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A 515

(A 515) Die Kunst Brücken zu bauen - Menschenorientierte Konfliktklärung mit den Werkzeugen der Mediation


DozentInnen
Meisl, Mory
Veranstaltungstyp
Arbeitsgemeinschaften
Semesterwochenstunden (SWS)
3 Std.
Termin(e)
08.05.26 - 13:00 bis 18:00, Digitallabor
12.06.26 - 13:00 bis 18:00, Digitallabor
16.06.26 - 09:00 bis 18:00, Digitallabor
17.06.26 - 09:00 bis 18:00, Digitallabor

Beschreibung

Fachbeschreibung:

Egal, ob im Berufsleben oder im privaten Bereich … täglich verhandeln Sie. Und häufig vermitteln Sie auch zwischen anderen Menschen. Die Mediation bietet hier einen hervorragenden Ansatz der systematischen Herangehensweise. Laut Gabler Wirtschaftslexikon ist „Mediation […] eine außergerichtliche Form der Konfliktbearbeitung, bei der eine neutrale Vermittlungsperson (Mediator/Mediatorin) die Parteien bei der Entwicklung einer Lösung unterstützt.“ Moderne Verhandlungstechniken, wie sie insbesondere beim Mediationsverfahren entwickelt wurden, erweitern den Horizont. Dadurch werden Lösungsmöglichkeiten einfacher sichtbar und interessengerechte Lösungen möglich.

 

Unbearbeitete Konflikte sind richtig teuer. Krankheitsbedingte Ausfälle, verschlechterte Qualität und innere Kündigungen schaden den Betrieben und Behörden. So hat sich diese Projekt-AG zum Ziel gesetzt, Interessierte in Kommunikations- und Konfliktsituationen zu unterstützen. Dabei geht es darum, Ihnen nicht Lösungsrezepte vorzugeben, sondern mit den Menschen nach Lösungen zu suchen und Ihnen die Basis der Mediation zu vermitteln. Jeder trägt seine eigene und faire Vorstellung einer Lösung schon in sich, oft wissen das die betroffenen Menschen nur noch nicht. Sie sehen sie noch nicht. In der Mediation kann der Mediator/die Mediatorin helfen beim Sehen, z.B. durch die Stärkung einer wertschätzenden Kommunikation, die Gegenseite besser zu verstehen. Wenn das geschafft ist, dann können Wunder geschehen. Der Mediator/die Mediatorin unterstützt die Konfliktparteien, die in ihnen schlummernde Lösung wahrzunehmen und diese dann auch umzusetzen.

 

Vorausgesetztes Wissen:

Kein vorausgesetztes Wissen - nur ein grundlegendes Interessen an Kommunikationsthemen

 

Lernziele:

Um in Zukunft professioneller verhandeln und vermitteln zu können, erwerben Sie in dieser Projekt-AG die notwendigen theoretischen Grundlagen sowie das praktische Rüstzeug. Ausgehend von den allgemeinen Prinzipien der Mediation werden Beispiele aus der Mitarbeiter-/Teammediation beleuchtet. Die Studierenden werden in Kleingruppen die grundlegenden Kommunikationstechniken für konstruktives Verhalten in Mediationsverhandlungen erlernen und einüben. All dies soll Ihnen das Gelernte nicht nur erklären, sondern erfühlbar machen. In der Praxis-Situation müssen Sie nämlich sofort auf emotionale Situationen reagieren können, ohne vorab theoretische Überlegungen anstellen zu können.   

 

Kontakt Lehrperson (wird online veröffentlicht):

Prof. Dr. Linda Mory (linda.mory@uni-speyer.de)


Stand: 19.05.2026 08:45