Lehrveranstaltungen
(V 203) Einführung in die Verwaltungsinformatik
Um die Digitalisierung und den Einsatz von IT-Systemen in der öffentlichen Verwaltung erfolgreich zu gestalten, vermittelt die Veranstaltung grundlegende Kenntnisse und Werkzeuge der Verwaltungsinformatik. Sie stellt zunächst das Informationssystem als zentralen Gegenstand der Verwaltungsinformatik vor und legt anschließend den Schwerpunkt auf Werkzeuge, die die Interaktion von Fachexpertinnen und -experten mit IT-Personal unterstützen. Konzeptuelle Modelle abstrahieren von technischen Details und eignen sich somit als Kommunikationsinstrument zwischen Fachlichkeit und IT. Fachexpertinnen und -experten können Modelle nutzen, um Anforderungen an ein Informationssystem zu spezifizieren und ein ihren Vorstellungen entsprechendes System zu erhalten. In der Veranstaltung wird bei der Modellierung ein Fokus auf die Daten und Geschäftsprozesse einer Verwaltung gelegt. Die Veranstaltung besteht aus Vorlesungen mit interaktiven Abschnitten und Übungseinheiten, die primär auf dem Input der Studierenden beruhen (bspw. zur Anwendung der vorgestellten Modellierungssprachen). Diese Vorlesung thematisiert allgemeine Methoden der Informationssystemgestaltung, während sich der Verwaltungsinformatikteil der Vorlesung "Digitaler Gesetzesvollzug" (V 126) mit spezifischen Methoden des Geschäftsprozessmanagements befasst.
Block 1: 30.11.-03.12.2026 | Block 2: 25.-28.01.2027 |
(V 126) Digitaler Gesetzesvollzug
Digitalisierung verspricht, Verwaltung schneller, einheitlicher und weniger bürokratisch zu machen. Doch was geschieht, wenn nicht nur Verwaltungsprozesse, sondern das Recht selbst „digital“ gedacht wird? Die Lehrveranstaltung untersucht das Konzept „Law as Code“ aus juristischer Perspektive: Inwieweit lassen sich Rechtsnormen so gestalten oder übersetzen, dass sie unmittelbar durch digitale Systeme operationalisiert werden können? Anhand konkreter Beispiele wird diskutiert, welche Normen hierfür geeignet sind und wo verfassungsrechtliche Grenzen bestehen. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Ermessen, Verhältnismäßigkeit, Gleichheit, Transparenz und Rechtsschutz. Die Veranstaltung verbindet öffentliches Recht mit Perspektiven aus Verwaltungswissenschaft und Informatik und fragt nach den Chancen und Risiken eines digital vollziehbaren Rechts.
Der zweite Teil der Vorlesung befasst sich mit der Sicht der Verwaltungsinformatik auf die Digitalisierung und Automatisierung des Gesetzesvollzugs. Im Fokus steht das Geschäftsprozessmanagement zur Gestaltung, Konfiguration, Ausführung und Evaluation von Prozessen in einer Verwaltung. Anhand des Business Process Lifecycle werden verschiedene Methoden und Technologien des Prozessmanagements behandelt (z.B. Prozessmodellierung, Workflowmanagement, Robotic Process Automation, Process Mining, Künstliche Intelligenz). Im Zuge dessen werden die Studierenden auch in entsprechende Softwaretools eingeführt. Die Studierenden bringen möglichst einen Laptop oder ein vergleichbares mobiles Endgerät (z.B. Tablet) mit zu den Veranstaltungen.
Block 1: 16.-19.11.2026 | Block 2: 23.-26.11.2026 |
(S 121) Wandel und Transformation im öffentlichen Sektor
Staat und Verwaltung stehen unter erheblichem Veränderungsdruck. Digitalisierung, demografischer Wandel, knappe öffentliche Ressourcen und eine zunehmende Komplexität staatlicher Aufgaben werfen die Frage auf, wie der öffentliche Sektor langfristig handlungsfähig bleiben kann. Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich aus konstruktiver Perspektive mit der Transformation von Staat und Verwaltung. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Fragen: Wohin sollen sich Staat und Verwaltung entwickeln? Und: Wie lassen sich tiefgreifende Veränderungen tatsächlich umsetzen?
Behandelt werden insbesondere Staats- und Verwaltungsmodernisierung, Digitalisierung und Automatisierung, Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung, föderale Aufgabenverteilung, Organisations- und Prozessreformen sowie die Rolle des Rechts als Ermöglichungsbedingung und mögliches Hemmnis von Transformation. Die abstrakte Reformperspektive wird mit der Analyse konkreter Verwaltungsprozesse verbunden. Anhand von Fallstudien untersuchen die Studierenden bestehende Rechtsgrundlagen, Zuständigkeiten, Verfahren und Vollzugsprobleme und entwickeln darauf aufbauend realistische Zielszenarien einschließlich der erforderlichen rechtlichen und organisatorischen Veränderungen.
Block 1: 11.-14.01.2027 | Block 2: 18.-21.01.2027 |
(V 203) Einführung in die Verwaltungsinformatik
Um die Digitalisierung und den Einsatz von IT-Systemen in der öffentlichen Verwaltung erfolgreich zu gestalten, vermittelt die Veranstaltung grundlegende Kenntnisse und Werkzeuge der Verwaltungsinformatik. Sie stellt zunächst das Informationssystem als zentralen Gegenstand der Verwaltungsinformatik vor und legt anschließend den Schwerpunkt auf Werkzeuge, die die Interaktion von Fachexpertinnen und -experten mit IT-Personal unterstützen. Konzeptuelle Modelle abstrahieren von technischen Details und eignen sich somit als Kommunikationsinstrument zwischen Fachlichkeit und IT. Fachexpertinnen und -experten können Modelle nutzen, um Anforderungen an ein Informationssystem zu spezifizieren und ein ihren Vorstellungen entsprechendes System zu erhalten. In der Veranstaltung wird bei der Modellierung ein Fokus auf die Daten und Geschäftsprozesse einer Verwaltung gelegt. Die Veranstaltung besteht aus Vorlesungen mit interaktiven Abschnitten und Übungseinheiten, die primär auf dem Input der Studierenden beruhen (bspw. zur Anwendung der vorgestellten Modellierungssprachen). Diese Vorlesung thematisiert allgemeine Methoden der Informationssystemgestaltung, während sich die Vorlesung "E-Government" (V 204) mit in der Domäne der öffentlichen Verwaltung begründeten Spezifika der digitalen Transformation befasst.
Block 1: 05.-07.05.2026 | Block 2: 11.-13.05.2026 |
(V 204) E-Government
Im Rahmen der digitalen Transformation steht die öffentliche Verwaltung vor der Aufgabe, nicht nur bestehende Prozesse zu digitalisieren, sondern auch ihre Strukturen, Leistungen und Formen der Zusammenarbeit grundlegend neu zu denken. E-Government beschreibt in diesem Zusammenhang nicht nur die technische Verarbeitung von Informationen in IT-Systemen, sondern auch den Wandel staatlichen Handelns im Zusammenspiel von Organisation, Technik, Recht, Politik und Gesellschaft. Die Veranstaltung vermittelt ein gestaltungsorientiertes Verständnis von E-Government, das auch über die Digitalisierung in bestehenden Strukturen hinausgeht. Anhand eines analytischen Frameworks beleuchtet der Kurs zentrale Akteure, Komponenten, Prinzipien und Ebenen des E-Governments und befähigt die Teilnehmenden, die digitale Verwaltungsmodernisierung als strategische Gestaltungsaufgabe zu verstehen. Diese Vorlesung befasst sich mit in der Domäne der öffentlichen Verwaltung begründeten Spezifika der digitalen Transformation, während die Vorlesung "Einführung in die Verwaltungsinformatik" (V 203) allgemeine Methoden der Informationssystemgestaltung thematisiert.
Block 1: 01.-03.06.2026 | Block 2: 08.-11.06.2026 |
(V 203) Einführung in die Verwaltungsinformatik
Um die Digitalisierung und den Einsatz von IT-Systemen in der öffentlichen Verwaltung erfolgreich zu gestalten, vermittelt die Veranstaltung grundlegende Kenntnisse und Werkzeuge der Verwaltungsinformatik. Sie stellt zunächst das Informationssystem als zentralen Gegenstand der Verwaltungsinformatik vor und legt anschließend den Schwerpunkt auf Werkzeuge, die die Interaktion von Fachexpertinnen und -experten mit IT-Personal unterstützen. Konzeptuelle Modelle abstrahieren von technischen Details und eignen sich somit als Kommunikationsinstrument zwischen Fachlichkeit und IT. Fachexpertinnen und -experten können Modelle nutzen, um Anforderungen an ein Informationssystem zu spezifizieren und ein ihren Vorstellungen entsprechendes System zu erhalten. In der Veranstaltung wird bei der Modellierung ein Fokus auf die Daten und Geschäftsprozesse einer Verwaltung gelegt. Die Veranstaltung besteht aus Vorlesungen mit interaktiven Abschnitten und Übungseinheiten, die primär auf dem Input der Studierenden beruhen (bspw. zur Anwendung der vorgestellten Modellierungsmethoden).
Block 1: 08.-11.12.2025 | Block 2: 26.-29.01.2026 |
(V 203) Einführung in die Verwaltungsinformatik
Um die Digitalisierung und den Einsatz von IT-Systemen in der öffentlichen Verwaltung erfolgreich zu gestalten, vermittelt die Veranstaltung grundlegende Kenntnisse und Werkzeuge der Verwaltungsinformatik. Sie stellt zunächst das Informationssystem als zentralen Gegenstand der Verwaltungsinformatik vor und legt anschließend den Schwerpunkt auf Werkzeuge, die die Interaktion von Fachexpertinnen und -experten mit IT-Personal unterstützen. Konzeptuelle Modelle abstrahieren von technischen Details und eignen sich somit als Kommunikationsinstrument zwischen Fachlichkeit und IT. Fachexpertinnen und -experten können Modelle nutzen, um Anforderungen an ein Informationssystem zu spezifizieren und ein ihren Vorstellungen entsprechendes System zu erhalten. In der Veranstaltung wird bei der Modellierung ein Fokus auf die Daten und Geschäftsprozesse einer Verwaltung gelegt.
Block 1: 21.-24.07.2025 | Block 2: 28.-31.07.2025 |
(V 204) E-Government
Im Rahmen der digitalen Transformation steht die öffentliche Verwaltung vor der Aufgabe, nicht nur bestehende Prozesse zu digitalisieren, sondern auch ihre Strukturen, Leistungen und Formen der Zusammenarbeit grundlegend neu zu denken. E-Government beschreibt in diesem Zusammenhang nicht allein die technische Verarbeitung von Informationen in IT-Systemen, sondern den Wandel staatlichen Handelns im Zusammenspiel von Organisation, Technik, Recht, Politik und Gesellschaft. Die Veranstaltung vermittelt ein gestaltungsorientiertes Verständnis von E-Government, das über die Digitalisierung in bestehenden Strukturen hinausgeht. Anhand eines analytischen Frameworks beleuchtet der Kurs zentrale Akteure, Komponenten, Prinzipien und Ebenen des E-Governments und befähigt die Teilnehmenden, die digitale Verwaltungsmodernisierung als strategische Gestaltungsaufgabe zu verstehen.
Block 1: 19.-22.05.2025 | Block 2: 26.-28.05.2025 |
(V 203) Einführung in die Verwaltungsinformatik
Um den Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung begegnen zu können, vermittelt die Veranstaltung grundlegende Kenntnisse und Werkzeuge der Verwaltungsinformatik und Verwaltungsdigitalisierung. Sie führt zunächst in den Begriff digitaler Verwaltungsleistungen ein und stellt das Informationssystem als zentralen Gegenstand der Verwaltungsinformatik vor. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf Werkzeugen der Verwaltungsinformatik, die die Interaktion von Fachexpertinnen und -experten mit IT-Personal unterstützen. Konzeptuelle Modelle abstrahieren von technischen Details und eignen sich somit als Kommunikationsinstrument zwischen Fachlichkeit und IT. Fachexpertinnen und -experten können Modelle nutzen, um Anforderungen an ein Informationssystem zu spezifizieren und ein ihren Vorstellungen entsprechendes System zu erhalten. In der Veranstaltung wird bei der Modellierung ein Fokus auf die Daten und Geschäftsprozesse einer Verwaltung gelegt. Außerdem werden innovative Technologien und Konzepte für digitale Verwaltungsleistungen vorgestellt.
Block 1: 02.-05.12.2024 | Block 2: 27.-30.01.2025 |
(S 121) Law meets GenAI
Chatbots wie ChatGPT sind aktuell in aller Munde. Sie kommunizieren mittels natürlicher Sprache mit Menschen und sind in der Lage, Fragen zu beantworten und Inhalte wie Texte und Bilder zu generieren. Derartige Werkzeuge Generativer KI bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und sind mittlerweile in vielen privaten und beruflichen Routinen fest verankert. Ein Anwendungskontext für Generative KI sind Rechtsnormen. Während sie zum einen genutzt werden kann, um Informationen aus Rechtsnormen zu extrahieren, können zum anderen auch konzeptuelle Modelle generiert werden. Konzeptuelle Modelle abstrahieren von technischen Details und visualisieren wichtige Aspekte für den Vollzug und die Umsetzung von Rechtsnormen in öffentlichen Verwaltungen. Beispielsweise veranschaulichen Prozessmodelle die Aktivitäten und deren Reihenfolge in der Leistungserbringung. Das Ziel des Seminars ist es, die Potentiale von Generativer KI für die semi-automatisierte Erstellung von konzeptuellen Modellen aus Rechtsnormen zu analysieren. Hierzu werden die Studierenden mit KI-Werkzeugen experimentieren.
Block 1: 13.-16.01.2025 | Block 2: 20.-23.01.2025 |
(V 203) Grundlagen der Verwaltungsdigitalisierung und Verwaltungsinformatik
Um den Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung begegnen zu können, vermittelt die Veranstaltung grundlegende Kenntnisse und Werkzeuge der Verwaltungsinformatik und Verwaltungsdigitalisierung. Sie führt zunächst in den Begriff digitaler Verwaltungsleistungen ein und stellt das Informationssystem als zentralen Gegenstand der Verwaltungsinformatik vor. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf Werkzeugen der Verwaltungsinformatik, die die Interaktion von Fachexpertinnen und -experten mit IT-Personal unterstützen. Konzeptuelle Modelle abstrahieren von technischen Details und eignen sich somit als Kommunikationsinstrument zwischen Fachlichkeit und IT. Fachexpertinnen und -experten können Modelle nutzen, um Anforderungen an ein Informationssystem zu spezifizieren und ein ihren Vorstellungen entsprechendes System zu erhalten. In der Veranstaltung wird bei der Modellierung ein Fokus auf die Daten und Geschäftsprozesse einer Verwaltung gelegt.
Mittwochs, 10:15-11:45 |
