Herzlich willkommen auf den Seiten des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft

Der Lehrstuhl beschäftigt sich in Lehre, Forschung und Weiterbildung mit Fragen aus dem Bereich der öffentlichen Finanzen und der angewandten empirischen Wirtschaftsforschung. Er kooperiert mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis im In- und Ausland. Schwerpunkte sind derzeit die föderalen Finanzbeziehungen, die ökonomischen Auswirkungen von Reformen, die Steuerpolitik und Fragen zur Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen.

 

Derzeit sind mehrere Stellen am Lehrstuhl ausgeschrieben:

Wir suchen zwei wissenschaftliche Mitarbeiter/innen mit Interesse an einer Promotion sowie Hilfskräfte, die während des Studiums Einblicke in die Lehrstuhlarbeit erhalten und bei Forschungsprojekten unterstützen möchten. Bei Fragen zu den Stellen wenden Sie sich gerne an uns.

Ausschreibung: wissenschaftliche MitarbeiterInnen
sowie
Ausschreibung: studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft
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Januar 2022: Artikel zu den dynamischen makroökonomischen Auswirkungen von Steuerrechtsänderungen in der Januarausgabe der Zeitschrift Economica erschienen.

In ihrem Beitrag „Macroeconomic Effects of the Anticipation and Implementation of Tax Changes in Germany: Evidence from a Narrative Account“ zeigen Désirée I. Christofzik, Angela Fuest und Robin Jessen, dass bereits die Ankündigung von Steuerreformen Auswirkungen hat. Dafür werden die Steuerreformen seit den 1970er-Jahren betrachtet und der zeitliche Ablauf der Gesetzgebungsverfahren berücksichtigt. Eine antizipierte Steuersenkung entfaltet ihren maximalen Effekt auf das Bruttoinlandsprodukt erst mehr als zwei Jahre nach ihrer Umsetzung. Der Steuermultiplikator beträgt dann 1,7. Dieser positive Effekt wird jedoch von erheblichen negativen Antizipationseffekten begleitet. Dies gilt insbesondere für das Bruttoinlandsprodukt, die Investitionen und die Arbeitsstunden. Politische Entscheidungsträger sollten daher bei der Umsetzung finanzpolitischer Maßnahmen solche Vorzieheffekte berücksichtigen.

Zum Beitrag (open access)

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November 2021: Gemeinsame Kolumne von Désirée I. Christofzik mit Steffen Elstner, Lars P. Feld und Christoph M. Schmidt zum deutschen Produktivitätsparadoxon auf VoxEU.org erschienen.

Der Beitrag behandelt die Frage, warum sich trotz massiver Digitalisierungsanstrengungen das Produktivitätswachstum der deutschen Wirtschaft deutlich abgeschwächt hat. Die Verlangsamung in den USA hatte nur einen vernachlässigbaren Einfluss. Vielmehr lässt sich ein großer Teil dieses Trends auf Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt zurückführen: Einerseits auf strukturelle Verschiebungen hin zu Dienstleistungen, andererseits hat der technologische Fortschritt im IKT-Sektor die Produktion und die Beschäftigung stimuliert. Das dämpft das Produktivitätswachstum, da sich diese beiden positiven Effekte fast gegenseitig aufheben.
Zum Beitrag

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September 2021: Désirée I. Christofzik wurde mit dem
Fürther Ludwig-Erhard-Preis 2021 ausgezeichnet.

Désirée I. Christofzik ist der Fürther Ludwig-Erhard-Preis 2021 verliehen worden. Prämiert werden dabei innovative Forschungsarbeiten mit Praxisrelevanz für Wirtschaft und Gesellschaft. In ihrer Arbeit untersuchte die Preisträgerin empirisch mit verschiedenen quasi-experimentellen Ansätzen, wie Kommunen auf Änderungen institutioneller Rahmenbedingungen reagieren.

 

 

(Foto: Thomas Scherer, Ludwig-Erhard-Initiativkreis e. V.)

Link zum Bericht der Universität Siegen
Link zum Bericht des Bayerischen Rundfunks

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Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Désirée I. Christofzik
Lehrstuhl für Finanzwissenschaft - Lehrstuhlinhaberin


Telefon: 06232 / 654-368
E-Mail: christofzik@uni-speyer.de