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C 209

(C 209) Digitalisierung, Verwaltung und Recht


DozentInnen
Catakli
Veranstaltungstyp
Kolloquien
Semesterwochenstunden (SWS)
2 Std.
Termin(e)
06.05.26 - 13:15 bis 14:45, Online
13.05.26 - 13:15 bis 14:45, Online
30.05.26 - 09:00 bis 17:00, Hörsaal 4
31.05.26 - 09:00 bis 17:00, Hörsaal 4

Beschreibung

Vorbereitungstermine haben wir Mittwoch, 06.05.2026 und Mittwoch, 13.05.2026 jeweils von 13:15 bis 14:45 Uhr, online,  eingeplant.

Fachbeschreibung:

Die Digitalisierung verändert die öffentliche Verwaltung und das Recht grundlegend. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung werden aktuelle Entwicklungen, technische Innovationen und rechtliche Herausforderungen der Verwaltungsdigitalisierung gemeinsam diskutiert und erforscht. Wir beschäftigen uns etwa mit

- der Funktionsweise "Künstlicher Intelligenz",

- der Frage, ob KI-Systeme auch Amtswalter ersetzen können (darf? sollte?),

- was hinter Begriffen wie "No Code" oder "Zero Trust" steckt und

- wie neue Rechtsakte sich auf die Praxis auswirken.

Das Kolloquium folgt einem flexiblen, partizipativen Curriculum. Die Teilnehmenden können eigene Themenwünsche einbringen und so das Programm aktiv mitgestalten. Abhängig vom Teilnehmendenkreis wird die Schwerpunktsetzung angepasst und interdisziplinärer Austausch zwischen Rechtswissenschaft, Informatik und Verwaltungspraxis gefördert. Statt Frontalbeschallung setzen wir auf wissenschaftliche Diskussionen, Praxisberichte und die Präsentation eigener Ideen.

 

Vorausgesetztes Wissen:

Keine - nur Offenheit für digitale Fragestellungen

 

Lernziele:

Nach erfolgreicher Teilnahme am Kolloquium „Digitalisierung, Verwaltung und Recht" können die Studierenden:

           zentrale Begriffe und Konzepte der Verwaltungsdigitalisierung definieren und in den rechtlichen und organisatorischen Kontext einordnen,

           technische Digitalisierungsinstrumente in ihren Grundzügen erklären und deren Potenziale sowie rechtliche Implikationen für die öffentliche Verwaltung bewerten,

           Legal Tech-Anwendungen identifizieren und deren Einsatzmöglichkeiten in der Rechtspraxis kritisch analysieren,

           die rechtlichen Rahmenbedingungen der Digitalisierung systematisch erschließen und auf konkrete Anwendungsfälle anwenden.

           digitale Werkzeuge und Plattformen für rechtliche und administrative Aufgabenstellungen grundlegend auswählen und einsetzen,

           wissenschaftliche Fachliteratur zum Themenfeld recherchieren, bewerten und in eigene Argumentationen einbeziehen.

           interdisziplinäre Fragestellungen im Spannungsfeld von Recht, Technik und Verwaltung gemeinsam mit anderen Teilnehmenden diskutieren und multiperspektive Lösungen erarbeiten,

           eigene Themenschwerpunkte identifizieren, diese eigenständig vertiefen und in das Kolloquium einbringen,

           rechtliche und technische Entwicklungen kritisch reflektieren und deren gesellschaftliche Auswirkungen bewerten.

 

Didaktischer Ansatz

Das Kolloquium folgt einem partizipativen und diskursorientierten Lehrkonzept, das verschiedene didaktische Methoden kombiniert: Flexible Curriculumgestaltung, fallbasiertes Lernen, interdisziplinärer Austausch, aktive Wissenskonstruktion.

Dieser Ansatz verbindet theoretische Fundierung mit praktischer Anwendung und bereitet die Studierenden auf die Anforderungen einer digitalisierten Verwaltungs- und Rechtspraxis vor.

 

E-Learning:

Unterlagen werden auf "OLAT" bereitgestellt und ein Diskussionsforum angeboten. Vor der Blockveranstaltung finden zwei Online-Einführungstermine statt.

 

Vorbereitung:

Literaturhinweise und Links werden in den Vorbereitungsterminen zur Verfügung gestellt.

 

Kontakt Lehrperson:

Dr. Derya Catakli, LL.M., catakli@posteo.de 


Stand: 19.05.2026 08:45