigt und Empfehlungen dazu formuliert, bildet den vorläufigen erfolgreichen Abschluss der im Juli 2019 gestarteten Zusammenarbeit. Die Ergebnisse des wissenschaftlichen Berichts werden nun in die weiteren Untersuchungen des im Innenressort angesiedelten Projekts zum Basisdienst Geodatenmanagement (rlp-GDM®) einfließen.

Bastian Steinmüller M.A. kehrte als wiss. Mitarbeiter zurück an den Lehrstuhl, wo er nun die strategische Entwicklung des MPA Studiengangs und das Blended Learning Konzept bis Ende 2021 unterstützen wird. Seine Dissertation an der TU Kaiserslautern hat er bereits eingereicht.

Juli 2020
Am Lehrstuhl fand am 6. Juli das zweimal jährlich stattfindende Forschungskolloquium in der Aula der DUV in Hybridform statt. Insgesamt wurden zehn Beiträge aus den Drittmittelprojekten des Lehrstuhls (WITI, KaWuM), aus dem Graduiertenkolleg, sowie von internen und externen DoktorandInnen vorgestellt.

Um den Wissenstransfer zwischen Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft noch weiter voranzutreiben, hatte das WITI-Projekt im Frühjahr 2020 mit „WITI-Praxis“ und „WITI-Berichte“ zwei neue Publikationsreihen ins Leben gerufen. „WITI-Berichte“ beinhaltet wissenschaftliche Artikel sowie Masterarbeiten, die sich in den Themenfeldern der Teilprojekte bewegen. Unter „WITI-Praxis“ werden fortan praxisnahe Artikel und besondere Beiträge veröffentlich, die gemeinsam mit den Studierenden der Universität Speyer erarbeitet wurden. Zuletzt erschienen neue Veröffentlichungen, beispielsweise zur Umsetzung des OZG auf kommunaler Ebene, zu kommunalem Flüchtlingsmanagement oder zu Herausforderungen für Kommunen durch COVID-19.

Prof. Hölscher wurde neues Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Kommunal Campus der Region RheinMain geworden (https://www.behoerden-spiegel.de/2020/07/29/digitalministerium-hessen-foerdert-kommunalcampus/).

Juni 2020
Im KaWuMProjekt fand der erste Transferworkshop zum Thema „Netzwerke im Wissenschaftsmanagement“am 17. Juni online statt, an dem Vorstandsmitglieder aus verschiedenen Netzwerken im Wissenschaftsmanagement, z.B. Fortrama oder NWM, teilnahmen (Teilprojektleitung Dr. Kerstin Janson, iubh). Die ersten Ergebnisse aus dem quantitativen Teilprojekt SURVEY (Teilprojektleitung Dr. René Krempkow, Humboldt Universität zu Berlin) wurden vorgestellt und einige abgeleitete Empfehlungen für Netzwerke diskutiert.

Mitte Juni hat der Speyerer Stadtrat dem WITI-Projekt grünes Licht für die Ausarbeitung des Partizipationsleitfadens gegeben. Eine wichtige Grundlage für den Partizipationsleitfaden bilden die Erkenntnisse eines Bürgerworkshops und einer Online-Bürger*innen-Umfrage, die das WITI-Projekt durchführte und Ende Mai gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler den lokalen Medien vorstellte.

Am 22.-23. Juni fand die ZWM@HOME Digitalisierung State of the Art 2020: „Wissenstransfer als Aufgabe von Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ Tagung in Kooperation mit dem Lehrstuhl erstmalig online statt. Etwa 150 Teilnehmende, darunter zahlreiche ExpertInnen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft nahmen daran teil. In zahlreichen Redebeiträgen haben unter anderem Frau Barbara Diehl (Helmholtz-Gemeinschaft), Herr AL Matthias Graf von Kielmansegg (BMBF), Frau Dr. Editha Marquardt (Universität Speyer), Herr Dr. Georg Schütte (Volkswagenstiftung), Frau Isabell Strauß (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) sowie Herr Professor Gert G. Wagner (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung) unterschiedlichste Sichtweisen, Theorien, Herangehensweisen und Praxisbeispiele zum Thema Transfer vorgestellt und diskutiert (https://www.zwm-speyer.de/veranstaltung/state-of-the-art-2020-wissenstransfer-als-aufgabe-von-hochschulen-und-forschungseinrichtungen/).

Mai 2020
Einer Einladung folgend hat Susan Harris-Huemmert als Mitherausgeberin der Zeitschrift Qualität in der Wissenschaft (UniversitätsVerlag Webler - UVW)  ein Kapitel iin der Festschrift zum Anlass des 80. Geburtstages des Verlagsgründers, Prof. Wolff-Dietrich Webler, verfasst. Der Titel ihres Beitrages in der Festschrift „Die ganze Hochschule soll es sein“ Wolff-Dietrich Webler zum 80. Geburtstag lautet: Higher Education Systems: a few comparative thoughts, S. 113-134.

Susan Harris-Hümmert, Julia Rathke und Michael Hölscher waren beim Einreichen ihres Abstracts „How do Higher Education Leaders See Their Science Managers? A Micro Explorative Study from Germany” bei der ECER Jahrestagung in Glasgow, Schottland zum Thema „Educational Research (Re)connecting Communities erfolgreich (https://eera-ecer.de/ecer-2020-glasgow/). Leider musste diese große internationale Tagung wegen der Corona-Krise abgesagt werden.

Zwei Promovenden am Lehrstuhl von Herrn Hölscher haben ihre Dissertationsschriften veröffentlicht:
Hendrik Berghäuser „Die dritte Mission von Hochschulen. Strategie oder window dressing?“, Fraunhofer Verlag, Karlsruhe, 2020, ISBN 978-3-8396-1564-5;
Christina Herrmann „Urbanität und Egonetzwerke in der Stadt. Eine relationale Perspektive auf die Heidelberger Bahnstadt“, Springer Verlag, Wiesbaden, 2020, ISBN 978-3-658-31099-6.

Februar 2020

Nóra Regös and Réka Jankovics (copyright: BMBF/dieschnappschuetzen)

The German Federal Ministry of Education and Research has launched the "ERA Fellowships-Science Management" program to strengthen and expand scientific cooperation between the EU13 and Germany. The first Campus Week was held in Bonn between 10-18 February 2020, as part of it the 18 ERA Fellows and their host institutions were presented, furthermore meaningful presentations were held on internationalization, about the importance of the European Research Area, moreover the forthcoming opportunities of Horizon2020 and Horizon Europe was presented as well. During the roundtable discussions, participants worked on various case studies and had the opportunity to strengthen networking and cooperation between research organizations and higher education institutions in Germany and the partner countries. The German University of Administrative Sciences Speyer was represented by Prof. Michael Hoelscher and Nora Regős with the presentation about "Teaching a new track: Science management as an academic discipline".

Our university has successfully established cooperation with the Hungarian University of Pécs, so their representative - the Head of their International Project Office. Mrs. Réka Jankovics – has just started to join the Management of Scientific and Research Institutions lead by Professor Michael Hoelscher. During her 6-week stay she will have the opportunity to attend the M.P.A Science Management programme, get to know our ongoing projects and exchange experiences about the implementation of Horizon2020 projects.

The program will be continued with the second Campus Week in Berlin, bringing together representatives of all ERA Fellow and their host institution to discuss their experiences from weeks spent at German institutions.

Januar 2020
Am 10. Januar veranstalteten Michael Hölscher und das Team von Town & Gown (WITI) gemeinsam mit der ZIRP und der Stadt Trier einen Workshop "Kommen, um zu bleiben". Ziel war es, Stadtverwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft (noch) besser zu vernetzen. Thema war u.a. die Weiterentwicklung eines Digital Hubs, der sich momentan in der Entstehung befindet.

Im Rahmen einer Ringvorlesung "Angewandte Kulturwissenschaften" am ZAK des KIT hielt Michael Hölscher am 13. Januar den Input zur "Kultursoziologie" (https://www.zak.kit.edu/Ringvorlesung-AK.php).