Lehrstuhl für Sozialrecht und Verwaltungswissenschaft

 

Herzlich willkommen auf den Seiten des Lehrstuhls für Sozialrecht und Verwaltungswissenschaft!

Unsere Forschungsschwerpunkte liegen im Recht der sozialen Sicherheit, einschließlich seiner europa- und internationalrechtlichen Bezüge, dessen Schnittstellen zum Arbeitsrecht sowie im Migrationsrecht.

 

Aktuelles

Abschlussbericht der Alterssicherungskommission

 

Die Alterssicherungskommission hat am 23. Juni 2026 ihren Abschlussbericht an Bundeskanzler Friedrich Merz und die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, übergeben. 

Seit Januar 2026 war Frau Prof.'in Dr. Constanze Janda gemeinsam Frank-Jürgen Weise Co-Vorsitzende dieser interdisziplinär besetzten Kommission, die Konzepte für eine zukunftsfähige und generationengerechte Alterssicherung erarbeitet hat.

Interview zum Thema:

 


Lehre im Sommersemester 2026

Im Sommersemester 2026 wird Frau Prof. Dr. Constanze Janda keine Lehrveranstaltungen anbieten.

Der Lehrstuhl Sozialrecht und Verwaltungswissenschaften wird vertreten von Herrn Dr. Sören Deister.

Von den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls, Frau Wiebke Siedorf und Frau Sophie Holderbaum, werden weitere Lehrveranstaltungen duchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie im  

 


Vorträge

Im Rahmen des Forum KOMMUNAL, das vom 25.-27. August 2026 in Bingen stattfindet, wird Frau Prof. Dr. Constanze Janda am 26. August 2026 einen Vortrag zu Thema "Maßnahmen zur Förderung der Diversität in der öffentlichen Verwaltung" halten.

Die Bestenauslese verpflichtet Dienstherrn, Beschäftigte ausschließlich nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung auszuwählen. Zugleich will sich der öffentliche Dienst diverser aufstellen – in manchen Bundesländern ist dies durch Integrations- und Teilhabegesetze verpflichtend vorgegeben. Der Vortrag zeigt auf, welche Maßnahmen ergriffen und wie diese rechtssicher ausgestaltet werden können.

 

Am 12.11.2026 wird Frau Prof. Dr. Constanze Janda beim "FIS-Forum 2026: Sozialpolitik auf dem Prüfstand – Wissenschaft und Praxis im Dialog" in Berlin einen Vortrag zum Thema "Wie weiter mit den sozialpolitischen Vorschlägen der Kommissionen?" halten.

 


 

SPEYERER MIGRATIONSRECHTSTAGE KOMPAKT
09. September 2026 (online)

Kommunale Ausländerbehörden und besonders deren Mitarbeitende stehen unter einem immer größer werdenden Druck: eine sich wandelnde Rechtslage, Herausforderungen verursacht durch das föderale System, Digitalisierung, Fachkräftemangel sowie Ungewissheit infolge von zunehmenden Krisen.

Die Kommunale Geschäftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) hat untersucht, welche konkreten Handlungsempfehlungen bestehen, wie Ausländerbehörden ihre Leistungsfähigkeit gezielt steigern können. Ausgangspunkt ist dabei eine Stärkung der Prozessorientierung.
Dabei haben sich die vier zentralen Themenfelder herausgestellt: Prozesse systematisieren und optimieren, Wissen managen, Daten nutzen, Kommunikationsstrukturen aufbauen.

In der Veranstaltung werden die Erkenntnisse aus dem im Dezember 2025 veröffentlichten Bericht vorgestellt. Sie bietet Raum, über die gegebenen Impulse des KGSt zur Verbesserung der Handlungsfähigkeit der Ausländerbehörden sowie den Querschnittsbereichen zu diskutieren.
Es referiert Sophia Eich, Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement.

 


Rektoratsübergabe an Frau Prof. Dr. Constanze Janda

Das Lehrstuhl-Team bei der feierlichen Rektoratsübergabe an Frau Prof. Dr. Constanze Janda am 03. November 2025 (links der japanische Gastforscher M. Fukushima).


Kooperationsgebote im Sozialrecht

Flyer und digitaler Anspruchs-Check

Das umfangreiche Spektrum von Sozialleistungen erreicht nicht alle Menschen, die darauf einen Anspruch haben. Dies liegt zum einen an der hohen Komplexität der Rechtslage, zum anderen an der fehlenden Übersichtlichkeit der Sozialverwaltung. Diese ist historisch gewachsen und im Föderalismus auch nachvollziehbar, überfordert aber viele Leistungsberechtigte.

In verschiedenen Projekten haben wir uns mit den Kooperationsgeboten unter verschiedenen Trägern und Akteuren, präventiven Ansätzen und der Verbesserung der Bürgerfreundlichkeit des Sozialstaats auseinandergesetzt. Ich freue mich, dass wir nun – gefördert durch die Auridis Stiftung – mit dem digitalen Anspruchs- und Kooperations-Check ein Instrument entwickeln konnten, das zu mehr Orientierung im Geflecht des Sozialstaats beitragen kann.

Weitere Informationen finden Sie in der PDF-Datei und unter dem angegebenen Link (Stand der Informationen: Januar 2025)

Flyer Kooperationsgebote im Sozialrecht


 

DIFIS-Fellowship

Seit ihrem Forschungsfreisemester im Wintersemester 2023/24 hat Frau Prof. Dr. Constanze Janda am Deutschen Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) im Forschungsfeld 5 „Sozialpolitik als Prozess“ das Fellowship „Zugänglichkeit des Sozialstaats“ übernommen.

 




 

DIFIS-Tagung im Forschungsfeld 5 zur Zugänglichkeit des Sozialstaats in Duisburg, 16.05.24 – 17.05.24

Wenn der Mensch nicht zum Sozialstaat kommt, muss der Sozialstaat zum Menschen kommen?!

Am 16. und 17. Mai 2024 wurde sich in Duisburg intensiv mit der Zugänglichkeit des Sozialstaats beschäftigt. Diese Tagung hat im Rahmen des DIFIS Fellowship von Prof. Dr. Constanze Janda stattgefunden.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse?

Die Verfahrensregeln des SGB I und SGB X gehen zum Teil weit über die Aspekte hinaus, die als "Recht auf gute Verwaltung" geschützt sind. Es besteht jedoch offenbar ein eklatantes Anwendungsdefizit. Der Amtsermittlungsgrundsatz wird verletzt, wenn Anträge von der Sozialverwaltung nicht entgegengenommen werden - sei es mangels Zuständigkeit, wegen fremdsprachlicher Dokumente oder unklarem Begehren. Non take-up von Sozialleistungen liegt nicht nur in der Sphäre der Leistungsberechtigten, sondern auch und gerade in der der Verwaltung und ist teilweise auch im materiellen Recht angelegt.

Integrierte Angebote können Verantwortungsinseln aufbrechen; für die konkrete Ausgestaltung müssen passgenaue Lösungen vor Ort gefunden werden. Digitalisierung kann zur Lösung beitragen - sie wird jedoch einerseits durch die föderale Organisation behindert und kann andererseits marginalisierte Gruppen noch weiter ausschließen. Non take-up von Sozialleistungen beschränkt sich nicht auf Geldleistungen, sondern die Dienstleistungen dürfen nicht ausgeblendet werden - Stichwort: Rechtsanspruch auf Kita-Platz!

Gute Sozialverwaltung ist Teamwork - sowohl im Hinblick auf rechtskreisübergreifende Vernetzung als auch auf die gute Kooperation mit der Sozialberatung.

 


https://difis.org/f/0f693023d1.pdf

Diese Handreichung ist auch erschienen in der Zeitschrift "wohnungslos" Jg. 66, 2024/4, S. 144–146.


Für weitere Fragen steht Ihnen unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin im DIFIS-Projekt, Wiebke Siedorf zur Verfügung:

Wiebke Siedorf
Wiebke.Siedorf@uni-speyer.de
Tel. 06232 654-167

Zusätzliche Infos finden Sie auch unter 


Fokusgruppe private Altersvorsorge

Am 18. Juli hat die Fokusgruppe ihren Abschlussbericht vorgelegt. Darin empfiehlt sie mehrheitlich, die Riester-Förderung grundsätzlich beizubehalten, aber zu vereinfachen und zu flexibilisieren. Die private Altersvorsorge sollte auch bei solchen Anlageformen gefördert werden, die höhere Renditen einbringen; auch ein Verzicht auf 100%ige Garantien sollte den Vorsorgenden ermöglicht werden. Statt einer lebenslangen Verrentungspflicht sollten höhere Teilauszahlungen vereinbart werden können. Den Sparenden sollten zudem vor Beginn der Ansparphase und vor der Auszahlungsphase eine unabhängige und individuelle Altersvorsorgeberatung angeboten werden; ergänzt werden sollte diese durch eine unabhängige, digitale und kostenlos zugängliche Plattform, auf der die unterschiedlichen Produkte transparent miteinander verglichen werden können.

 

Abschlusstreffen der Fokusgruppe private Altersvorsorge am 27. Juni 2023 im Bundesministerium der Finanzen
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen / Photothek 

 

Am 24. Januar 2023 traf sich die "Fokusgruppe private Altersvorsorge" zu Ihrer konstituierenden Sitzung im Bundesminister der Finanzen, Berlin.

Frau Prof. Dr. Constanze Janda gehörte als Wissenschaftlerin für Sozialrecht dieser Fokusgruppe an.

 

 

 


Neuerscheinungen

 

 

 

 

 

Eine vollständige Publikationsliste finden Sie hier.

 

Kontakt

Constanze Janda

Univ.-Prof. Dr. Constanze Janda
Lehrstuhl für Sozialrecht und Verwaltungswissenschaft - Lehrstuhlinhaberin


Telefon: 06232 / 654-364
E-Mail: janda@uni-speyer.de

Sprechstunde

Die Sprechstunde von Frau Prof. Janda findet nach Vereinbarung statt.

 

Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer

Postfach 14 09 - 67324 Speyer
Freiherr-vom-Stein-Straße 2
67346 Speyer