Aktuelles

Allgemeine Senatswahl am 6. Juli 2026


Am 6. Juli findet von 9.00 bis 16.00 Uhr im Senatsraum die Allgemeine Senatswahl für die Gruppe der Hochschullehrerinnen und -lehrer, die Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Gruppe der Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter und die Gruppe der nebenberuflich an der Universität Tätigen statt.

Wahlvorschläge können bis zum 15. Juni 2026 (16.00 Uhr) eingereicht werden.

Wahlbekanntmachung

Formular zur Tätigung eines Wahlvorschlages

Juristenausbildung neu denken


Perspektiven für das Referendariat von morgen

Die Universität lädt am 11. Juni 2026 von 14:00 bis 16:00 Uhr in die Aula der Universität zu einer interaktiven Podiumsdiskussion ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Referendariat der Zukunft praxisnäher und moderner gestaltet werden kann. Dabei sollen insbesondere die Perspektiven der Referendarinnen und Referendare selbst einbezogen werden. Auf dem Podium diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Justiz, Wissenschaft und juristischer Praxis, darunter Stefanie Otte, Präsidentin des OLG Celle, Univ.-Prof. Dr. Constanze Janda, Rektorin der Universität, Dr. Wendelin Neubert, Mitgründer von Jurafuchs, sowie Ronja Schöffer, Rechtsreferendarin. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Linda Mory. Die Veranstaltung ist als offenes Diskussionsformat angelegt, in dem Fragen und Impulse aus der Praxis ausdrücklich willkommen sind.

Lennart Birth erhält Frank-Delmartino-Thesis-Preis


Der Frank-Delmartino-Thesis-Preis wird jährlich im Rahmen des European Master of Public Administration (EMPA)-Netzwerks vergeben. Das europäische Hochschulnetzwerk fördert die Zusammenarbeit im Bereich Public Administration und zeichnet mit dem Preis die besten Masterarbeiten des jeweiligen Jahrgangs aus. Lennart Birth, ehemaliger Studierender des Studiengangs Public Administration, wurde für seine herausragende Abschlussarbeit „Die Rolle der Landesvertretung im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand in Tallinn statt. Der Preis würdigt wissenschaftliche Exzellenz sowie die besondere Relevanz der Forschung im Bereich öffentlicher Verwaltung auf europäischer Ebene.

Tag des Grundgesetzes 2026: Gleichberechtigung im Verfassungsrecht


Anlässlich des „Tags des Grundgesetzes“ fand am 2. Juni 2026 in der Universitätsaula eine gemeinsame Abendveranstaltung der Rektorin Prof.'in Dr. Constanze Janda sowie Prof.'in Dr. Sanja Korać, der Vorsitzenden des Gleichstellungsausschusses, Bettina Domhöfer, der Gleichstellungsbeauftragten, und Tanja Volkenand, der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten, statt. Nach der Vorführung des Films Sternstunde ihres Lebens hielt Ruth Weber einen Impulsvortrag zum Thema „Gleichberechtigung im Verfassungsrecht“, an den sich eine Podiumsdiskussion anschloss. Begleitet wurde die Filmvorführung von einem Snackangebot gegen eine kleine Spende. Die dabei eingenommenen Gelder kamen dem Frauenhaus Speyer zugute.

Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Entstehung und Entwicklung des Gleichberechtigungsgebots in Art. 3 Abs. 2 GG. Prof.'in Dr. Weber erläuterte, dass die Formulierung „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ erheblichen Widerständen begegnete und maßgeblich dem Engagement von Elisabeth Selbert zu verdanken ist. Sie zeigte zudem, dass die Verankerung im Grundgesetz zunächst nicht zu unmittelbaren Änderungen im einfachen Recht führte. Erst durch Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, das entgegenstehende Regelungen für unvereinbar erklärte, kam es zu Reformen; die tatsächliche Gleichstellung entwickelte sich daher schrittweise. Weitere Aspekte waren die Rolle des Bundesverfassungsgerichts sowie die Entwicklung der Frauenrepräsentanz am Gericht: Während anfangs nur eine Frau unter 24 Richterinnen und Richtern tätig war, sind die Senate heute paritätisch besetzt, Frauen in der Verfassungsrechtswissenschaft jedoch weiterhin unterrepräsentiert. Abschließend thematisierte Prof.'in Dr. Weber die Ergänzung des Art. 3 Abs. 2 GG im Jahr 1994, aktuelle Diskussionen zu Art. 3 Abs. 3 GG sowie den Einfluss europäischer Gleichbehandlungsrichtlinien auf das deutsche Gleichstellungsrecht. Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern kein historisch abgeschlossener Prozess ist, sondern weiterhin aktives gesellschaftliches und rechtliches Engagement erfordert, um bestehende Ungleichheiten abzubauen und die verfassungsrechtlichen Vorgaben mit Leben zu füllen.

 

Wir gratulieren: Projekt zur Nachhaltigkeitslehre von Univ.-Professorin Vogeler erhält Förderung des MWWG

Univ.-Professorin Dr. Colette Vogeler erhält vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit (MWWG) eine Projektförderung in Höhe von 17.200 Euro für die Entwicklung eines Lehrkonzepts, das transdisziplinäre und praxisbasierte Nachhaltigkeitslehre in bestehende Curricula integriert. Der Wissenschaftsminister fördert landesweit mit einer eigenen Förderlinie für Hochschulen in insgesamt neun Projekten Bildungsangebote zu Nachhaltigkeitsthemen, die immer stärker zu einem klaren Profilmerkmal der Hochschulen werden. „Von Bildung für nachhaltige Entwicklung profitieren alle an den Hochschulen – nicht zuletzt die Studierenden, die dadurch zusätzliche und für viele Berufsfelder relevante Qualifikationen erwerben können“, so Wissenschaftsminister Clemens Hoch.

Alumnus Ansgar Heveling neuer Präsident des Bundesrechnungshofes


Der Bundesrat hat am 8. Mai 2026 den CDU-Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling zum neuen Präsidenten des Bundesrechnungshofes gewählt. Damit folgte er einem Vorschlag der Bundesregierung. Der 53-jährige Jurist tritt die Nachfolge von Kay Scheller an, der nach zwölf Jahren turnusgemäß aus dem Amt ausscheidet. Nach dem Gesetz über den Bundesrechnungshof werden Präsident und Vizepräsident jeweils auf Vorschlag der Bundesregierung vom Deutschen Bundestag und Bundesrat ohne Aussprache gewählt. Die Amtszeit beträgt zwölf Jahre; eine Wiederwahl ist ausgeschlossen. Die Ernennung erfolgt durch den Bundespräsidenten. Der Bundesrechnungshof mit Sitz in Bonn ist eine unabhängige oberste Bundesbehörde der Finanzkontrolle und ausschließlich dem Gesetz unterworfen. Er unterstützt Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung bei finanzpolitischen Entscheidungen. Bereits am 5. März 2026 war die frühere Bundesministerin Klara Geywitz zur Vizepräsidentin des Bundesrechnungshofes gewählt worden. Sie trat ihr Amt am 19. März 2026 an. Eine besondere Verbindung besteht zudem zur Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer: Ansgar Heveling ist Alumnus der Universität und absolvierte dort im Sommersemester 2000 als Rechtsreferendar aus Nordrhein-Westfalen einen Teil seiner juristischen Ausbildung.

Foto: Ansgar Heveling/ Tobias Koch


Studium

Ergänzungsstudium im Rechtsreferendariat

 

Mehr als 40.000 Rechtsreferendarinnen und -referendare haben bislang ihre Ausbildung  in Speyer ergänzt, denn das "Speyer-Semester" vermittelt außer Zusatzqualifikationen für die öffentliche Verwaltung auch wertvolles Examenswissen für die zweite Staatsprüfung.
Seit neuestem können sich Rechtsreferendarinnen und -referendare bis zu vier Semester im Voraus für einen Speyerer Studienplatz im Rahmen ihres Rechtsreferendariats nach § 5b Abs. 3 DRiG registrieren. Mehr

Staat und Verwaltung in Europa (LL.M.)

 

Der Fokus des Studiengangs richtet sich aus der juristischen Perspektive auf staatliche Funktionen, Strukturen und Prozesse in Deutschland unter dem Einfluss der Europäischen Union und anderer Entwicklungen im Zuge weltweit voranschreitender Vernetzung. Mehr

Masterprogramm Public Administration (M.A.)

 

Der interdisziplinär ausgerichtete Masterstudiengang wendet sich vornehmlich an Absolventinnen und Absolventen von Bachelor-Studiengängen der Politik-, Sozial-, Wirtschafts- oder Rechtswissenschaft mit überdurchschnittlichen Studienabschluss, die eine Qualifikation insbesondere für leitende Funktionen im öffentlichen Dienst von der kommunalen bis zur überstaatlichen Ebene oder auch in Wirtschafts- oder Beratungsunternehmen anstreben. Mehr

Aufbaustudium zur Magistra oder zum Magister

 

Das Verwaltungswissenschaftliche Aufbaustudium führt hochqualifizierte Absolventinnen und Absolventen der der Rechts-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften in einem Jahr zur Magistra rerum publicarum oder zum Magister rerum publicarum (Mag. rer. publ.). Mehr