Erasmus+ Funding for Students and University Staff
from Ukraine

We have the option to fund stays at Speyer University of Ukrainian citizens having to leave their home country due to the war via Erasmus+:

Students:
Study semesters or internships; Funding: 1100 €/month (3 months)

Staff:
Training or Teaching; Funding 160 € per day (starting with 2 weeks, can be extended).


For more information please contact:

Marina Scherrer (scherrer@uni-speyer.de)
Kirstin Grunenberg (grunenberg@uni-speyer.de)


Allgemeine Informationen zum Programm

Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa.
Es verfügt über einen Haushalt von ungefähr 26,2 Milliarden Euro. Das ist fast doppelt so viel wie für das Vorläuferprogramm (2014–2020).

Schwerpunkte des Programms 2021–2027 sind soziale Inklusion und Vielfalt, der digitale Wandel, Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels und die Förderung der Teilhabe junger Menschen am demokratischen Leben.

Es unterstützt Prioritäten und Aktivitäten, die im europäischen Bildungsraum, dem Aktionsplan für digitale Bildung und der europäischen Kompetenzagenda festgelegt sind.

Schließlich soll das Programm auch helfen, mehr bildungsbereichsübergreifende Brücken zu schlagen und die Zusammenarbeit der verschiedenen Bildungssektoren zu intensivieren.

Das Programm enthält drei Leitaktionen:

  • Leitaktion 1 – Mobilität von Einzelpersonen
  • Leitaktion 2 – Partnerschaften von Organisationen, Einrichtungen und Initiativen zur Zusammenarbeit und Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren
  • Leitaktion 3 - Politikunterstützung 

Rund 10 Millionen Europäerinnen und Europäer sollen von dem Programm profitieren.

Informationen zum Erasmus+ finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission:
http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/index_en.htm

Mit den Fördermitteln wird vor allem die Mobilität in Europa und seit 2015 in geringerem Umfang auch mit anderen Teilen der Welt gestärkt. Bis zum Jahr 2020 sollen rund zwei Millionen Studierende von Erasmus+ profitieren, darunter über eine Viertelmillion aus Deutschland. Einbezogen werden dabei Studierende in allen Studienzyklen bis einschließlich der Promotion, die ein Teilstudium oder Praktikum im Ausland absolvieren möchten. Erstmals können die Studierenden dabei im Bachelor, Master und Doktorat jeweils bis zu 12 Monate gefördert werden.Praktika im Ausland sind künftig auch nach Studienabschluss möglich.

Erasmus+ trägt zudem zur weiteren Internationalisierung der Hochschulen mit der Förderung von Kurzzeitdozenturen und Weiterbildungsaufenthalten für das Lehr- bzw. Verwaltungspersonal bei.

Die Fördermittel für die meisten Mobilitätsmaßnahmen und die Strategischen Partnerschaften werden in den 33 Programmländern (27 EU-Länder, Island, Liechtenstein, FYR Mazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei) von den Nationalen Agenturen vergeben. In Deutschland nimmt diese Aufgabe wie bisher der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) wahr:

Deutscher Akademischer Austauschdienst                 

Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit   
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)800 2014 020+49(0)800 2014 020 FREE
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: erasmus@daad.de
Homepage: www.eu.daad.de


Die Europäische Kommission hat der Universität Speyer eine ERASMUS-Universitätscharta zuerkannt.

Jede Hochschuleinrichtung, die am EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport 2021-2027 (hiernach „das Programm“ genannt“) teilnehmen und/oder sich darum bewerben möchte, muss über eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) verfügen. Die ECHE wurde von der Europäischen Kommission vergeben. Sie beweist, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Erasmus+ Programm erfüllt.

Haftungsklausel

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 

Auslandsstudium für Studierende (SMS)

Was ist unter Erasmus+ "Auslandsstudium für Studierende (SMS)" zu verstehen?

Studierende können mittels ERASMUS + für 2- 12 Monate Studienaufenthalte an einer unserer ERASMUS+-Partneruniversitäten verbringen.

Dies eröffnet ihnen unter anderem die Möglichkeit, ihren interkulturellen Horizont zu erweitern und das Universitäts- und Wissenschaftssystem eines anderen europäischen Landes kennen zu lernen.

Studierende können in jedem Studienzyklus (Bachelor, Master, Doktorat) bis zu 12 Monate gefördert werden (ein oder mehrere Aufenthalt/e).

Weitere wesentliche Vorteile:

  • Akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen
  • Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule
  • Unterstützung bei der Vorbereitung
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Kinder (bei Mitnahme des Kindes ins Ausland)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung
  • Erleichterung der Anerkennung von Studienleistungen
  • Finanzielle Förderung während des Aufenthaltes. Je nach Zielland werden unterschiedliche Stipendiensätze gezahlt (Gruppe 1 bis 3 absteigend):.

Gruppe 1  (450 EUR/Monat im Projekt 2021, 600 EUR/Monat im Projekt 2022 )
Länder: Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden

Gruppe 2  (390 EUR/Monat im Projekt 2021, 540 EUR/Monat im Projekt 2022)
Länder: Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern

Gruppe 3  (330 EUR/Monat im Projekt 2021, 490 EUR/Monat im Projekt 2022)
Länder: Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ungarn

Des Weiteren stehen auch Top Ups für „fewer opportunities“, z.B. für Erstakademiker*innen, zur Verfügung. Weitere Informationen zu "fewer opportunities" finden Sie hier.

Sie können ggf. im Rahmen Ihres ERASMUS+-Aufenthaltes ein EMPA-Zertifikat erwerben. Mehr Infos erhalten Sie hier.

Voraussetzungen für ein Erasmus-Auslandsstudium:

• Reguläre Immatrikulation an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
• Studienaufenthalt an einer Partnerhochschule, mit der die Heimathochschule eine Erasmus-Kooperationsvereinbarung (inter-institutional agreement) abgeschlossen hat
• Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Universitätscharta (ECHE)
• Sie müssen Kenntnisse in der Unterrichtssprache der Partnerhochschule auf dem jeweils angeforderten Niveau nachweisen, ggfls. ist ein Sprachnachweis über das   Akademische Auslandsamt möglich
• Ihr Kontingent an Erasmus+-Fördermonaten (12 Monate) im jeweiligen Studienzyklus darf noch nicht aufgebraucht sein
• Der Studienaufenthalt muss mindestens 3 Monate (90 Tage) dauern
 

An welchen Universitäten kann der Aufenthalt absolviert werden?

Aufenthalte an folgenden Universitäten können im Rahmen des Erasmus+-Programms gefördert werden (die fett gedruckten Zeilen stehen für Partner im EMPA-Netzwerk):

  • Tallinn University of Technology (Estland)
  • Andrássy Universität Budapest (Ungarn)
  • Corvinus Universität Budapest (Budapesti Corvinus Egyetem)
  • Katholieke Universiteit Leuven (Belgien)
  • Université Catholique de Louvain (Belgien)
  • Freie Universität Bozen (Italien)
  • Universidad de A Coruna (Spanien)
  • Erasmus Universität Rotterdam (Niederlande)
  • Universiteit Leiden, Campus Den Haag (Niederlande)
  • Donau-Universität Krems (Österreich)
  • University of Ljubljana (Slowenien)
  • Vilnius University Litauen

Weitere Inter-Institutional Agreements sind in Arbeit.

Wie bewerbe ich mich?

Die ERASMUS+-Plätze an den Partnerhochschulen sind limitiert. Gibt es mehr Interessenten als Plätze, entscheidet eine inneruniversitäre Auswahlkommission. Die ausgewählten Studierenden werden in der Folge bei der Partnereinrichtung nominiert. Die Bewerbung um einen ERASMUS+-Platz geben Sie bitte beim Akademischen Auslandsamt ab.
In der Regel sollten Sie sich ca. 9 Monate vor dem geplanten Aufenthalt bewerben. Bezüglich der in individuellen Bewerbungsfristen für die einzelnen Partnereinrichtungen kontaktieren Sie bitte das Akademische Auslandsamt (grunenberg@uni-speyer.de oder scherrer@uni-speyer.de).

Kriterien bei der Auswahl sind bisherige Studienleistungen, akademische und persönliche Motivation für den Auslandsaufenthalt, Studienvorhaben, Sprachkenntnisse sowie soziales Engagement.
Als Bewerbungs-Dokumente sind daher

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf
  • Aufstellung der bisher erbrachten Studienleistungen sowie
  • Evtl. Sprachzeugnis

einzureichen.

Die Anerkennung im Ausland erbrachter Studienleistungen folgt einem Prozess:

  • Vor der Mobilität: trilateraler Abschluss eines Studienvertrages (Learning Agreement) zwischen dem/der Studierenden, der Heimat- und der Partneruniversität. Bitte sprechen Sie die Auswahl der Vorlesungsveranstaltungen vorab mit den jeweiligen Sudiengangskoordinator*innen (DUV) und der zuständigen Person an der Partneruniversität ab. Die Finanzhilfevereinbarung wird zwischen dem Akademischen Auslandsamt und den Studierenden abgeschlossen.
  • Während der Mobilität: Änderungen am Learning Agreement können innerhalb von 5 Wochen nach Semesterstart vorgenommen werden, sollten aber eher die Ausnahme bleiben. Sie müssen umgehend den Verantwortlichen der Heimat- und der Partneruniversität kommuniziert werden. Die Änderungen bedürfen wiederum der trilateralen Zustimmung
  • Nach der Mobilität: Bitte stellen Sie mit Hilfe Ihres Transcripts of Records (Studienbescheinigung der Gastuniversität) einen Anerkennungsantrag beim Prüfungsamt (Frau Metz, metz@uni-speyer.de) und informieren Sie Ihre(n) Speyerer Studiengangskoordinator*in. Der Ausschuss entscheidet in der Regel sehr zügig und - sollten keine unautorisierten Änderungen vorgenommen worden sein - über die vollständige Anerkennung. 

 

Wo bekomme ich weitere Informationen?

Frau Kirstin Grunenberg und Frau Marina Scherrer vom Akademischen Auslandsamt beraten Sie gern. Die Kontaktdaten entnehmen Sie bitte unserer Begrüßungsseite. Zu Fragen bezüglich EMPA kontaktieren Sie bitte Frau Grunenberg oder Frau Hipp (hipp@uni-speyer.de, Tel.: 06232 654 347).

 

Auslandspraktikum für Studierende (SMP)

Kurzzeitstipendien für Auslandspraktika

Bitte beachten Sie, dass Praktika bei Deutschen Auslandsvertretungen nur über Kurzzeitstipendien des DAAD gefördert werden können.
Weitere Informationen finden Sie hier.

ERASMUS+ Förderung für Praktika

Zielgruppe:

  • Studierende
  • Graduierte

Voraussetzungen:

  • Immatrikulation an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer zum Zeitpunkt der Bewerbung - gilt auch für Graduierte!

Möglicher Förderzeitraum:

  • 2 Monate (60 Tage) bis 12 Monate (360) Tage (mögliche Dauer auch von der Höhe der finanziellen Bewilligung für die DUV Speyer abhängig)

Fördersummen:

Die Höhe der Förderung ist vom Zielland abhängig.

Gruppe 1  (450 EUR/Monat im Projekt 2021, 600 EUR/Monat im Projekt 2022 +150 Euro/Monat Top-UP für Praktikum)
Länder: Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden

Gruppe 2  (390 EUR/Monat im Projekt 2021, 540 EUR/Monat im Projekt 2022 + 150 Euro/Monat Top-UP für Praktikum)
Länder: Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern

Gruppe 3  (330 EUR/Monat im Projekt 2021, 490 EUR/Monat im Projekt 202 + 150 Euro/Monat Top-UP für Praktikum)
Länder: Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

Des Weiteren stehen auch Top Ups für „fewer opportunities“, z.B. für Erstakademiker*innen, zur Verfügung. Weitere Informationen zu "fewer opportunities" finden Sie hier.


Mehrfachförderung

  • während des Masters: maximal 12 Monate
  • während der Promotion: maximal 12 Monate

Förderfähige Praktika:

  • Pflichtpraktika
  • Freiwillige Praktika
  • Praktischer Teil einer Abschlussarbeit

Das Praktikum muss in einem Unternehmen, Institutionen oder sonstigen Einrichtungen (z. B. NGO'S) im europäischen Ausland in Vollzeit absolviert werden. Ausgeschlossen sind EU-Institutionen bzw. Institutionen, die EU-Programme verwalten.

Bafög:

Für das Auslandspraktikum kann Auslands-Bafög beantragt werden, soweit es sich um ein Pflichtpraktikum von mindestens drei Monaten handelt. Nach § 21 Abs. 3 Nr. 2 des Bafög-Gesetzes werden Stipendien, die einenMonatsdurchschnitt von 300 € übersteigen, als Einkommen berücksichtigt und auf das Bafög angerechnet.

Informationen zum Auslandspraktikum finden Sie unter
https://eu.daad.de/infos-fuer-einzelpersonen/foerderung-fuer-studierende-und-graduierte/auslandspraktikum/de/


Mobilität von Lehrenden (STA)

Mobilität zu Unterrichtszwecken

Erasmus+ fördert Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen, die eine gültige Erasmus Charta für Hochschulen (ECHE) besitzen. Gastdozenten sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen Studierenden vermitteln, die nicht im Ausland studieren wollen oder können.
Nach Möglichkeit sollte dabei die Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme der Partnerhochschulen ebenso wie der Austausch von Lehrinhalten und -methoden eine Rolle spielen. 

Zu Lehrzwecken darf Hochschulpersonal einer deutschen Hochschule mit ECHE an einer aufnehmende Hochschule mit ECHE gefördert (Outgoing-Mobilität) werden.

Lehraufenthalte innerhalb Europas dauern zwischen zwei Tagen und zwei Monaten (jeweils ohne Reisezeiten); das Unterrichtspensum liegt bei mindestens acht Stunden je Aufenthalt bzw. je angefangene Woche.

Folgender Personenkreis kann gefördert werden:
• Professoren und Dozenten mit vertraglichem Verhältnis zur Hochschule
• Dozenten ohne Dotierung
• Lehrbeauftragte mit Werkverträgen
• Emeritierte Professoren und pensionierte Lehrende
• Wissenschaftliche MitarbeiterInnen
• Personal von ausländischen Unternehmensvertretungen

Fördersätze ST

Die finanzielle Förderung von Erasmus-Mobilitäten zu Unterrichtszwecken oder zur Fort- und Weiterbildung orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den
Zielländern („Programmländer“). Es gelten einheitliche Tagessätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen.
Seit dem Projektjahr 2020 gelten für Deutschland folgende feste Tagessätze für drei Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag, vom 15. bis 60. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70 % der genannten Tagessätze:

Gruppe 1: 180 Euro/Tag für Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden
• Gruppe 2: 160 Euro/Tag für Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern
• Gruppe 3: 140 Euro/Tag für Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ungarn

Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität, die europaweit einheitlich mit einem
Berechnungsinstrument ermittelt werden.
Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, folgende Beträge: 

Reisedistanz

Standardreise

Green Travel

10 bis 99 KM

23 EUR

-

100 bis 499 KM

180 EUR

210 EUR

500 bis 1999 KM

275 EUR

320 EUR

2000 bis 2999 KM

360 EUR

410 EUR

3000 bis 3999 KM

530 EUR

610 EUR

4000 bis 7999 KM

820 EUR

-

8000 KM oder mehr

1500 EUR

-

 

Mobilität von Personal (STT)

Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken 

Erasmus+ ermöglicht Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal in Programmländern zum Ausbau der Internationalisierung.
Zu Fort- und Weiterbildungszwecken darf Hochschulpersonal einer deutschen Hochschule mit ECHE an einer aufnehmende Hochschule mit ECHE oder einer sonstigen in einem anderen Programmland ansässige Einrichtung, die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist, gefördert werden.
Die Auslandsaufenthalte dauern mindestens zwei Tage und höchstens zwei Monate.
Mit STT kann  Hochschulpersonal aus allen Bereichen gefördert werden.

Beispiele:

• Allgemeine und technische Verwaltung
• Bibliothek
• Fachbereiche
• Fakultäten
• Finanzen
• International Office
• Öffentlichkeitsarbeit
• Studierendenberatung
• Technologie & Transfer
• Weiterbildung

Weiterbildungsformate (Beispiele):

• Hospitationen
• Job Shadowing
• Studienbesuche
• Teilnahme an Workshops und Seminaren
• Teilnahme an Sprachkursen

Vorteile eines Erasmus+ Aufenthaltes:

• Aufenthalt auf der Basis eines abgestimmten Programms
• Fachlicher Austausch und neue Perspektiven
• Stärkung der eigenen Kompetenzen
• Ausbau und Vertiefung von Netzwerken

Fördersätze ST

Die finanzielle Förderung von Erasmus-Mobilitäten zu Unterrichtszwecken oder zur Fort- und Weiterbildung orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“). Es gelten einheitliche Tagessätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen.
Seit dem Projektjahr 2020 gelten für Deutschland folgende feste Tagessätze für drei Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag, vom 15. bis 60. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70 % der genannten Tagessätze:

Gruppe 1: 180 Euro/Tag für Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden
Gruppe 2: 160 Euro/Tag für Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern
Gruppe 3: 140 Euro/Tag für Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ungarn

Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität, die europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt werden.

Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, folgende Beträge:

Reisedistanz

Standardreise

Green Travel

10 bis 99 KM

23 EUR

-

100 bis 499 KM

180 EUR

210 EUR

500 bis 1999 KM

275 EUR

320 EUR

2000 bis 2999 KM

360 EUR

410 EUR

3000 bis 3999 KM

530 EUR

610 EUR

4000 bis 7999 KM

820 EUR

-

8000 KM oder mehr

1500 EUR

-


Erasmus+ mit Partnerländern KA 107

Seit 2015 können über die sogenannte "internationale Dimension" (KA107) von Erasmus+ auch Mobilitäten mit Partnerländern außerhalb des bisherigen Programmraums gefördert werden. In dieser Programmlinie können sowohl Outgoing- als auch Incoming-Mobilitäten realisiert werden. Dies gilt für Student und Staff mobility (Erasmus+ Praktikum ist in dieser Programmlinie bislang nicht enthalten). Das heißt: Nicht nur Angehörige der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer können einen über  Erasmus+ geförderten Aufenthalt bei der Partnerinstitution absolvieren, sondern auch vice versa.

Finanzielle Förderung

Die finanzielle Förderung von ERASMUS+ Aufenthalten in Partnerländern bzw. aus Partnerländern in Deutschland wurde von der Europäischen Kommission auf europäischer Ebene festgelegt.

Studierendenmobilität - Studium (SMS)

  • aus Deutschland in ein Partnerland: 700,00 € monatliche Stipendienrate
  • aus einem Partnerland nach Deutschland: 850,00 € monatliche Stipendienrate

Dazu kommt eine einmalige Fahrtkostenpauschale, die sich nach der tatsächlichen Distanz bemisst und in dem Berechungsinstrumentder Europäischen Kommission einzusehen ist.

Hinzu kommt eine einmalige Fahrtkostenpauschale, z.B. im Falle der Distanz zwischen unserem Partner, der TSU in Tiflis und der DUV Speyer, beträgt die Fahrtkostenpauschale 360,00 €.

Mobilität zu Lehrzwecken und Mobilität zu Fort- und Weiterbildung (ST)

Anmerkung: Im Falle von Mobilität zu Lehrzwecken müssen mindestens acht Stunden pro Woche unterrichtet werden.

Es gelten folgende Fördersätze:

  • aus Deutschland in ein Partnerland: 180,00 € pro Tag, ab dem 15. Fördertag 126,00 € pro Tag
  • aus einem Partnerland nach Deutschland: 160,00 € pro Tag, ab dem 15. Fördertag 112,00 € pro Tag

Dazu kommt eine einmalige Fahrtkostenpauschale, die sich nach der tatsächlichen Distanz bemisst und in dem Berechungsinstrument der Europäischen Kommission einzusehen ist.

Im Falle der Distanz zwischen Tiflis und Speyer beträgt die Fahrtkostenpauschale 360,00 €

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Grunenberg (grunenberg@uni-speyer.de, Tel.: 0049 (0)6232 654253) oder Frau Scherrer (scherrer@uni-speyer.de, Tel.: 0049 (0) 6232 654250).

 

Kontakt

Kirstin Grunenberg
Akademisches Auslandsamt - Leitung


Telefon: 06232 / 654-253
E-Mail: grunenberg@uni-speyer.de

Kontakt

Marina Scherrer
Akademisches Auslandsamt - vertretende Leitung


Telefon: 06232 / 654-250
E-Mail: scherrer@uni-speyer.de

Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer

Postfach 14 09 - 67324 Speyer
Freiherr-vom-Stein-Straße 2
67346 Speyer