Aktuelles

Allgemeine Senatswahl am 6. Juli 2026


Am 6. Juli findet von 9.00 bis 16.00 Uhr im Senatsraum die Allgemeine Senatswahl für die Gruppe der Hochschullehrerinnen und -lehrer, die Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Gruppe der Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter und die Gruppe der nebenberuflich an der Universität Tätigen statt.

Wahlvorschläge können bis zum 15. Juni 2026 (16.00 Uhr) eingereicht werden.

Wahlbekanntmachung

Formular zur Tätigung eines Wahlvorschlages

Wir gratulieren: Projekt zur Nachhaltigkeitslehre von Univ.-Professorin Vogeler erhält Förderung des MWWG

Univ.-Professorin Dr. Colette Vogeler erhält vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit (MWWG) eine Projektförderung in Höhe von 17.200 Euro für die Entwicklung eines Lehrkonzepts, das transdisziplinäre und praxisbasierte Nachhaltigkeitslehre in bestehende Curricula integriert. Der Wissenschaftsminister fördert landesweit mit einer eigenen Förderlinie für Hochschulen in insgesamt neun Projekten Bildungsangebote zu Nachhaltigkeitsthemen, die immer stärker zu einem klaren Profilmerkmal der Hochschulen werden. „Von Bildung für nachhaltige Entwicklung profitieren alle an den Hochschulen – nicht zuletzt die Studierenden, die dadurch zusätzliche und für viele Berufsfelder relevante Qualifikationen erwerben können“, so Wissenschaftsminister Clemens Hoch.

Lennart Birth erhält Frank-Delmartino-Thesis-Preis


Der Frank-Delmartino-Thesis-Preis wird jährlich im Rahmen des European Master of Public Administration (EMPA)-Netzwerks vergeben. Das europäische Hochschulnetzwerk fördert die Zusammenarbeit im Bereich Public Administration und zeichnet mit dem Preis die besten Masterarbeiten des jeweiligen Jahrgangs aus. Lennart Birth, ehemaliger Studierender des Studiengangs Public Administration, wurde für seine herausragende Abschlussarbeit „Die Rolle der Landesvertretung im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand in Tallinn statt. Der Preis würdigt wissenschaftliche Exzellenz sowie die besondere Relevanz der Forschung im Bereich öffentlicher Verwaltung auf europäischer Ebene.

Juristenausbildung neu denken – Perspektiven für das Referendariat von morgen


Wie kann das Referendariat zukunftsfähig gestaltet werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion „Juristenausbildung neu denken – Perspektiven für das Referendariat von morgen“ an der Universität Speyer. Unter der Moderation von Prof.'in Dr. Linda Mory diskutierten Stefanie Otte, Prof.'in Dr. Constanze Janda, Maurice Fritz und Ronja Schöffer über Herausforderungen und Reformansätze in der juristischen Ausbildung. Im Fokus standen insbesondere die stärkere Integration von KI und Digitalisierung, ein intensiverer Austausch zwischen den Arbeitsgemeinschaften sowie die Notwendigkeit einheitlicher Ausbildungsstandards in den Bundesländern. Das Publikum beteiligte sich aktiv an der Diskussion und erörterte gemeinsam mit dem Podium mögliche Lösungsansätze für das Referendariat der Zukunft. Mehr

Tag des Grundgesetzes 2026: Gleichberechtigung im Verfassungsrecht


Anlässlich des „Tags des Grundgesetzes“ fand am 2. Juni 2026 in der Universitätsaula eine gemeinsame Abendveranstaltung der Rektorin Prof.'in Dr. Constanze Janda sowie Prof.'in Dr. Sanja Korać, der Vorsitzenden des Gleichstellungsausschusses, Bettina Domhöfer, der Gleichstellungsbeauftragten, und Tanja Volkenand, der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten, statt. Nach der Vorführung des Films Sternstunde ihres Lebens hielt Ruth Weber einen Impulsvortrag zum Thema „Gleichberechtigung im Verfassungsrecht“, an den sich eine Podiumsdiskussion unter der Leitung von Prof.'in Dr. Korać anschloss. Begleitet wurde die Filmvorführung von einem Snackangebot gegen eine kleine Spende. Die dabei eingenommenen Gelder kamen dem Frauenhaus Speyer zugute.

Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Entstehung und Entwicklung des Gleichberechtigungsgebots in Art. 3 Abs. 2 GG. Prof.'in Dr. Weber erläuterte, dass die Formulierung „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ erheblichen Widerständen begegnete und maßgeblich dem Engagement von Elisabeth Selbert zu verdanken ist. Sie zeigte zudem, dass die Verankerung im Grundgesetz zunächst nicht zu unmittelbaren Änderungen im einfachen Recht führte. Erst durch Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, das entgegenstehende Regelungen für unvereinbar erklärte, kam es zu Reformen; die tatsächliche Gleichstellung entwickelte sich daher schrittweise. Weitere Aspekte waren die Rolle des Bundesverfassungsgerichts sowie die Entwicklung der Frauenrepräsentanz am Gericht: Während anfangs nur eine Frau unter 24 Richterinnen und Richtern tätig war, sind die Senate heute paritätisch besetzt, Frauen in der Verfassungsrechtswissenschaft jedoch weiterhin unterrepräsentiert. Abschließend thematisierte Prof.'in Dr. Weber die Ergänzung des Art. 3 Abs. 2 GG im Jahr 1994, aktuelle Diskussionen zu Art. 3 Abs. 3 GG sowie den Einfluss europäischer Gleichbehandlungsrichtlinien auf das deutsche Gleichstellungsrecht. Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern kein historisch abgeschlossener Prozess ist, sondern weiterhin aktives gesellschaftliches und rechtliches Engagement erfordert, um bestehende Ungleichheiten abzubauen und die verfassungsrechtlichen Vorgaben mit Leben zu füllen.

 


Studium

Ergänzungsstudium im Rechtsreferendariat

 

Mehr als 40.000 Rechtsreferendarinnen und -referendare haben bislang ihre Ausbildung  in Speyer ergänzt, denn das "Speyer-Semester" vermittelt außer Zusatzqualifikationen für die öffentliche Verwaltung auch wertvolles Examenswissen für die zweite Staatsprüfung.
Seit neuestem können sich Rechtsreferendarinnen und -referendare bis zu vier Semester im Voraus für einen Speyerer Studienplatz im Rahmen ihres Rechtsreferendariats nach § 5b Abs. 3 DRiG registrieren. Mehr

Staat und Verwaltung in Europa (LL.M.)

 

Der Fokus des Studiengangs richtet sich aus der juristischen Perspektive auf staatliche Funktionen, Strukturen und Prozesse in Deutschland unter dem Einfluss der Europäischen Union und anderer Entwicklungen im Zuge weltweit voranschreitender Vernetzung. Mehr

Masterprogramm Public Administration (M.A.)

 

Der interdisziplinär ausgerichtete Masterstudiengang wendet sich vornehmlich an Absolventinnen und Absolventen von Bachelor-Studiengängen der Politik-, Sozial-, Wirtschafts- oder Rechtswissenschaft mit überdurchschnittlichen Studienabschluss, die eine Qualifikation insbesondere für leitende Funktionen im öffentlichen Dienst von der kommunalen bis zur überstaatlichen Ebene oder auch in Wirtschafts- oder Beratungsunternehmen anstreben. Mehr

Aufbaustudium zur Magistra oder zum Magister

 

Das Verwaltungswissenschaftliche Aufbaustudium führt hochqualifizierte Absolventinnen und Absolventen der der Rechts-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften in einem Jahr zur Magistra rerum publicarum oder zum Magister rerum publicarum (Mag. rer. publ.). Mehr