Unser Angebot
Die an der Universität angebotenen Module sind jeweils unterteilt
- in einen zweiwöchigen Einführungsteil und
- einen in der Regel etwa einen Monat später stattfindenden Vertiefungsteil.
Beide Teile können auch unabhängig voneinander besucht werden. Im Einführungsteil werden in Vorlesungen, Übungen und Kolloquium die Grundlagen des Modulgegenstand gelegt. Im Vertiefungsteil steht die eigenständige Anwendung der vorhandenen Kompetenzen im Vordergrund.
Die für das Gesamtmodul als Microcredential vorgesehene Anzahl an ECTS-Credits wird jedoch nur mit dem Abschluss beider Modulteile erworben.
[Entwurf 1: Nur Egänzungsstudium]
Für den Erwerb von Microcredentials freigegebene Module im Wintersemester 2025/26
Im folgenden werden die im Wintersemester 2025/26 im Rahmen des Microcredential-Programms angebotenen Module sowie Modulvarianten aufgelistet. Mit Blick auf die in diesen nur begrenzt zur Verfügung stehenden Plätze ist im Vorfeld einer Anmeldung individuell abzuklären, ob eine Ausnahmemöglichkeit besteht. Wir bitten diesbezüglich um Kontaktaufnahme zum Studierendensekretariat.
Liste der Module und Modulvarianten
- Modul: Staat und Verwaltung in der Europäisierung und Internationalisierung
- Modul: Recht & Innovation in Staat & Verwaltung:
- Variante: Digitale Transformation & Automatisierung
- Variante: Plattformregulierung und Datenwirtschaftsrecht
- Variante: Verwaltungs-Datenmanagement
- Modul: Öffentliches Management:
- Variante: Personal & Führung
- Variante: Steuerung & Kontrolle
- Variante: Organisation
- Variante: Haushalt und Finanzen
- Variante: Öffentliche Unternehmen
- Modul: Rechtsberatung & -gestaltung im öff. Sektor:
- Variante: Justiz, Anwaltschaft, Beratung d. Verwaltung
- Variante: Legistik und Bürokratieabbau
- Modul: Öffentliche Aufgaben in der Transformation:
- Variante: Europäisches & internationales Wirtschaftsrecht
- Variante: Sozialrecht
- Variante: Umwelt und Infrastrukturen
- Modul: Sicherheit
- Modul: Wirtschaftspolitik
- Modul: Resiliente Verwaltung:
[Entwurf 2: MAPA und LLM in Sortierung WS+SS / nur WS / nur SS mit Fachbeschreibungen]
Folgende jeweils aus Grundlagen- und Vertiefungsteil bestehende Module des M.A.-Studiengangs 'Public Administration' und des LL.M.-Studiengangs 'Staat und Verwaltung in Europa' werden vorbehaltlich freier Plätze im Sommersemester (1. Mai bis 31. Juli) und /oder im Wintersemester (1. November bis 31. Januar) als mit Microcredentials versehene Weiterbildungen angeboten:
Inhalte und | Die wachsende weltweite Verflechtung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Sachverhalte hat eine Europäisierung und Internationalisierung des Rechts und der Politik zur Folge. Immer mehr Materien, die ursprünglich dem nationalen Gesetzgeber vorbehalten waren, werden auf die supranationale oder völkerrechtliche Ebene verlagert oder durch sie gesteuert. Dies erfordert erhebliche Anpassungsleistungen von Staat und Verwaltung. Vor diesem Hintergrund behandelt das Modul die Veränderungen im Bereich der Verwaltung und in der Rolle des Staates. Daher werden die Grundlagen und Grundprobleme des Europäischen Verwaltungsrechts, der EU-Eigenverwaltung sowie ihrer Verfahrensgrundsätze und Handlungsformen, die Grundsätze des Vollzugs und der Anwendung des Unionsrechts durch die Mitgliedstaaten und ihre Verbindung und Steuerung mit und durch die EU-Ebene gelegt. Hinzu kommen die Grundlagen der Verwaltungszusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und/oder der EU. Hinsichtlich der veränderten Staatlichkeit wird die Einbindung in die Entscheidungsstrukturen eines internationalen Mehrebenensystems und die Arbeitsteilung zwischen öffentlichen Entscheidungsträgern behandelt. Die neu auftretenden Legitimationsprobleme sowohl im Binnensystem der Staaten als auch im Mehrebenensystem werden thematisiert. Sie erhalten dementsprechend Einsichten in die Einbindung des Staates in ein Mehrebenensystem, in dem Aufgaben zunehmend durch überstaatliche Ebenen oder in transnationaler Zusammenarbeit wahrgenommen oder gesteuert werden, und die daraus folgenden Veränderungen und Herausforderungen für Verwaltungs- und Staatsfunktionen in Form von Überlagerung, Umgestaltung, Neuausrichtung und Kooperationsbedarf. Sie sind in der Lage, die jeweiligen supra- und internationalen Entscheidungszusammenhänge staatlichen Handelns zu identifizieren und Gestaltungsmöglichkeiten zu erkennen. Ferner werden Einsichten in den Wandel der Rolle des Staates insgesamt erworben, ausgehend von einer veränderten Verantwortungsteilung sowie der Entwicklung neuer Kooperationsformen. Sie erhalten vertiefte Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen der verwaltenden Tätigkeit der EU und ihrer Mitgliedstaaten bei Vollzug und Anwendung des Unionsrechts sowie ihrer wechselseitigen Verschränkung und Zusammenarbeit. Sie machen sich mit den Grundlagen des Verwaltungs(rechts)vergleichs vertraut, kennen unterschiedliche methodische Zugänge zum Verwaltungsrecht in den Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten und reflektieren dies bei der Auslegung des EU-Rechts. | |
Teilnahmevoraussetzungen | Keine | |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Das Modul besteht aus einem Grundkurs (Vorlesung, Kolloquium) und einem zugehörigen Vertiefungskurs (Seminar oder Projekt-AG), in dem die Modulprüfung erbracht wird. So werden etwa Vorlesungen und Vertiefungskurse zum Europäischen Verwaltungsrecht, zu den Grundlagen der Europäischen Verwaltung und Integration wie auch zur Implementation des EU-Rechts in den Mitgliedstaaten angeboten.
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Voraussetzung für die Vergabe von |
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Modulprüfung | schriftliche Modulprüfung in Form von Seminararbeit oder Hausarbeit im Umfang von 15 bis 20 Seiten |
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Inhalte und | Recht ist durch seinen normativen Charakter eher auf Ordnung und Kontinuität ausgerichtet. Damit in Spannung steht die Notwendigkeit, Innovation rechtlich abzubilden, vorzubereiten und zu verarbeiten. Die technische und gesellschaftliche Entwicklung, die mit der Digitalisierung der Lebenswelt einhergeht, schlägt sich vielfältig auf Rechtsgestaltung und Rechtsanwendung nieder und stellt diese vor erhebliche Herausforderungen. Dies aufgreifend, behandelt das Modul Spielräume und Ansätze in und für Staat und Verwaltung für innovative Weiterentwicklungen sowie Neugestaltungen, die durch die Digitalisierung und ihre Folgen wie Vernetzung, Mobilität, Big Data, Open Data, Automatisierte Entscheidung) gefordert werden, gerade im Hinblick auf rechtliche und organisatorische Erfassung und Transformation. Dabei geht es sowohl um die (Zusammen)Arbeit in und zwischen Verwaltungen als auch um das Verhältnis zu Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und sonstigen Stakeholdern, die in Kontakt mit der Verwaltung treten. Ziel des Moduls ist vor diesem Hintergrund, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus einer rechts- und verwaltungswissenschaftlichen Perspektive die Chancen und Risiken moderner technischer Entwicklungen erkennen und Wege zu ihrer rechtlichen Einordnung und Bewältigung finden. Sie sollen dadurch die Fähigkeit erwerben, die veränderten Rahmenbedingungen für die Tätigkeit der öffentlichen Verwaltung vor diesem Hintergrund einzuordnen und daraus perspektivisch Lösungsansätze für die öffentliche Verwaltung abzuleiten. Sie entwickeln Problembewusstsein, formulieren angemessene Reaktionen auf die Herausforderungen im Mehrebenensystem und stellen strategische Überlegungen im Kontext des demokratischen Verfassungsstaats an. | |
Teilnahmevoraussetzungen | Keine | |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Das Modul besteht aus einem Grundkurs (Vorlesung, Kolloquium) und einem Vertiefungskurs (Vorlesung, Seminar oder Projekt-AG). So werden Lehrveranstaltungen zur Digitalisierung in der Verwaltung, zu Digitalisierung und Automatisierung oder zu Themen aus dem Datenschutz und der Innovationsbewältigung angeboten. | |
Voraussetzung für die Vergabe von |
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Modulprüfung | Schriftliche Klausur (60-90 Minuten) oder Haus- oder Seminararbeit |
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Inhalte und | Öffentliches Management wird als die ganzheitliche Bewältigung öffentlicher Aufgaben verstanden. Durch das Modul erhalten die Studierenden ein fundiertes Verständnis der Grundlagen des Personalmanagements und der Führung mit Blick auf Herausforderungen und Ansätze in der öffentlichen Verwaltung. Behandelt werden insbesondere die Übertragbarkeit und kritische Reflektion („Ökonomisierung“) betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente auf die öffentliche Verwaltung, die Unterschiede zwischen privatem und öffentlichem Management sowie die rechtliche Einhegung der betriebswirtschaftlichen Ansätze. Sie können ihr juristisches Wissen und ihre juristischen Kompetenzen in den Kontext betriebswirtschaftlicher Methoden einordnen und bezogen auf die Führung, Gestaltung und Transformation von Organisationen, speziell auf Staat und Verwaltungen, anwenden. Sie können wirtschaftliche Betrachtungsweisen und Vorgänge auf ihre rechtliche Relevanz und gesetzlichen Rahmenbedingungen und Schranken analysieren und bewerten und verstehen Recht als Katalysator von Management- und Reformprozessen. Sie kennen die Besonderheiten des Öffentlichen Managements und können Handlungsempfehlungen für die Modernisierung von Staat und Verwaltung im europäischen Kontext entwickeln. Daraus ergeben sich als Inhalte zum einen die Rahmenbedingungen für Öffentliches Management wie Organisations- und Verfahrensregeln, Dienstregeln und Datenschutzaspekte, zum anderen die Managementansätze etwa des Strategischen Managements, des New Public Managements, Qualitätsmanagements, Projektmanagements oder Informationsmanagements. | |
Teilnahmevoraussetzungen | Keine | |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Das Modul besteht aus einem Grundkurs und einem zugehörigen Vertiefungskurs je in Form von Vorlesung oder Kolloquium und Übung. | |
Voraussetzung für die Vergabe von |
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Modulprüfung | Schriftliche Klausur (60-90 Minuten) oder mündliche Prüfung (15-20 |
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Inhalte und | Recht bedarf der Gestaltung, die öffentliche Hand der Beratung und beides ist in den derzeitigen staatlichen und gesellschaftlichen Transformationsprozessen besonders herausgefordert. Sie erhalten Kompetenzen in der Rechtsberatung und Rechtsgestaltung wie auch Legistik sowie Kenntnisse der insoweit geltenden berufsethischen Grundsätze, deren Anforderungen sind somit ein Schlüssel für die Bewältigung der Herausforderungen für die verschränkte Mehrebenenverwaltung und die Staatlichkeit in Europa. Themen der Lehrveranstaltungen werden etwa die kommunale Satzungserstellung aber auch die Rechtsgestaltung im Mehrebenensystem mit ihren Herausforderungen und Besonderheiten sein. Dieses Modul behandelt daher Spielräume und innovative Ansätze für Weiterentwicklungen sowie Neugestaltungen von rechtlichen Regeln. Mit einzubeziehen ist dabei die Perspektive der (Zusammen)Arbeit in und zwischen Verwaltungen, wie auch die Beachtung des Verhältnisses zu Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und sonstigen Stakeholdern, die in Kontakt mit der Verwaltung treten. | |
Teilnahmevoraussetzungen | Keine | |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Das Modul besteht aus einem Grundkurs (Vorlesung, Kolloqium) und einem zugehörigen Vertiefungskurs (Seminar oder Projekt-AG), in dem die Modulprüfung erbracht wird. | |
Voraussetzung für die Vergabe von |
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Modulprüfung | Schriftliche Prüfung in Form einer Hausarbeit oder Seminararbeit von 15 bis 20 Seiten oder mündliche Prüfung (15-20 Minuten) |
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Inhalt und | Das Modul behandelt die Grundzüge und Instrumente der Wahrnehmung von Öffentlichen Aufgaben im Hinblick auf ihre Transformation, was exemplarisch anhand verschiedener Politikfeldern veranschaulicht wird. Sie erschließen sich dadurch vertiefende Kenntnisse der Strukturen und Herausforderungen der nationalen und europäischen, aber auch internationalen Regulierung der Wirtschaft anhand eines bestimmten Teilrechtsgebiets, wie etwa Arbeits- und Sozialrecht; Wirtschaftsrecht; Regulierung im europäischen und internationalen Mehrebenensystem; oder Umwelt- und Klimarecht. Um Ihr Profil zu schärfen, können Sie zwischen verschiedenen Schwerpunkten zur Vertiefung wählen: Im Schwerpunkt Arbeits- und Sozialrecht werden die Grundzüge des Systems des Sozialrechts mit seinen Wechselwirkungen zum Arbeitsrecht behandelt. Zentraler Bestandteil sind die Schnittstellenprobleme, die sich aus der Zuständigkeit unterschiedlicher Verwaltungsebenen und der Kooperation mit freien Trägern ergeben, sowie die aktuellen Herausforderungen der Wohlfahrtsstaatlichkeit durch den demografischen Wandel, Fachkräftemangel, Migration und die Bewältigung von Armut(sfolgen). Im Schwerpunktbereich Wirtschaftsrecht werden die Grundzüge und Instrumente der Regulierungspolitik in der Marktwirtschaft wie auch die rechtlichen Grundlagen und Kenntnisse der ökonomischen Rechtfertigung regulatorischer Eingriffe behandelt. Einen zentralen Bestandteil dieses Schwerpunkts bildet das nationale und internationale öffentliche Wirtschaftsrecht mit seinen Akteuren, theoretischen Grundlagen und seinen Instrumenten. Der Schwerpunktbereich Regulierung im europäischen und internationalen Mehrebenensystem fokussiert sich auf die europäischen und internationalen Instrumente und Grundlagen von Regulierung im Mehrebenensystem des Binnenmarkts oder der Außenwirtschaftsbeziehungen, ihre Rechtfertigung und Anforderungen. Im Schwerpunkt Umwelt- und Klimaschutzrecht werden die verschiedenen Bauteile dieses Rechtsgebiets auch wiederum unter besonderer Berücksichtigung der Mehrebenenproblematik behandelt. Neben den Grundlagen des transnationalen Klimarechtswerden ausgewählte Bereiche des Allgemeinen und Besonderen Klimaverwaltungsrechts untersucht – so etwa das KVBG, das TEHG oder die KSG des Bundes und der Länder. Neben den in diesen Handlungsfeldern relevanten Akteuren und Institutionen erlangen Sie ein fundiertes Verständnis für die wesentlichen rechtlichen Handlungsbeziehungen, -instrumente und Wirkungszusammenhänge. Sie kennen die rechtlichen Herausforderungen der sektorspezifischen Regulierung. Sie sind in der Lage, regulierungspolitische Inhalte und Problembereiche zu erkennen und aus rechtlicher und verwaltungswissenschaftlicher Sicht zu bewerten sowie miteinander zu verknüpfen. Sie verfügen über die methodischen Grundlagen für zentrale Bereiche staatlicher Steuerung und deren Handlungsformen. | |
Teilnahmevoraussetzungen | Keine | |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Das Modul besteht aus zwei Grundveranstaltungen (in Form von Vorlesungen und/oder Kolloquien) und einem zugehörigen Vertiefungskurs (Seminar oder Projekt-AG), in dem die Modulprüfung erbracht wird. | |
Voraussetzung für die Vergabe von |
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Modulprüfung | Schriftliche Prüfung in Form einer Seminararbeit oder Hausarbeit von 15-20 Seiten |
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Qualifikationsziele | Sie besitzen ein klares Verständnis der Relevanz von und den Einsatzmöglichkeiten für Daten für evidenzbasiertes Entscheiden. Sie haben grundlegende Kenntnisse der technisch-methodischen Arbeit mit diesen Daten, u. a. in den folgenden Bereichen: Datengenerierung / -erhebung Datenanalyse Dateninterpretation Sie kennen exemplarische Anwendungsgebiete und Nutzungsmöglichkeiten für Daten sowie deren politisches Umfeld. Sie haben ein Sensorium für gesellschaftlich-kulturelle Aspekte entwickelt, wie und wozu Daten ethisch erhoben und genutzt werden sollten. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesungen und Projekt-AGs |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 bis 20 Seiten; als Gruppenarbeit möglich mit entsprechender Aufstockung der Seitenzahl vgl. § 12 Absatz 6 MasterO MAPA) |
Qualifikationsziele | Datenverarbeitungen in großer Menge werden für eine erfolgreiche Verwaltungspraxis immer zentraler. Gleichzeitig ist der rechtliche Regelungsbestand der Normen, die für diese Datenverarbeitungen beachtet werden müssen, kontinuierlich gewachsen. Neben dem Datenschutzrecht kommt mit einem öffentlichen Daten- und Digitalisierungsrecht ein zusätzlicher, maßgeblich europäisch geprägter Normenbestand hinzu. Auch verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen werden für die Datenpraxis in der Verwaltung immer wichtiger. Sie gewinnen in diesem Modul einen Überblick über die verschiedenen Rechtsebenen und Regelungsbestände, die die Rahmenbedingungen für die Digitalisierung und Automatisierung im öffentlichen Sektor setzen. Sie lernen das Recht zu verstehen und auf Datenverarbeitungsvorgänge in der öffentlichen Verwaltung anzuwenden. Sie wissen, welche besonderen Regeln für die Datenverarbeitung in der öffentlichen Verwaltung Anwendung finden und sind sensibel gegenüber möglichen Rechtsänderungen und erhalten das methodische Handwerk, auch unbekannte Rechtsnormen zu verstehen und in das System des Datenrechts zuverlässig einzuordnen. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | Teilnahme an allen Grundlagenmodulen |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesung und Übung |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 - 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Die Digitalisierung hat einen erheblichen Einfluss auf öffentliche Institutionen und die öffentliche Verwaltung. Dabei hat sich E-Government zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor im internationalen Umfeld entwickelt. Der öffentliche Sektor ist zunehmend gefordert, einfach zu bedienende, nützliche und bürgerorientierte E-Government-Lösungen bereitzustellen, die Nutzern komfortablen Datenzugriff sowie Interaktions- und Transaktionsmöglichkeiten bieten. Sie sind nach dem Angebot dieses Moduls in der Lage, in der öffentlichen Verwaltung Digitalisierungspotenziale zu erkennen und daraus Herausforderungen und Lösungsansätze für die öffentliche Verwaltung im föderalen System abzuleiten. Sie entwickeln Problembewusstsein und sind in der Lage, Umsetzungsstrategien zur Digitalisierung und Automatisierung im Mehrebenensystem zu formulieren und zu bewerten. Sie lernen die Grundlagen des Change-Managements kennen, um Veränderungen im Rahmen der Digitalisierung und Transformation auch gegen Widerstände in der Verwaltung und in öffentlichen Unternehmen durchzusetzen. Sie kennen Strategien für die erfolgreiche Implementierung von E-Government Services. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | Teilnahme an allen Grundlagenmodulen |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Seminare, Kolloquien und Projekt-AGs |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 – 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Die Digitalisierung transformiert Staat und Gesellschaft. In diesem Grundlagenmodul gewinnen Sie einen Überblick über die Grundlagen und die Geschichte der Digitalisierung mit besonderem Schwerpunkt auf der Digitalisierung der öffentlichen Meinungsbildung durch Plattformen und die Automatisierung von Entscheidungstätigkeit durch Techniken „künstlicher Intelligenz.“ Sie lernen die dadurch bedingten Veränderungen und Herausforderungen in Staat und Gesellschaft durch die Digitalisierung kennen und können zukünftige Entwicklungsmuster bereits im Entstehen absehen. Sie sind in der Lage, die veränderten Rahmenbedingungen für die Tätigkeit der öffentlichen Verwaltung im digitalisierten Staat zu erkennen und daraus perspektivisch Lösungsansätze für die öffentliche Verwaltung abzuleiten. Sie entwickeln Problembewusstsein und sind in der Lage, angemessene Reaktionen des öffentlichen Sektors auf die Herausforderungen zur Digitalisierung und Automatisierung im Mehrebenensystem zu formulieren und strategische Überlegungen im Kontext des demokratischen Verfassungsstaats zu bewerten. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesungen, Übungen und Kolloquien |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Schriftliche Klausur (60 - 90 Minuten) oder mündliche Prüfung (15 - 20 Minuten) |
Qualifikationsziele | Sie entwickeln ein Bewusstsein für die Besonderheiten evidenzbasierten Entscheidens und die besonderen Herausforderungen an die empirischen Entscheidungsgrundlagen. Sie können Unsicherheiten und Grenzen empirischer Erkenntnisse erkennen und berücksichtigen. Sie lernen wesentliche anwendungsorientierte Methoden und die besonderen Probleme der Nutzbarmachung empirischen Wissens in politischen und administrativen Entscheidungssituationen kennen. Sie können wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse auf konkrete praktische Probleme anwenden und fundierte Entscheidungen auf der Basis solider empirischer Grundlagen treffen. Sie lernen, Forschungsergebnisse klar und verständlich zu kommunizieren und zu präsentieren. |
Inhalte | Das Modul vermittelt Kenntnisse verschiedener evidenzbasierter Entscheidungsverfahren:
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Seminare, Projekt-AGs, Kolloquien |
Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 – 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Sie besitzen fortgeschrittenes Wissen der empirischen Sozialforschung und statistischer Methoden, insbesondere für die anwendungsorientierte Entwicklung datenbasierter Entscheidungsgrundlagen. Sie kennen neuere Entwicklungen der nationalen und international vergleichenden Forschungslandschaft. Sie können entsprechende Studien kritisch würdigen und beherrschen die Anwendung gängiger Analyseverfahren. Sie können eine Forschungsfrage formulieren, den Untersuchungsgegenstand bestimmen und die geeignete Methodenwahl treffen. Sie sind in der Lage verschiedene Erhebungsmethoden anzuwenden und problemzentriert aufzubereiten. |
Inhalte | Das Modul vermittelt fortgeschrittene Kenntnisse des Forschungsdesigns, der Datenanalyse und -aufbereitung:
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesung: Fortgeschrittene Methoden der Datenanalyse Übung: Datenanalyse Projekt-AG: Forschungsdesigns für evidenzbasierte Entscheidungsgrundlagen |
Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 - 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Sie kennen die relevanten institutionellen Rahmenbedingungen zu den staatlichen Einnahmen und Ausgaben in Deutschland und die ökonomischen Grundlagen, um aktuelle haushalts- und finanzpolitische Fragestellungen differenziert zu bewerten. Sie können Begründungen und Auswirkungen staatlichen Handelns unter allokativen und distributiven Aspekten einschätzen. Sie kennen die Grundstruktur öffentlicher Haushalte, des Steuersystems und der föderalen Finanzbeziehungen im deutschen Mehrebenenstaat. Sie sind sich der wesentlichen Gründe und Grenzen von Staatsverschuldung bewusst und können die unterschiedlichen Regeln zu ihrer Begrenzung bei Bund, Ländern und Kommunen beschreiben. Sie verstehen die planerischen Grundlagen der Haushaltswirtschaft sowie die Planungs-, Steuerungs- und Kontrollfunktion des Rechnungswesens. Sie kennen grundlegende haushaltsrechtliche Bestimmungen. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesungen, Übungen, Seminare und Kolloquien |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Schriftliche Klausur (60 - 90 Minuten) |
Qualifikationsziele | Sie gewinnen einen vertieften Einblick in die technischen Einsatzgebiete von Informationstechnologie in der öffentlichen Verwaltung. Sie können etwa mit Datenbanken umgehen und verstehen die Herausforderungen der Datenportabilität und -kompatibilität im Mehrebenensystem. Sie verstehen die Bedeutung interoperabler Standards und der wesentlichen Akteure im föderalen Zusammenhang, die für diese Standards verantwortlich sind. Sie können auch mit neueren Begriffen wie Künstliche Intelligenz, Big Data, Cloud Computing und Internet of Things umgehen und verstehen, wie diese Technologien in der öffentlichen Verwaltung Anwendung finden können. Sie kennen die Bedeutung und wesentlichen Eckpunkte der Cybersicherheit in der öffentlichen Verwaltung. Sie können typische Bedrohungen im E-Government identifizieren und verstehen technische Grundlagen der Kryptografie und der Potenziale der Blockchain-Anwendungen. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesungen, Übungen und Seminare |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 - 20 Seiten)
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Qualifikationsziele | Sie entwickeln ein Bewusstsein für die Herausforderungen guter Gesetzgebung. Sie lernen wesentliche rechtliche und institutionelle Grundlagen der Gesetzgebung kennen: Was braucht es für gute Gesetzgebung, wie funktioniert Gesetzgebung, wie wirken Gesetze? |
Inhalte | Das Modul vermittelt Kenntnisse der Gesetzgebungslehre (Legistik) und Methoden guter Gesetzgebung (Better Regulation):
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Seminare, Kolloquien, Projekt-AGs |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 – 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Sie verstehen die rechtlichen Rahmenbedingungen und die spezifischen Anforderungen, die an öffentliche Unternehmen gestellt werden. Sie bauen ihre Kenntnisse der betriebswirtschaftlichen Funktionen im öffentlichen Sektor aus und verstehen die spezifischen politischen Anforderungen, die an öffentliche Unternehmen gestellt werden. Sie erwerben Kenntnisse über die Prinzipien und Mechanismen der Corporate Governance öffentlicher Unternehmen und können spezifische Probleme der Führung und des Managements in öffentlichen Unternehmen lösen. Sie sind in der Lage, auf Basis spezifischer Kernkompetenzen und Geschäftsmodelle Strategien für öffentliche Unternehmen im Spannungsfeld öffentlicher und wirtschaftlicher Interessen zu entwickeln, zu implementieren und zu evaluieren. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Seminare und Projekt-AGs sowie Vorlesungen und Kolloquien |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit oder Projektarbeit (15 - 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Sie gewinnen einen Einblick in die technischen und rechtlichen Grundlagen der Automatisierung konkreter staatlicher Entscheidungsprozesse und können Verknüpfungen zwischen beiden Feldern herstellen. Sie sind in der Lage, in der öffentlichen Verwaltung Automatisierungspotenziale zu erkennen und können konkrete Automatisierungsprojekte anleiten und begleiten. Sie lernen am praktischen Beispiel, was es erfordert, einfach Automatisierungsprogramme zu gestalten. Sie können Automatisierungsprozesse unter Zuhilfenahme verschiedener Technologien (Algorithmen, sprachbasierte künstliche Intelligenz u. a.) gestalten und sehen Ansatzpunkte für deren Einsatz im föderalen Zusammenhang. Sie entwickeln Problembewusstsein und sind in der Lage, Umsetzungsstrategien zur Automatisierung im Mehrebenensystem zu formulieren und zu bewerten. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Übungen und Projekt-AGs |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 – 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Das Wahlpflichtmodul Organisation bietet für künftige Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung und öffentlicher Unternehmen einen Einblick in die zeitgemäße Gestaltung organisationaler Prozesse und Strukturen. Sie erlangen Kenntnisse verhaltenswissenschaftlicher Grundlagen und verstehen, wie Organisation gestaltet werden kann, so dass die Mitarbeitenden kompetent und motiviert zusammenarbeiten. Dabei wird gezielt auf neue Herausforderungen aktueller Steuerungsformen eingegangen. Im Mittelpunkt steht ebenfalls die zentrale Rolle von Prozess- und Qualitätsmanagement. Aufgezeigt wird auch, wie sich organisationales Versagen äußert und welche Möglichkeiten des Turnaround-Managements existieren. Sie entwickeln ein Problembewusstsein für die „richtige“ organisationale Gestaltung und Steuerung öffentlicher Unternehmen und Verwaltung und lernen, wie in disruptiven Umfeldern erfolgversprechend organisiert werden muss. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesungen, Seminare, Kolloquien, Projekt-AGs, Übungen |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 – 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Sie verstehen, wie sich gesellschaftliche Transformationsprozesse auf die öffentliche Verwaltung auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene auswirken. Sie können die dadurch berührten unterschiedlichen Interessenlagen würdigen und gegeneinander abwägen. Sie wissen, wie sich in vergangenen Krisen erworbenes Fachwissen und Kompetenzen für neue Herausforderungen nutzbar machen lässt. Sie sind in der Lage, Entscheidungsprozesse zu evaluieren und verstehen politische, ökonomische, administrative und juristische Rationalitäten. Sie sind in der Lage, Zielkonflikte aufzudecken und die Folgen von Entscheidungen zu bewerten. Sie sind befähigt, eigenverantwortlich Strategien zur Bewältigung von Transformationsprozessen zu erarbeiten. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Kolloquien, Seminare, Projekt-AGs, Vorlesungen |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 – 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Sie sind mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der Sozialpolitik vertraut. Sie erkennen und verstehen den mit diesem Politikfeld verbundenen Organisationsaufbau und die damit verbundenen Finanzierungsprozesse. Sie können die Herausforderungen des demografischen Wandels, der Migration und internationaler Wirtschafts- wie Gesundheitskrisen in Sozialpolitik und -verwaltung identifizieren und Handlungsbedarfe aufzeigen. Sie wissen, wie sich sozialpolitische Transformationsprozesse im Mehrebenensystem anstoßen und umsetzen lassen. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | Teilnahme an allen Grundlagenmodulen |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Seminare und Projekt-AGs |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 – 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Sie erlangen tiefer gehende Kenntnisse des öffentlichen Finanzmanagements, des internen und externen Rechnungswesens, und der Finanzkontrolle. Sie erhalten Einblicke in das öffentliche Schulden- und Risikomanagement, in die Entwicklungen in der Budgetierung und Rechnungslegung, sowie die Rechnungsprüfung und Finanzkontrolle. Sie erarbeiten Grundlagen für Entscheidungen der Planung, Steuerung und des Einsatzes finanzieller Ressourcen in Organisationen des öffentlichen Sektors und verstehen, wie Finanzkontrolle zur Transparenz und Rechenschaft der öffentlichen Verwaltung beiträgt. Sie lernen Ansätze übergreifender Leistungs- und Wirkungsziele kennen und können Systeme der Leistungs- und Wirkungsmessung gestalten und anwenden. Sie verstehen die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen unter der Bedingung der Haushaltsdisziplin. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Seminare, Projekt-AGs und Kolloquien |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 – 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Sie sind mit den rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen der Umwelt- und Klimaschutzpolitik vertraut. Sie erkennen und verstehen die mit diesen beiden stark interdependenten Politikfeldern verbundenen Herausforderungen und Rahmenbedingungen. Sie kennen die relevanten Institutionen, Akteure und rechtlichen Rahmenbedingungen innerhalb des Mehrebenensystems, im Kontext des hohen Europäisierungsgrades beider Politikfelder. Sie können die unterschiedlichen Präferenzen und Interessenslagen der beteiligten Akteure aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung einordnen und abwägen. Sie können notwendige Prozesse und Instrumente zur ökologischen Transformation der öffentlichen Verwaltung auf Bund-, Länder- und kommunaler Ebene identifizieren. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Seminare, Projekt-AGs, Vorlesungen |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 - 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Sie beherrschen die verwaltungsrechtlichen und europarechtlichen Grundlagen der deutschen Rechtsordnung. Sie kennen die spezifische Funktion, Instrumente und Anforderungen des öffentlichen Rechts. Sie haben ein diesbezügliches Problembewusstsein entwickelt und können ihr Wissen auf Rechtsfälle anwenden. Sie verfügen über Wissen, das für das juristische Verständnis von Verwaltungstätigkeiten und -funktionen auf verschiedenen Ebenen in Deutschland und der EU relevant ist. Sie besitzen zudem empirische und theoretische Grundkenntnisse über die öffentliche Verwaltung als Teil des politischen Systems. Sie kennen die historische Entwicklung sowie die gegenwärtigen Strukturen und Funktionen der deutschen Verwaltung und können diese in den internationalen Kontext einordnen. Die grundlegenden Auswirkungen von gesellschaftlichem Wandel sowie internen Reformprozessen auf die Verwaltung sind Ihnen bekannt. |
Inhalte | Grundlagen des Verwaltungsrechts und der Verwaltungswissenschaft, wie sie für das Verständnis von öffentlichem Verwaltungshandeln und der öffentlichen Wirtschaft benötigt werden. Dazu zählen:
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesungen und Übungen |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Schriftliche Klausur (60 - 90 Minuten) oder mündliche Prüfung (15 - 20 Minuten) |
Qualifikationsziele | Sie sind mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der Wirtschaftspolitik, insbesondere der Außenwirtschaftspolitik, der Wettbewerbspolitik (inkl. Vergaberecht) und der Marktregulierung vertraut. Sie erkennen und verstehen den mit diesem Politikfeld verbundenen Organisationsaufbau und die damit verbundenen Finanzierungsprozesse. Sie sind in der Lage, ihr Fachwissen anwendungsbezogen kritisch zu reflektieren. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesungen, Seminare, Projekt-AGs, Kolloquien |
Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 – 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Sie gewinnen einen Überblick über die Herausforderungen der Digitalisierung und der Automatisierung im öffentlichen Sektor in den Bereichen Organisation, Management und Technologie sowie den entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen und können Verknüpfungen zwischen den verschiedenen Feldern herstellen. Sie sind in der Lage, in der öffentlichen Verwaltung Digitalisierungspotenziale zu erkennen und daraus Herausforderungen und Lösungsansätze für die öffentliche Verwaltung im föderalen System abzuleiten. Sie lernen Grundlagen moderner Organisationen in digital induzierten Umfeldern, die u. a. von zunehmender Digitalisierung und Automatisierung geprägt sind und bauen dabei auf den Grundlagen moderner Organisation in der Verwaltung und öffentlicher Unternehmen auf. Sie sind in der Lage die Erkenntnisse zur Verwaltungstransformation auf den Bereich der Digitalisierung zu übertragen und verstehen die Bedeutung der Automatisierung von organisationalen Prozessen (z. B. E-Akte). Sie entwickeln Problembewusstsein und sind in der Lage, Umsetzungsstrategien zur Digitalisierung und Automatisierung im Mehrebenensystem zu formulieren und zu bewerten. |
Inhalte | Rechtliche Rahmenbedingungen des E-Government: Einführung in die rechtlichen Rahmenbedingungen des E-Government in Deutschland unter Diskussion der wesentlichen verfassungsrechtlichen (insb. Föderalismus, Gewaltenteilung), verwaltungsrechtlichen (insb. verfahrensrechtlichen) und unionsrechtlichen (insb. Datenschutz, Datenrecht) Rechtsaspekte der Digitalisierung und Automatisierung. Management-/Organisationsaspekte der Digitalisierung und Automatisierung: Einführung in den Begriff, Konzepte und Strategien des E-Governments und die wesentlichen Organisations- und Serviceaspekte der Verwaltungstransformation mit besonderem Schwerpunkt auf der Digitalisierung. Erfolgsfaktoren und Implementierung von E-Government Ansätzen. Technologieaspekte der Digitalisierung und Automatisierung: Einführung in die technischen Grundlagen und Potenziale der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung, insbesondere den Herausforderungen einer föderalen Datenarchitektur, der wesentlichen Akteure der Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland, Darstellung der verwaltungsinformatischen Grundlagen und Konzepte in Deutschland und im europäischen Vergleich. |
Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesungen, Seminare, Projekt-AGs und Kolloquien |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Schriftliche Klausur (60 - 90 Minuten) |
Qualifikationsziele | Sie besitzen Grundkenntnisse in wesentlichen Theorien des Entscheidens im öffentlichen Kontext und können diese auf wesentliche Gegenstandsbereiche wie Budgetentscheidungen, Gesetzgebung und Planungstatbestände anwenden. Sie haben ein umfassendes Verständnis für die institutionellen und rechtlichen Grundlagen öffentlicher Entscheidungsprozesse sowie für Entscheidungsprozesse im Politikzyklus und im Mehrebenensystem. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine (es wird jedoch empfohlen, das Grundlagenmodul IV vorher absolviert zu haben) |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesungen, Seminare, Projekt-AGs und Kolloquien |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 - 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Sie verfügen über Qualifikationen und Kompetenzen für die Übernahme verantwortlicher Positionen im Öffentlichen Sektor. Sie verfügen über Handlungskompetenzen und Soft Skills und sind in der Lage reflektiert zu präsentieren, zu verhandeln und Projekte zu managen und zu implementieren. Sie haben ein Bewusstsein für die Herausforderung des Führens in öffentlichen Organisationen und können die neu erworbenen Kompetenzen reflektiert und problemorientiert einsetzen. | |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine | |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Seminare, Projekt-AGs und Kolloquien | |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Präsentation (15 - 20 Minuten) |
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Qualifikationsziele | Sie erlangen detaillierte Kenntnisse des Arbeitsrechts im öffentlichen Dienst. Sie sind in der Lage, die spezifischen Rahmenbedingungen der öffentlichen Beschäftigungsverhältnisse auf konkrete Fälle des Personalmanagements anzuwenden. Durch die fundierte Erarbeitung von Grundlagen des Personalmanagements und der Führung sind Sie in der Lage, komplexe Herausforderungen der Personalpolitik und der Personalführung zu analysieren und zu lösen. Sie erlangen vertiefte Kenntnisse zu Theorien und Modellen der Mitarbeitermotivation, können motivierende Arbeitsumgebungen gestalten und individuelle sowie teambezogene Anreizsysteme entwickeln. Sie erlangen Kenntnisse und bauen Kompetenzen auf, die es ihnen ermöglichen, digitale Technologien effektiv für Führungsaufgaben einzusetzen. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine (es wird jedoch empfohlen, das Grundlagenmodul V vorher absolviert zu haben) |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesungen, Seminare Projekt-AGs und Kolloquien |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 - 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Sie gewinnen einen Überblick über verschiedene Politikfelder, die Transformationsprozesse in der öffentlichen Verwaltung erforderlich machen, und können Verknüpfungen zwischen diesen herstellen. Sie sind in der Lage, die Transformationsprozesse in einen inter- und supranationalen wie auch vergleichenden Kontext einzuordnen und daraus Herausforderungen und Lösungsansätze für die öffentliche Verwaltung im föderalen System abzuleiten. Sie entwickeln Problembewusstsein und sind in der Lage, Politik- und Verwaltungsreformen im Mehrebenensystem und innerhalb von Verwaltungsorganisationen zu bewerten. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesungen, Seminare und Projekt-AGs |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 – 20 Seiten)
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Qualifikationsziele | Sie erlangen ein fundiertes Verständnis der betriebswirtschaftlichen und Management-Grundlagen im öffentlichen Sektor, insbesondere der spezifischen Herausforderungen und Ansätze in der öffentlichen Verwaltung. Sie erwerben Wissen und Kenntnisse spezifischer, die es ihnen ermöglichen, wirtschaftliche Prozesse in Organisationen des öffentlichen Sektors zu verstehen und zu analysieren. Sie verstehen die Prinzipien des strategischen Managements und können diese auf den öffentlichen Sektor übertragen, um langfristige Ziele und Strategien für öffentliche Organisationen zu entwickeln. Sie erhalten Einblicke in die Organisationstheorie und -praxis und sind in der Lage, Organisationsstrukturen und -prozesse in der öffentlichen Verwaltung zu analysieren und zu gestalten. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesungen, Übungen, Seminare und Kolloquien |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Schriftliche Klausur (60 - 90 Minuten) oder mündliche Prüfung (15 -20 Minuten) oder Hausarbeit (15 – 20 Seiten) |
Qualifikationsziele | Sie kennen die Funktionsweisen und Herausforderungen der öffentlichen Verwaltung im europäischen und internationalen Mehrebenensystem. Sie sind vertraut mit den Aufgaben und Arbeitsweisen der zunehmend den rechtlichen Status der europäischen Bürger bestimmenden und die Staatstätigkeit steuernden internationalen Organisationen, supranationalen Institutionen und transnationalen Verwaltungsverbünde. Sie kennen ebenso die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf nationale und subnationale Verwaltungen. Dies betrifft neben vertikalen Prozessen der Überformung, Umgestaltung und Neuorientierung der Rechts- und Verwaltungssysteme auch horizontale Koordinationsbedarfe. Auf dieser Grundlage sind Sie befähigt, eine zunehmend europäisierte und internationalisierte Verwaltung zu analysieren und mitzugestalten. |
Inhalte |
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Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Lehrveranstaltungen und Lehrformen | Vorlesungen, Seminare und Kolloquien |
Voraussetzung für die |
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Modulprüfung | Hausarbeit (15 - 20 Seiten) |