C 403

Verwaltungsversagen - Analysen und Fallbeispiele von Organisationsversagen in der öffentlichen Verwaltung

Kolloquien
2 Std.
06.11.2018 - 15:15 bis 16:45, Hörsaal 5
13.11.2018 - 15:15 bis 16:45, Hörsaal 5
20.11.2018 - 15:15 bis 16:45, Hörsaal 4
27.11.2018 - 15:15 bis 16:45, Hörsaal 5
08.01.2019 - 15:15 bis 16:45, Hörsaal 5
15.01.2019 - 15:15 bis 16:45, Hörsaal 5
22.01.2019 - 15:15 bis 16:45, Hörsaal 5
29.01.2019 - 15:15 bis 16:45, Hörsaal 5
Beschreibung
"Bürgerinnen und Bürger demokratischer Rechtsstaaten vertrauen darauf, dass der Staat Gefahren für Leib und Leben rechtzeitig erkennt und abwendet. Versagen Staat und Verwaltung vor dieser Aufgabe, kommt es auf rigorose Ursachenanalyse und die Abschätzung allgemeiner Risikofaktoren an."- So ist es auf dem Klappentext von Wolfgang Seibels Buch "Verwaltungsdesaster" zu lesen.
Diesem Organisationsversagen am Beispiel der Verwaltung wollen wir uns in diesem Kolloquium intensiv widmen. Anhand der in Seibels Buch thematisierten Fällen, dem Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall 2006, der Loveparade- Katastrophe in Duisburg 2010, dem Versagen der Hamburger Jugendbehörden bei der tödlichen Misshandlung eines Kindes 2013 und dem Unvermögen der Polizei bei der Fahndung nach den NSU-Mördern in den Jahren 2000 bis 2007, wollen wir überlegen, wie es zu diesen Fällen von Verwaltungsversagen kommen konnte und welche Parallelen bei den Fällen zu erkennen sind. Kosteneinsparungen, Konfliktvermeidung, geringe Widerstandsfähigkeit möglicher Betroffener oder die Politisierung von Fachfragen sind nur ein paar Merkmale dieser Fälle. Im Zuge der Bearbeitung der Fälle wollen wir uns auch mit der generellen Funktionalität und der Ethik von Verwaltung beschäftigen.
Lernziele
Vorausgesetztes Wissen
Vorbereitung
E-Learning
Kommentar